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F & E in der Region entwickelt sich positiv

     
 
 

24.01.05


 

Seit 2001 hat sich nach Einschätzung der IHK Heilbronn-Franken die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich in der Region mehr als verdoppelt - und zwar auf rund 4350. Die Ansiedlungen und Erweiterungen von Bosch, Getrag, Kriwan, Wittenstein und dem DLR unterstützen dies nachhaltig.

Forschung und Entwicklung haben in Baden-Württemberg höchste politische und wirtschaftliche Priorität und bewegen sich auf einem internationalen Spitzenniveau. Im Vergleich zu Gesamtdeutschland und anderen wichtigen Industrienationen wie den USA oder Japan investiert das Land den höchsten Anteil seiner Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung.

Auch die Region Heilbronn-Franken zieht hier mit. Sie ist Heimat von bedeutenden Forschungseinrichtungen und Instituten in Luft- und Raumfahrt, Weinwirtschaft, Elektrotechnik/Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Kraftfahrzeugtechnik sowie der Silicatforschung.

Viele Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken sind Technologie- und Innovationsführer ihrer Branche – die Konsequenz eines idealen technologischen Umfelds.

Nach internen Berechnungen der IHK hat sich Heilbronn-Franken im Ranking der zwölf Regionen in Baden-Württemberg mittlerweile ins Mittelfeld vorgearbeitet. Pro 1000 Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe seien es mittlerweile über 35 Forscher und Entwickler, wie eine Überschlagsrechnung der Heilbronner IHK ergeben hat.

" Wir sind sicher, dass sich die Region jetzt unter den ersten sechs Plätzen befindet", freut sich Präsident Günter Steffen. "Wir haben uns damit ein wichtiges Stück Zukunftsfähigkeit gesichert, denn hier werden die innovativen Ideen und Produkte entwickelt, mit denen wir uns auf dem globalen Markt behaupten und von denen wir morgen leben werden."

Hauptgrund für den Sprung in der Statistik sind die Neuansiedlungen von Getrag in Untergruppenbach und von Bosch in Abstatt. Allein durch diese beiden Unternehmen habe sich die Zahl der F & E-Mitarbeiter in der Region um beinahe 2700 erhöht.

Rein statistisch ist das Problem damit erledigt. Dennoch will die IHK keinen Haken dahinter machen. Denn: Zwei Großansiedlungen allein verändern nicht die Struktur in der Breite, auch wenn es in vielen anderen Industrieunternehmen in der Region - etwa bei Audi, Bürkert, EBM-Papst, Gemü, Kolbenschmidt, R. Stahl, Schunk, Wittenstein - starke und wachsende Forschungs- und Entwicklungsabteilungen gibt. "Auch hier ist die Zahl der Arbeitsplätze überproportional gestiegen", sagt Steffen. "Wir haben uns nachhaltig verbessert."

Besser ist für Günter Steffen aber nicht gut genug. Deswegen will die IHK im März einen neuen Initiativkreis Forschung und Entwicklung ins Leben rufen. "Unser Ziel ist es, Forscher und Entwickler aus der privaten Wirtschaft und aus öffentlichen Einrichtungen in der gesamten Region und dem angrenzenden Raum zu vernetzen", erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger. Dass auf diese Weise auch neue Projekte angeschoben werden sollen, versteht sich von selbst.

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Ich lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken...
"Man findet hier nicht so ein kleinkariertes pietistisches Denken. Die Menschen hier sind sehr offen
und liberal und mit einer kleinen Portion Schlitzohrigkeit."
Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Beiratsvorsitzender Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau
Würth-Gruppe
"Eine hohe Qualifikation, Kreativität und die Bereitschaft zu Veränderungen sind Eigenschaften,
die die Menschen in dieser Region auszeichnen und das Leben in Heilbronn-Franken lebenswert machen."
Otto Lindner, ehem. Werkleiter AUDI AG, Neckarsulm, derzeitiger Vorstands-Vorsitzender von Volkswagen de Mexico
Audi AG
"Wir haben uns in dieser Region angesiedelt,
weil wir auf
die Nähe zu unserem
bestehenden
Entwicklungszentrum Wert legen und wir hier kompetente Partner in Land, Region, Landkreis und Kommune finden."
Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsleitung Robert Bosch GmbH, Stuttgart
Robert Bosch GmbH