Mit strategischen
Zukäufen komplettierte die Optima packaging
group ihre Marktsegmente an Verpackungs- und Abfüllanlagen.
Zum Unternehmenserfolg trugen auch die Tochterunternehmen mit interessanten
Maschinenneuentwicklungen bei. Die Auftragslage
bietet weiterhin erfreuliche Perspektiven für das laufende
Jahr.
Nicht mehr zum Vertriebsprogramm von Optima gehören die
Teilmengenwaagen des japanischen Herstellers Ishida. Beide
Unternehmen sind der Überzeugung, dass die Konzentration auf
die eigenen Technologien den jeweils größeren Erfolg
bringen wird. Ishida und Optima sind sich seit Jahren und auch
heute nach wie vor sehr freundschaftlich verbunden. Ishida wird
im April im Industriegebiet Solpark eine eigene Niederlassung mit
eigenem Firmengebäude eröffnen. Die Mitarbeiter der früheren
Ishida-Division von Optima wurden in die neu gegründete Ishida
GmbH übernommen.
Optima filling and packaging machines hat sich im vergangenen
Jahr mit der Entwicklung so erfolgreicher Produkte wie z.B. das
Maschinenkonzept für Kaffeeportionspackungen Optima
CFL eine hervorragende Ausgangsbasis geschaffen. Innerhalb
kürzester Zeit wurden bereits 15 Maschinen verkauft. Die Gründung
des Optima D-Bereichs für pharmazeutische Pulver lässt
weitere Zuwächse erwarten, da die Vorteile dieser Darreichungsform
zunehmend Anerkennung finden und Optima über die führende
Wäge- und Dosiertechnologie verfügt.
Die Optima-Division Kugler und das Tochterunternehmen Inova harma
Systems sind beide im Bereich des pharmazeutischen Füllens
und Verschließens tätig. Inova konzentriert sich auf
den Bereich der Spritzenbefüllung sowie um „Ersatzanwendungen“ wie
subkutane
Darreichungsformen. Kugler bietet Abfülllösungen sowohl
im aseptischen Bereich als auch für so genannte Medicareprodukte.
Beide Firmen verfügen über ein Innovationspotenzial,
das in der Pharmabranche weltweit Anerkennung findet. Das umfangreiche
Maschinenprogramm erlaubt Sonderlösungen sowie umfangreiche
Verpackungslinien bis hin zu Großprojekten, die immer häufiger
nachgefragt werden.
Mit PPS hat Optima in ein Unternehmen investiert, das Verpackungsmaschinen
für Papierhygiene- und Kosmetikprodukte in
Faltschachteln herstellt – weitere Produktgruppen sind anvisiert.
PPS verfügt zudem über Knowhow im Produkthandling und „
Linienkompetenz“. Mit den Maschinen von PPS kann Optima
nun auch bestehende Kunden aus der Papierhygieneindustrie
bedienen, die Produkte nicht nur in Kunststoffbeutel, sondern darüber
hinaus in Faltschachteln verpacken wollen.
Das französische Unternehmen Sierem gehört seit März
dieses
Jahres zur Optima-Gruppe. Produziert werden Stapelmaschinen
im unteren Preis- und Leistungssegment: Die Übergabeeinrichtungen
von Herstell- zu Verpackungsmaschinen nehmen Produkte auf, zählen
sie, reihen sie auf und schieben sie zu den Verpackungsmaschinen über.
Zum Produktprogramm von Optima stellt dies eine sehr gute Ergänzung
dar. Die Stapler von Optima sind im mittleren und im Hochleistungsbereich
angesiedelt.
Q-bag ist ein Unternehmen, das vertikale und horizontale Kartoniermaschinen
sowie ergänzende Aggregate herstellt. Mit dem Maschinenprogramm
stößt Optima in den Bereich des Verpackens
von Schüttgütern wie z.B. Waschmittel in Kartonverpackungen
vor. Dies beinhaltet das Aufrichten der Kartons sowie, neben
dem
Befüllen, die Weiterverarbeitung wie das Anbringen von Laschen
etc. In Kombination mit den Wäge- und Dosiersystemen von Optima
kann
somit ein weiteres bedeutendes Marktsegment erschlossen werden.
Q-bag ist in Schwaikheim angesiedelt und gehört seit November
des vergangenen Jahres zur Optima-Gruppe.
Jüngster „Neuzugang“ bei Optima ist auto.con,
ein Systemhaus
für Fabrikautomation. Das Schwäbisch Haller Unternehmen
bietet Produktionsdatenerfassungslösungen für die gesamte
Fertigungsindustrie, die auf eigen entwickelten Softwaremodulen
basieren. Somit erweitert auto.con innerhalb der Optima-Gruppe
das Produktangebot über die reine Verpackungsbranche hinaus.
auto.con verfügt über Referenzen in der Verpackungs-,
aber auch in anderen Branchen. Optima und die Tochterunternehmen
profitieren
von diesem Know-how, da sie selbst immer öfter komplexe
Softwarelösungen etwa für die pharmazeutische Industrie
anbieten, die häufig die Dokumentation des gesamten Abfüll-
und Verpackungsprozesses verlangt. Ein Unternehmen, das
seine Kompetenzen hauptsächlich außerhalb des Verpackens
hat, ist Medicon. Medicon gehört seit Beginn 2003 zu Optima
und fertigt Herstellanlagen für Mehrkomponentenanwendungen
wie z.B. für die pharmagerechte Wundversorgung oder
Kompressen.
Zum Unternehmen:
Die Schwäbisch Haller Optima-Gruppe beschäftigt derzeit
weltweit etwa 750 Mitarbeiter. Davon arbeiten rund 600 in und um
Schwäbisch Hall, etwa 150 Mitarbeiter sind im Ausland tätig.
Optima ist mit einer Exportquote von über 80 Prozent sehr
stark im Ausland aktiv. Zuletzt wurde in 2003 eine neue Optima-Niederlassung
in Großbritannien gegründet.
Derzeit bestehen weltweit sechs eigene Vertretungen, teilweise
mit Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten.
Quelle: Regio Business
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