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Expansives Jahr für Verpackungsmaschinen-
hersteller

     
 
 

23.2.05


 

Mit strategischen Zukäufen komplettierte die Optima packaging group ihre Marktsegmente an Verpackungs- und Abfüllanlagen. Zum Unternehmenserfolg trugen auch die Tochterunternehmen mit interessanten Maschinenneuentwicklungen bei. Die Auftragslage
bietet weiterhin erfreuliche Perspektiven für das laufende Jahr.

Nicht mehr zum Vertriebsprogramm von Optima gehören die Teilmengenwaagen des japanischen Herstellers Ishida. Beide Unternehmen sind der Überzeugung, dass die Konzentration auf die eigenen Technologien den jeweils größeren Erfolg bringen wird. Ishida und Optima sind sich seit Jahren und auch heute nach wie vor sehr freundschaftlich verbunden. Ishida wird im April im Industriegebiet Solpark eine eigene Niederlassung mit eigenem Firmengebäude eröffnen. Die Mitarbeiter der früheren Ishida-Division von Optima wurden in die neu gegründete Ishida GmbH übernommen.

Optima filling and packaging machines hat sich im vergangenen Jahr mit der Entwicklung so erfolgreicher Produkte wie z.B. das Maschinenkonzept für Kaffeeportionspackungen Optima CFL eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden bereits 15 Maschinen verkauft. Die Gründung des Optima D-Bereichs für pharmazeutische Pulver lässt weitere Zuwächse erwarten, da die Vorteile dieser Darreichungsform zunehmend Anerkennung finden und Optima über die führende Wäge- und Dosiertechnologie verfügt.

Die Optima-Division Kugler und das Tochterunternehmen Inova harma Systems sind beide im Bereich des pharmazeutischen Füllens und Verschließens tätig. Inova konzentriert sich auf den Bereich der Spritzenbefüllung sowie um „Ersatzanwendungen“ wie subkutane
Darreichungsformen. Kugler bietet Abfülllösungen sowohl im aseptischen Bereich als auch für so genannte Medicareprodukte.

Beide Firmen verfügen über ein Innovationspotenzial, das in der Pharmabranche weltweit Anerkennung findet. Das umfangreiche Maschinenprogramm erlaubt Sonderlösungen sowie umfangreiche Verpackungslinien bis hin zu Großprojekten, die immer häufiger nachgefragt werden.

Mit PPS hat Optima in ein Unternehmen investiert, das Verpackungsmaschinen für Papierhygiene- und Kosmetikprodukte in Faltschachteln herstellt – weitere Produktgruppen sind anvisiert.

PPS verfügt zudem über Knowhow im Produkthandling und „ Linienkompetenz“. Mit den Maschinen von PPS kann Optima
nun auch bestehende Kunden aus der Papierhygieneindustrie bedienen, die Produkte nicht nur in Kunststoffbeutel, sondern darüber hinaus in Faltschachteln verpacken wollen.

Das französische Unternehmen Sierem gehört seit März dieses Jahres zur Optima-Gruppe. Produziert werden Stapelmaschinen im unteren Preis- und Leistungssegment: Die Übergabeeinrichtungen von Herstell- zu Verpackungsmaschinen nehmen Produkte auf, zählen sie, reihen sie auf und schieben sie zu den Verpackungsmaschinen über. Zum Produktprogramm von Optima stellt dies eine sehr gute Ergänzung dar. Die Stapler von Optima sind im mittleren und im Hochleistungsbereich angesiedelt.

Q-bag ist ein Unternehmen, das vertikale und horizontale Kartoniermaschinen sowie ergänzende Aggregate herstellt. Mit dem Maschinenprogramm stößt Optima in den Bereich des Verpackens von Schüttgütern wie z.B. Waschmittel in Kartonverpackungen vor. Dies beinhaltet das Aufrichten der Kartons sowie, neben dem Befüllen, die Weiterverarbeitung wie das Anbringen von Laschen etc. In Kombination mit den Wäge- und Dosiersystemen von Optima kann somit ein weiteres bedeutendes Marktsegment erschlossen werden.
Q-bag ist in Schwaikheim angesiedelt und gehört seit November des vergangenen Jahres zur Optima-Gruppe.

Jüngster „Neuzugang“ bei Optima ist auto.con, ein Systemhaus für Fabrikautomation. Das Schwäbisch Haller Unternehmen bietet Produktionsdatenerfassungslösungen für die gesamte Fertigungsindustrie, die auf eigen entwickelten Softwaremodulen basieren. Somit erweitert auto.con innerhalb der Optima-Gruppe das Produktangebot über die reine Verpackungsbranche hinaus. auto.con verfügt über Referenzen in der Verpackungs-, aber auch in anderen Branchen. Optima und die Tochterunternehmen profitieren von diesem Know-how, da sie selbst immer öfter komplexe
Softwarelösungen etwa für die pharmazeutische Industrie anbieten, die häufig die Dokumentation des gesamten Abfüll- und Verpackungsprozesses verlangt. Ein Unternehmen, das
seine Kompetenzen hauptsächlich außerhalb des Verpackens hat, ist Medicon. Medicon gehört seit Beginn 2003 zu Optima und fertigt Herstellanlagen für Mehrkomponentenanwendungen wie z.B. für die pharmagerechte Wundversorgung oder
Kompressen.

Zum Unternehmen:

Die Schwäbisch Haller Optima-Gruppe beschäftigt derzeit weltweit etwa 750 Mitarbeiter. Davon arbeiten rund 600 in und um Schwäbisch Hall, etwa 150 Mitarbeiter sind im Ausland tätig. Optima ist mit einer Exportquote von über 80 Prozent sehr stark im Ausland aktiv. Zuletzt wurde in 2003 eine neue Optima-Niederlassung in Großbritannien gegründet.

Derzeit bestehen weltweit sechs eigene Vertretungen, teilweise mit Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten.

Quelle: Regio Business

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