Schwäbisch Hall
und Heilbronn und der Main-Tauber-Kreis gehören
zu den Städten und Kreisen, die sich auch im bundesweiten Vergleich
als besonders familienfreundlich bezeichnen dürfen. Dies ergab
eine Studie des Prognos-Institutes, die jetzt in Berlin veröffentlicht
wurde.
Das Forschungsinstitut Prognos hat im Auftrag des Bundesfamilienministeriums
bundesweit auf Ebene von Stadt- und Landkreisen die Lebenssituation
von Familien untersucht und in einem neuen „Familienatlas 2005“ zusammengefasst.
Der Südwesten nimmt bundesweit eine Spitzenposition ein.
Familie ist erst einmal dort, wo Kinder leben – familienfreundliche
Standorte sind deshalb zunächst diejenigen Orte, in denen sich
vergleichsweise viele Frauen und Männer für Kinder entscheiden. „In
der Region Heilbronn-Franken ist das so. Damit zeigen die Bemühungen
im Rahmen der Zukunftsstudie Heilbronn-Franken 2020 erste Erfolge“,
betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF), der sich in zahlreichen Arbeits- und
Projektgruppen in der Umsetzung der Studie engagiert.
Von 439 untersuchten Städten und Kreisen gelangten nur 88 in
die erste Kategorie „Wo es sich als Familie gut wohnen und
leben lässt. Darunter sind die Stadt Heilbronn, der Main-Tauber-Kreis
und der Landkreis Schwäbisch Hall. Stuttgart, mit dem Anspruch „kinderfreundlichste
Großstadt“ zu werden, landete dagegen in der Kategorie
der „Unauffälligen“.
Nach dieser Umfrage bieten die beiden Städte Heilbronn und Schwäbisch
Hall wie auch der Main-Tauber-Kreis in der Region Heilbronn-Franken
viele Bildungschancen und haben eine niedrige Arbeitslosenquote,
was von Experten ebenfalls als familienfreundlicher Aspekt gewertet
wurde. Bemängelt wurde an Heilbronn und Schwäbisch Hall
aber ausdrücklich das fast völlige Fehlen von Krippenplätzen.
Die Versorgung der Kleinsten liege, auch wenn vieles andere positiv
zu werten sei, noch sehr hinter den meisten anderen Regionen.
Insgesamt bestehen in Baden-Württemberg aber gute Lebensverhältnisse
und Zukunftsperspektiven für Familien.
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