Schluss mit Jammern, es geht auch anders! Das zeigen die vielen
Unternehmer, die täglich aufs Neue Hürden überwinden
und für den Erfolg ihrer Geschäftsidee kämpfen.
Baden-Württemberg, NRW und Bayern stellen die meisten Kandidaten.
Deutschlands Unternehmer lassen auch in schwierigen wirtschaftlichen
Zeiten den Kopf nicht hängen und bewerben sich als „Mutmacher
der Nation“. Seit Niedersachsens Ministerpräsident Christian
Wulff als Schirmherr der bundesweiten Mittelstands-Initiative den
Startschuss gab, haben sich bereits 116 Unternehmer gemeldet. Sie
alle erzählen Erfolgsgeschichten, die andere optimistisch
stimmen sollen. „Eine klasse Resonanz“, freut sich
Dirk Schulte, Leiter Werbung & Kommunikation bei „DasÖrtliche“.
Das Telekommunikationsverzeichnis ist Initiator des Wettbewerbs,
der die Mutmacher-Stories kleiner und mittlerer Unternehmen an
die Öffentlichkeit bringt.
„Wir sind absolut überwältigt von der Vielzahl
der Bewerbungen, die uns in so kurzer Zeit erreicht haben“,
sagt Dirk Schulte. „Das zeigt, dass unsere Idee den Puls
der Zeit trifft. Die Leute haben genug vom Klagen, sie wollen zeigen,
dass man auch in schwierigen Zeiten anpacken und Erfolg haben kann.“
Besonders mutig sind offenbar die Unternehmer in Baden-Württemberg,
Nordrhein-Westfalen und Bayern. Sie stellen mit 64 Kandidaten mehr
als die Hälfte aller bislang eingegangenen Bewerbungen. Auch
Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH ist unter den Auserkorenen. Er wirbt für
die dynamische Wirtschaftsregion am Rande der Metropolregion Stuttgart.
Erwartet werden noch Bewerbungen aus Bremen und Brandenburg. Beide
Bundesländer haben bislang noch keine Mutmacher-Kandidaten
ins Rennen geschickt. Bewerbungen können bis zum 20. September
online unter www.mutmacher-der-nation.de eingereicht werden. Auch
die telefonische Teilnahme unter (0201) 830 12 510 ist möglich.
Eine prominente Jury kürt im Oktober die „Mutmacher
der Nation“, denen Geldpreise im Gesamtwert von mehr als
50.000 Euro winken.
Dabei reicht das Spektrum ihrer Erfolgsgeschichten von der arbeitslosen
Rechtsanwaltsfachangestellten, die ein Schreibbüro eröffnet,
bis zur Studentengruppe, deren Handelsplattform für Internet-Adressen
in nur vier Jahren zum Weltmarktführer aufsteigt. Auch die
37-jährige Krankenschwester, die ihren Traum vom eigenen Wellness-Center
verwirklicht und die Unternehmerinnen, die ihre Bürojobs für
eine Karriere im Musical-Geschäft aufgaben, können anderen
als Vorbild dienen.
Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister weiß,
warum die Unternehmer in seinem Land zu Mutmachern taugen: „Die
familiäre Betriebsatmosphäre und die Bodenständigkeit
sind besondere Markenzeichen des Mittelstandes in Baden-Württemberg.
Ihren besonderen Mut schöpfen die Unternehmerinnen und Unternehmer
aus dem Glauben, dass Fleiß und das nötige Maß an
Frohsinn bei der Arbeit zum Erfolg führen.“
Dieser Einschätzung kann sich Dirk Schulte von „DasÖrtliche“ nur
anschließen: „Im deutschen Mittelstand steckt ein enormes
Potenzial. Es wird Zeit, das Engagement der kleinen Unternehmer
endlich zu würdigen.
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