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„Die Besten Autos 2005“ kommen aus Heilbronn-Franken

     
 
 

7.2.05


 

Die besten Oberklassewagen werden nicht in Stuttgart, München oder Ingolstadt produziert sondern in Neckarsulm in der Region Heilbronn-Franken. Mehr als 108.000 Leser von „auto motor und sport“ wählten bei der Leserwahl „Die Besten Autos 2005“ ihre Favoriten. AUDI gewinnt in vier Kategorien!

Triumph für Audi bei der auto motor und sport-Leserwahl „Die besten Autos 2005“. Gleich in vier Kategorien setzten über 108.000 Leser der führenden Automobilzeitschrift „auto motor und sport“ die Autos aus Neckarsulm und Ingolstadt an die Spitze. Mit seinem diesjährigen Vierfach-Erfolg wird Audi zum Überflieger der traditionsreichen Leserwahl, die jetzt zum 29. Mal durchgeführt wurde - zeitgleich nach identischer Methode in 16 Ländern mit über 310.000 Teilnehmern - und die in der Branche als wichtiges Stimmungsbarometer für den deutschen Automarkt gilt.

Komplett wird der Erfolg des Volkswagen-Konzerns durch drei weitere Auszeichnungen für den VW Polo, den Geländewagen Touareg und den Multivan. Damit gehen in der Gesamtwertung sieben von zehn Titeln an den Konzern.

Besonders bemerkenswert ist die Vielzahl der Erstplatzierungen von Audi: Die Marke holt mit dem A3, dem A4, dem A6 und dem luxuriösen A8 die Titel in den publikumsträchtigsten Kategorien. Allerdings profitiert Audi bei seinem Triumph von der Gunst der Stunde, in allen vier Sieger-Kategorien mit Neuheiten oder Modellüberarbeitungen am Start gewesen zu sein.
Die Siege für Audi fallen in den einzelnen Klassen dabei deutlich aus. So distanziert der optisch frisch herausgeputzte Audi A4 die ebenfalls neu renovierte Mercedes C-Klasse um 19,3 Prozent, und der Audi A8 hängt die Mercedes S-Klasse um 24,9 Prozent ab.

Mit einem Minus von 24,5 Prozentpunkten kassiert die E-Klasse den höchsten prozentualen Verlust aller Modelle und kommt gerade noch auf 11,8 Prozent. Bei der Wahl 2003 waren das noch 50,7 Prozent.

Achtungserfolge gibt es für die Mercedes-Kleinwagenmarke Smart, für die der Smart Fourfour Platz zwei und der Fourtwo Platz drei holt.

Mit drei Klassensiegen avanciert Volkswagen bei der Wahl 2005 zum zweiterfolgreichsten Hersteller. Besonderen Glanz versprüht der Triumph des VW Touareg bei den Geländewagen. Der VW Polo dominiert weiter bei den Kleinwagen, wie der Multivan bei den Vans.

Eine wichtige Rolle könnte VW freilich auch bei der Wahl 2006 spielen. Dort
wird sich zeigen, wie stabil der Aufwärtstrend von Audi ist, wenn VW mit dem neuen Passat, BMW mit dem Dreier und dem überarbeiteten Siebener und Mercedes mit der S-Klasse und den brandneuen Modellen der R- und B-Klasse in wichtigen Kategorien gegen die Favoriten von Audi antritt.

Die Leserwahl „Die Besten Autos 2005“ wurde neben Deutschland in insgesamt 15 europäischen Ländern mit insgesamt 310.000 Teilnehmern durchgeführt.

Die Plätze eins bis drei der Gesamtwertung

Keine Veränderungen bei den Platzierungen im Vergleich zur Wahl 2004 gibt es auf den Podiumsplätzen bei den Mini Cars. Maß der Dinge bleibt hier der Mini, der zum vierten Mal in Serie sowohl die Gesamt- als auch die Importwertung gewinnt. Gut bekommen zu sein scheint dem Mini die kleine Produkt-Auffrischung. Der Zweitürer legt um 3,3 auf 43,8 Prozent zu und baut seinen Vorsprung auf den VW Lupo (21,3 Prozent) aus. Rang drei verteidigt mit minimal verbesserten Werten der Smart Fortwo, neu auf Platz vier rückt der Fiat Panda, der am Citroen C2 vorbeizieht.

Unangefochtene Spitze bleibt bei den Kleinwagen der VW Polo. Der VW-Dauerbrenner legt knapp ein Prozent auf 34,4 Prozent zu. Nicht mithalten kann da der Smart Forfour, der aber immerhin um 2,4 Prozent auf 14,1 Prozent zulegen kann. Neu auf dem Treppchen ist der Ford Fiesta, der mit einem Zuwachs um 0,7 auf 9,6 Prozent den Opel Corsa (9,2 Prozent) verdrängt. Stark der Neueinstieg des Schiebetürenautos Peugeot 1007 auf Rang sechs hinter dem größeren Bruder Peugeot 206.

Für Spannung sorgen die Ergebnisse in der unteren Mittelklasse. Vergangenes Jahr schon kratzte der Audi A3 am Siegerpodest des VW Golf. Jetzt ist es passiert: Obwohl der Audi A3 im Vergleich zum Vorjahr 0,4 Prozent verliert, reicht es zum Gesamtsieg.

Schuld daran ist Klassenneuling BMW, der mit dem Einser für eine Neuverteilung der Publikumsgunst sorgt. Am Ende bleibt für Seriensieger VW Golf nur Rang drei hinter dem Konzernbruder und dem Einser BMW. Nicht mithalten kann da die neue Mercedes A-Klasse, die zwar ihr Ergebnis auf 10,6 Prozent verdoppeln kann, damit aber nicht über den vierten Platz hinaus kommt.

Kein neues Bild an der Spitze, aber nicht weniger Spannung in der Mittelklasse. Gab es bei der Wahl 2004 noch ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen dem zweitplatzierten Dreier-BMW und dem Audi A4, legt der optisch deutlich aufgefrischte Audi um 11,9 auf 38,9 Prozent zu. Neu auf Platz zwei ist die Mercedes C-Klasse, die um 5,1 Prozent auf 19,6 Prozent zugelegt. Klare Botschaft der Wähler: Das Mercedes Facelift ist zu dezent ausgefallen. Die angejahrte Dreier-Reihe von BMW verliert knapp zehn Prozent und fährt Platz drei ein.

Umwälzende Ergebnisse produziert die Leserwahl 2005 in der oberen Mittelklasse. Der neue Audi A6 legt imponierende 19,8 Prozent zu und stürmt mit jetzt 30,2 Prozent von Rang drei auf Rang eins vor. Auf Platz zwei steht nun mit dem Mercedes CLS (26,1 Prozent) ein Neuling. Bitter ist das für die bisherigen Klassenlieblinge: Die BMW Fünfer-Reihe, 2004 noch Sieger, büßt 15,6 Prozent ein, die Mercedes E-Klasse verliert zu Gunsten des neuen CLS Stimmen und ist nicht mehr auf dem Siegerpodest vertreten.

In der Luxusklasse zementiert der Audi A8 mit einem Zuwachs um 3,2 auf 40
Prozent seine Führungsposition vor der Mercedes S-Klasse (15,1 Prozent). Dritter mit deutlichem Abstand bleibt der Siebener BMW, der erneut Zustimmung verliert und mit 10,9 Prozent nur noch denkbar knapp vor dem Maybach (10,5 Prozent) rangiert. Neu gemischt werden in der Luxusklasse die Karten, wenn bei der nächsten Wahl die neue Mercedes S-Klasse und der optisch runderneuerte Siebener BMW antritt.

Pole-Position für Porsche heißt es bei den Sportwagen, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Hatte im vergangenen Jahr der Super-Renner Porsche Carrera GT die Siegerkrone nach Zuffenhausen geholt, ist nun der Porsche 911 wieder vorn. Auf den Plätzen folgen BMW Sechser Coupé und Mercedes SLR McLaren, beide mit nachlassender Zustimmungsquote.

Auch wenn der Mercedes SL in der Kategorie Cabrios deutliche Verluste hinnehmen muss, reichen die 18,4 Prozent zum Gesamtsieg vor dem kleineren Markenbruder SLK, der im neuen Gewand sehr deutlich auf 12,9 Prozent zulegen kann. Auf Rang drei platziert sich das BMW Sechser Cabrio (10 Prozent) und verdrängt damit das Porsche 911 Cabrio. Tief ist der Fall für den BMW Z4: 2004 mit 14,9 Prozent noch auf Rang zwei, stürzt der Roadster auf 5,9 Prozent und Platz sechs ab.

Eine neue Nummer eins gibt es bei den Geländewagen: Weil der VW Touareg um 2,5 auf 20,3 Prozent zulegt und der BMW X5 nach vier Siegen in Folge inzwischen Ermüdungserscheinungen aufweist, siegt der Touareg letztlich knapp. Auf Platz drei gewinnt der Porsche Cayenne vier Prozent hinzu, es folgen Mercedes G-Klasse und Mercedes M-Klasse. Nur ein Jahr nach seinem Einstieg ins Geländewagensegment verliert der kleinere
Bruder des X5, der BMW X3, deutlich von 12 auf 7,2 Prozent.

Verschiebungen gibt es bei den Vans nur hinter dem Podium. Deutlich zulege kann der Ford Focus C-Max auf 6,6 Prozent, was Rang vier bedeutet. Davor bleibt das Bild unverändert: VW Multivan (27,4 Prozent) gewinnt vor VW Touran (18,3 Prozent) und Mercedes Viano (7,6 Prozent).

Quelle: Auto Motor und Sport Heft 4 vom 2. Februar 2005

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Heilbronn-Franken haben wir ideale Voraussetzungen zur Entwicklung und Erforschung der Zukunft gefunden."
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Koschel, Direktor, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Lampoldshausen
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