Was Arbeitslosenquoten
betrifft, nimmt der Hohenlohekreis im „Herzen
der Region Heilbronn-Franken“ eine Spitzenposition im Bundes-
wie Landesvergleich ein. Und dies schon seit Jahrzehnten. Auch im
vergangenen Jahr hat Hohenlohe diese Position behauptet.
Die Tüftlermentalität und der Fleiß der Menschen
waren ausschlaggebend für den Aufschwung in den bis in die 70er
Jahre hinein sehr ländlich geprägten Räumen der Region.
Seitdem wurden – gerade in Hohenlohe - über 50 Prozent
der heutigen Arbeitsplätze in den letzten 30 Jahren hier mehr
Industriearbeitsplätze geschaffen, als anderswo in ganz Deutschland.
Und das bei einem gleichzeitigen Bevölkerungswachstum von 22
Prozent.
Der Exportanteil der Unternehmen liegt bei knapp 50 Prozent. Das
heißt, die Unternehmen sind eng mit ihrer Heimat verwurzelt
und haben ihre Märkte in der ganzen Welt. Wir treffen hier
auf Namen und Marken wie Bürkert, Gemü, ebmpapst, Kriwan,
R. Stahl, Würth und Ziehl-Abegg, die auf allen fünf Kontinenten
zu Hause sind.
Im Jahr 2004 lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Hohenlohekreis
bei 5,8 Prozent gegenüber 6,2 Prozent in Baden-Württemberg,
bezogen auf alle Erwerbspersonen. Bis zu 1,4 Prozentpunkte (1986)
besser lag diese Hohenloher Arbeitslosenquote schon. Nur 1982 und
1996 waren die Quoten mit dem Landesdurchschnitt identisch. Letztmals
(ganze 0,1 Prozent ) höher als der Landesschnitt lag sie 1975.
Und da Baden-Württemberg sich unter den 16 Bundesländern
der niedrigsten Arbeitslosenquote rühmen kann gehört
der Hohenlohekreis arbeitsmarktpolitisch auch bundesweit zur Elite.
Siehe auch
Arbeitsmarktdaten finden Sie hier
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