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Schwäbisch Hall mit Rekordgewinn- Marktführerschaft ausgebaut

     
 
 

21.01.05


 

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall mit Sitz in der Region Heilbronn-Franken hat 2004 einen Rekordgewinn von 327 Millionen Euro erzielt. Das ist eine Steigerung von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so Alexander Erdland, Chef der größten privaten Bausparkasse.

Wegen hoher Vorzieheffekte im Jahr 2003 sank das eingelöste Bausparneugeschäft zwar um knapp sieben Prozent auf 25,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem «Normaljahr» 2002 sei dies aber ein Wachstum von 26 Prozent gewesen. 940.000 neue Bausparverträge seien abgeschlossen worden. Weil man besser als die Branche abgeschnitten habe, sei der Marktanteil in Deutschland auf über 26 Prozent gestiegen.

Erdland erwartet für dieses Jahr ein erneutes Rekordergebnis. Beim Gewinn peilt er 360 Millionen Euro an. Die gesamte Geschäfts- und Vertriebsleistung - neben dem Bausparen unter anderem Baufinanzierung und Vorsorgeprodukte - solle um fünf Prozent auf rund 40 Milliarden Euro wachsen. Die Eigenkapitalrendite soll Ende 2005 rund 15 Prozent erreichen; 2004 nahm sie von 12,4 auf 13,4 Prozent zu.

Der Schwäbisch-Hall-Chef zeigte sich erfreut über den Erfolg der Kostensenkungsmaßnahmen. Der Verwaltungsaufwand liege jetzt wieder auf dem Niveau von 1997, obwohl die Geschäftsleistung heute um fast 50 Prozent höher liegt. «Die Stückkosten für die Neuanlage eines Bausparvertrages sind seit 1999 um beinahe 40 Prozent gesunken», sagte der Bausparmanager.

Erfolgreich sei der Start der beiden neuen Bausparkassen in China und Rumänien verlaufen. In der Region Tianjin seien über 32.000, in Rumänien über 45.000 Verträge abgeschlossen worden - jeweils mehr als geplant. Die Schwäbisch Hall AG (Schwäbisch Hall) habe weitere Märkte in Osteuropa im Visier, konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.

Die Zahl der Mitarbeiter der Bausparkasse stieg um 2,4 Prozent auf 11.892.

Quelle: pda/lsw

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