Bei der
Würth-Tochter Arnold & Shinjo stehen die Zeichen
auf Wachstum. Im Jubiläumsjahr errichtet der Dienstleister
für die Automobilindustrie ein neues Firmengebäude im
Niedernhaller Gewerbepark Waldzimmern und bekennt sich zum „Mobilitätsstandort
Heilbronn-Franken“.
Zum Künzelsauer Würth-Konzern gehören mittlerweile
weltweit 314 Unternehmen. Darunter sind große und bekannte
Namen. Doch Größe allein ist auch kein Maßstab
für den Erfolg eines Unternehmens. Den Beweis liefert die
Arnold & Shinjo GmbH & Co. KG. Die Würth-Tochter in
Forchtenberg-Ernsbach feiert jetzt ihr zehnjähriges Firmenjubiläum.
Arnold & Shinjo wurde im Dezember 1994 als Tochterunternehmen
der Adolf Würth GmbH & Co. KG gegründet und entwickelt
und vertreibt Werkzeuge für die Blechteileproduktion. Zu ihren
Kunden zählen namhafte Automobilhersteller und deren Zulieferer.
Der etwas ungewöhnliche Firmennamen stammt aus der Verbindung
zweier Unternehmen, der Ernsbacher Firma Arnold Umformtechnik GmbH & Co.
KG und dem japanischen Lizenzgeber Shinjo MFG Co. Ltd.. Anfangs
stand die Idee, das in Japan bereits etablierte System von Einstanzmuttern
auf dem europäischen Markt einzuführen. Mit Erfolg. Heute
liefert Arnold & Shinjo nicht nur Spezialwerkzeuge, sondern
auch die dazugehörige Systemtechnik.
Auf diese Weise entwickelte sich die Forchtenberger Firma vom
reinen Handelsunternehmen zum spezialisierten Dienstleister, der
seine Kunden bei der Planung, Konstruktion und Realisierung ihrer
Werkzeuge für die Blechteileproduktion unterstützt. Allein
im neuen Golf V werden rund 80 Einstanzmuttern von Arnold & Shinjo
verarbeitet.
Das Unternehmen liefert seine Produkte an Kunden in ganz Europa
und nach Übersee.
Arnold & Shinjo erzielte im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz
von 9,5 Millionen Euro und beschäftigt im Werk Ernsbach 21
Mitarbeiter.
Auch bei Arnold & Shinjo stehen die Zeichen auf Wachstum.
2005 wird im neu erschlossenen Gewerbepark Waldzimmern in Niedernhall
ein neues Firmengebäude errichtet. Das bisher aus Platzmangel
ausgelagerte Lagergebäude wird dann wieder mit der Montagehalle
und
den Bürogebäuden zusammengeführt.
Quelle: Regio Business
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