Der Automobilzulieferer
MAHLE hat 2004 seinen Umsatz kräftig
gesteigert. Die Erlöse legten vor allem wegen des boomenden
Nutzfahrzeugsektors um 15 Prozent auf 3,75 Milliarden Euro zu. Mahle
hat auch in Öhringen in der Region Heilbronn-Franken ein Werk
und produziert dort vorwiegend Filter.
Auch das operative Ergebnis habe sich verbessert, wobei wie üblich
keine konkreten Angaben gemacht wurden. Allerdings hätten
sich der schwache Dollar und die gestiegenen Rohstoffpreise belastend
ausgewirkt.
Für das Jahr 2005 zeigt sich der Spezialist für Kolben
und Filter «verhalten optimistisch». Risiken lägen
erneut bei der Währungsentwicklung und bei den Preisen für
Stahl, Aluminium und Kunststoffen. Deshalb sei es für MAHLE
auch unabänderlich, die deutschen Werke wieder international
wettbewerbsfähig zu machen. Das eingeleitete Restrukturierungsprogramm
müsse mit dem Ziel fortgesetzt werden, die Kosten in den kommenden
Jahren um etwa 15 Prozent zu senken, sagte MAHLE-Chef Heinz K.
Junker. Von den internationalen Automobilmärkten erwartet
er eine anhaltend gute Nachfrage bei Nutzfahrzeugen, aber kaum
Impulse in Westeuropa, Nordamerika und Japan bei den Personenwagen.
Die Steigerungsrate beim Umsatz habe deutlich über dem Branchentrend
und der Marktentwicklung gelegen, sagte Junker. Man habe durch
die Konzentration auf Kerngeschäftsfelder und die globale
Präsenz in vielen Segmenten Marktanteile gewonnen. Der Großteil
des Umsatzzuwachses stamme aus organischem Wachstum. Die wichtigste
Akquisition war die Übernahme der britischen Motorenschmiede
Cosworth Technology-Gruppe von Audi - eine optimale Ergänzung
zum MAHLE-Know-how, betonte Junker.
Die Mitarbeiterzahl stieg vor allem durch Übernahmen im Ausland
um rund 2.800 auf 35.306 (Inland 9.353, Ausland 25.953).
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