Übersicht

 
 
   

Größtes deutsches Sägewerk setzt Wachstumskurs fort

     
 
 

23.2.05


 

Die Kenk Holz AG im hohenlohischen Oberrot hat ein erfolgreiches Jahr 2004 hinter sich. Die Klenk-Gruppe hat rund 360 Millionen Euro erwirtschaftet. Jetzt wird der Einstieg in die Herstellung von Pressspanklötzen für die Palettenproduktion geplant.

Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feierte, beschäftigt derzeit 1.450 Mitarbeiter und der Jahreseinschnitt liegt bei 2,8 Millionen Festmeter Nadelholz. Dabei konnte das Unternehmen in allen Marktsegmenten deutlich zulegen.

Die drei wichtigsten Säulen sind dabei der Do-it-yourself-Bereich mit den Bau- und Heimwerkermärkten, die Verpackungsindustrie und die Bauindustrie. Fast 40 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet Klenk im Export in europäische Länder sowie nach Nordamerika und in den asiatischen Raum.

Das größte deutsche Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen will seinen Wachstumskurs fortsetzen. Dazu wird an allen Standorten kräftig investiert. So ist am Standort Baruth, dem größten Kiefernsägewerk Europas, ein Investitionsvolumen von 37 Millionen Euro vorgesehen. Neben der Erweiterung der Produktion für Konstruktionsvollholz von 80 000 auf 120 000 Kubikmeter soll an diesem Standort ein Heizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung errichtet werden.

Der Einschnitt wird von derzeit einer Million auf rund 1,5 Millionen Festmeter .erweitert. Seit der Übernahme des Standortes ist es gelungen, Produkte aus Kiefernholz am Markt zu etablieren. Das Starkholzsägewerk in Volgelsheim (Frankreich) läuft mittlerweile dreischichtig. Die Versorgung mit Rundholz ist auf hohem Niveau gesichert. Die Einschnittleistung bei Tanne und Fichte soll in diesem Jahr von 200 000 auf 280 000 Festmeter steigen.

Die Investitionen in Volgelsheim sind gezielt auf die Weiterverarbeitung gerichtet. Nachdem in den letzten Monaten die Trocknungskapazität auf über 100 000 Kubikmeter erhöht wurde, folgt jetzt der Aufbau einer KVH-Produktion. Die Bauarbeiten zu der neuen großen Produktions- und Lagerhalle sind bereits voll im Gange. Die Kapazität liegt in der ersten Ausbaustufe bei 60 000 Kubikmetern. Klenk erweitert damit sein Produktportfolio bei KVH um die Holzarten Tanne und Fichte im hochwertigen Qualitätsbereich für sichtbare Verwendungen.

Wie das Unternehmen weiter berichtet, wurden außerdem die Planungen zum Bau eines Werkes zur Herstellung von Pressspanklötzen für die Palettenproduktion wieder aufgegriffen. In der ersten Ausbaustufe soll eine jährliche Produktionskapazität von 120 000 Tonnen geschaffen werden. Mit einer eigenen Klotzfertigung kommt man dem Wunsch namhafter Kunden nach, neben den Palettenbrettern auch Pressspanklötze für die Palettenherstellung zu liefern. Zudem erfährt so die seit Jahren stark ausgeweitete Produktion von Pressholzpaletten eine strategische Abrundung.

Der Standort Oberrot soll, nachdem die getroffenen Lärmschutzmaßnahmen den Drei-Schicht-Betrieb ermöglichen, mittelfristig zum integrierten Holzstandort ausgebaut werden. Auf Grund der überaus positiven Erfahrungen in Baruth ist in diesem Zusammenhang an die Ansiedlung eines MDF-Werkes gedacht.

Abgerundet wird das Bild der erfreulichen Geschäftsentwicklung durch die kontinuierliche Zunahme des Einschlags- und Handelsvolumens beim konzerneigenen Forstdienstleiter Thurn und Taxis Waldpflege (TTW). Nach gut zwei Millionen Festmetern wird für das laufende Jahr mit einem Einschlag von 2,6 Millionen Festmetern Stamm- und Industrieholz gerechnet. Damit steigt der Beitrag der TTW zur Versorgung der Klenk-Standorte weiter stark an.

Quelle: Regio Business

Investors' Link Unternehmen in der Region
 
         
 
Die WHF
und ihre Gesellschafter
Handwerkskammer Heilbronn-Franken (HWK)
Hohenlohekreis
IHK Heilbronn-Franken
Landkreis Heilbronn
Landkreis
Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Stadt Heilbronn