Leitz steht
für hochwertige Büroprodukte und Organisationssysteme.
Das 1990 errichtete Leitz-Lager in Heilbronn beliefert Großkunden
aus ganz Deutschland und der Schweiz, aber auch die anderen Zentrallager
in
Europa.
Es war der „Papierkram“, der ihn auf die Idee brachte.
Louis Leitz, gelernter Drechsler und Mechaniker, war einfach die „Zettelwirtschaft“ satt.
Der Sohn eines württembergischen Küfers tüftelte
in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts in seiner „Werkstätte
zur Herstellung von Metallteilen für Ordnungsmittel“ an
einem System, das schließlich einer ganzen Klasse ihren Namen
gab: den Leitz-Ordner.
Im Lauf der Zeit entwickelte er seine Erfindung weiter. Bis 1900
kamen der Umlegehebel, der Lochabstand und die Fix-Klemmschiene
hinzu. 1911 erhielten die Ordnerrücken ihr Loch.
Ob in der Schule, im Büro oder im Haushalt – die praktischen „Abhefter“ sind
heute nicht mehr wegzudenken. Sie gibt es inzwischen in allen Variationen,
farbig, bunt und auch in der Edelversion aus Metall. Der „Renner“ aber
ist nach wie vor der klassische grauschwarze Ordner mit dem grünen
Schriftzug „Leitz“ auf dem Rücken.
Rund 40 Millionen gehen davon jährlich in alle Welt. Ein
Großteil davon wird von Heilbronn aus vertrieben. Das 1990
errichtete Leitz-Lager in den Böllinger Höfen beliefert
Großkunden aus ganz Deutschland und der Schweiz, aber auch
die anderen Zentrallager in Europa. „Wir vertreiben unsere
Produkte auch nach Asien und in den Nahen Osten sowie nach Lateinamerika“,
ergänzt Logistik-Leiter Axel Zühlke, der das Heilbronner
Lager des zur Düsseldorfer Esselte-Gruppe gehörenden
Unternehmens betreut. In Deutschland, Österreich, der Schweiz
und den Niederlanden werden Esselte-Produkte unter der Marke Leitz
vertrieben. Das Heilbronner Lager versammelt über 5000 Artikel.
Schwerpunkt liegt auf dem Leitz-Ordner und den zugehörigen
Artikeln wie Trennblätter oder Rückenschilder.
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