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MAHLE steigert Umsatz kräftig

     
 
 

21.01.05


 

Der Automobilzulieferer MAHLE hat 2004 seinen Umsatz kräftig gesteigert. Die Erlöse legten vor allem wegen des boomenden Nutzfahrzeugsektors um 15 Prozent auf 3,75 Milliarden Euro zu. Mahle hat auch in Öhringen in der Region Heilbronn-Franken ein Werk und produziert dort vorwiegend Filter.

Auch das operative Ergebnis habe sich verbessert, wobei wie üblich keine konkreten Angaben gemacht wurden. Allerdings hätten sich der schwache Dollar und die gestiegenen Rohstoffpreise belastend ausgewirkt.

Für das Jahr 2005 zeigt sich der Spezialist für Kolben und Filter «verhalten optimistisch». Risiken lägen erneut bei der Währungsentwicklung und bei den Preisen für Stahl, Aluminium und Kunststoffen. Deshalb sei es für MAHLE auch unabänderlich, die deutschen Werke wieder international wettbewerbsfähig zu machen. Das eingeleitete Restrukturierungsprogramm müsse mit dem Ziel fortgesetzt werden, die Kosten in den kommenden Jahren um etwa 15 Prozent zu senken, sagte MAHLE-Chef Heinz K. Junker. Von den internationalen Automobilmärkten erwartet er eine anhaltend gute Nachfrage bei Nutzfahrzeugen, aber kaum Impulse in Westeuropa, Nordamerika und Japan bei den Personenwagen.

Die Steigerungsrate beim Umsatz habe deutlich über dem Branchentrend und der Marktentwicklung gelegen, sagte Junker. Man habe durch die Konzentration auf Kerngeschäftsfelder und die globale Präsenz in vielen Segmenten Marktanteile gewonnen. Der Großteil des Umsatzzuwachses stamme aus organischem Wachstum. Die wichtigste Akquisition war die Übernahme der britischen Motorenschmiede Cosworth Technology-Gruppe von Audi - eine optimale Ergänzung zum MAHLE-Know-how, betonte Junker.

Die Mitarbeiterzahl stieg vor allem durch Übernahmen im Ausland um rund 2.800 auf 35.306 (Inland 9.353, Ausland 25.953).

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