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Groninger - Mit Pumpe und Spritze
an die Spitze

     
 
 

18.4.05


 

Bei groninger stimmen die Richtung und der Weg – und das seit 25 Jahren. Der Spezialmaschinenbauer groninger hat sich aus kleinsten Anfängen zu einem der renommiertesten Partner der Pharma- und Kosmetikindustrie entwickelt.

Seit vielen Jahren spielt das Unternehmen in der „Champions League“ der Verpackungsmaschinenindustrie auf vordersten Plätzen – kompetent, intelligent und mit einem Charme, der im knallharten Business selten geworden ist.

Den schlagenden Beweis liefert groninger erneut Ende April auf der Interpack in Düsseldorf. Bei dieser weltweit bedeutendsten Fachmesse für die Verpackungstechnik stellt das Unternehmen zum Teil bahnbrechende Neuentwicklungen vor.

Reinigen, Sterilisieren, Füllen und Verschließen von flüssigen
Pharmazeutika in Vials, Flaschen und Fertigspritzen sowie von flüssigen, cremigen und Zwei-Komponenten-Kosmetika in Designerflaschen, Tiegeln, Flacons und Mascara-Stiften: Das ist die Technologie-Welt von groninger. Sie ist seit vier Jahren in Erkenntnis der unterschiedlichen Anforderungen und der „Philosophien“ der Pharma- und Kosmetik-Kunden sehr sinnvoll auf zwei Werke verteilt.

Spezialmaschinen, die von Arzneimittelherstellern geordert werden, haben einen Anteil von 80 Prozent am Gesamtumsatz von knapp 60 Millionen Euro, der zu 80 Prozent im Export erwirtschaftet wird. Das Kerngeschäft mit Pharma-Maschinen konzentriert sich auf das Stammwerk Crailsheim. Hier erleben die Kunden die konsequente Ausrichtung auf Maschinen, die höchste Sicherheitsansprüche bereits im Vorfeld der eigentlichen Präparateherstellung und –Abfüllung garantieren.

Seine absolute technologische Extraklasse hat groninger im Jahr 2004 mit dem Bau einer neuen, 4000 Quadratmeter großen Fertigungshalle bewiesen. Zusätzlich wurde für den „Kopf“ des Unternehmens, die Verwaltung, und das „Herz“, den Vertrieb, 2000 Quadratmeter mehr Raum geschaffen. Auch die technischen Büros für Mechanik und Elektrik sind der ununterbrochenen Expansion des Unternehmens folgend nun wieder adäquat untergebracht.

370 Beschäftigte in der Pharmamaschinen-Herstellung und in der Verwaltung haben im Crailsheimer Werk einen sicheren
Arbeitsplatz. Außerdem ist hier das Ausbildungszentrum von groninger, das mit ständig 60 bis 70 Auszubildenden nicht
nur für seinen eigenen Nachwuchs sorgt, sondern auch der größte Ausbildungsbetrieb weit und breit ist.

Für die Kunden der Kosmetik-Branche wurde im Jahr 2001 in Schnelldorf ein neues Werk in Betrieb genommen. Dort entwickeln und bauen 66 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Maschinen in bester groninger-Qualität, die sich durch besondere Flexibilität auszeichnen. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut wurden sowohl der Neubau als auch die innere Organisation so konzipiert, dass sich klassische Abteilungsstrukturen zugunsten von Projekt-, Beschaffungs-und Montageteams auflösen.

Die Montagehalle dieses Werkes wird im laufenden Jahr erweitert, um die anhaltende Nachfrage nach Spezialmaschinen und modular aufgebauten groninger-Anlagen befriedigen zu können. Die Kosmetik-Sparte steuert derzeit 20 Prozent am Gesamtumsatz bei.

Kein Unternehmen hat mehr Anlagen zur Verarbeitung von vorsterilisierten Einmalspritzen gebaut und weltweit ausgeliefert. Mit Spritzen ist groninger, anfangs von der Branche mitleidig belächelt, längst an die Spitze „durchmarschiert“.

Als Horst Groninger vor 25 Jahren mit seinen Partnern eine kleine Firma gründete, war die Rotationskolbenpumpe eine revolutionäre Entwicklung. Die Patentierung der groninger-Keramikpumpe mit Spülvorrichtung (1991), die Einführung der Servotechnologie (1999) und Entwicklung des Nestfüllers
für vorsterilisierte Einwegspritzen (1999), das patentierte Barrieresystem für Isolatoranlagen (2001) oder die Entwicklung
des Vakuum-Füllsystems sind weitere Highlights in der Firmengeschichte.

Während sich Horst Groninger auf Technik und Vertrieb konzentrierte und eine überaus geschickte Hand bei der Auswahl und Einstellung von Mitarbeitern zeigte, bewies seine Ehefrau Eva Groninger ihr außergewöhnliches Talent in kaufmännischen Dingen und ihre kreative Ader bei Neubauten, bei den Aufsehen erregenden Messeständen und bei Gestaltungsfragen im Unternehmen.Horst und Eva Groninger sind glücklich, in den Söhnen Volker (technischer Geschäftsführer) und Jens (kaufmännnischer Geschäftsführer) die Idealbesetzung im Führungsteam zu haben.

Menschlichkeit und Weitblick prägen dieses Familienunternehmen. Größtmögliche Eigenverantwortung am Arbeitsplatz im Werk wie bei den Vertriebs-, Montage- und Servicetätigkeiten in aller Welt unterstreichen den hohen Stellenwert, den Mitarbeiter im Unternehmen genießen. Die glasklare Ausrichtung auf den Kunden, Flexibilität und Produktsicherheit sind die obersten Maximen, wie zuletzt beim 1. Praxis-Forum „solutions@ work“ im November 2004 deutlich wurde. Im Dialog mit den Fachleuten der Kunden
werden maßgeschneiderte Maschinen diskutiert, entwickelt, gebaut und gewartet - in Perfektion, so wie sie die Pharma- und
Kosmetikindustrie erwarten.

Die Interpack Highlights

Auf der Interpack werden innovative Lösungen beim durchgängigen sterilen Verarbeiten von Einmalspritzen im Nest präsentiert. Dazu gehören der Vollautomat ZWU zum Öffnen der Umverpackungen von sterilen Spritzenwannen und der Vollautomat MWF, der Deckelfolien sowie Vlieseinlagen der Spritzennester entfernt.

Präsentiert wird auch das Top-Modell DFVN 5000 der Baureihe zur aseptischen Verarbeitung vorsterilisierter Einmalspritzen mit einer Stundenleistung von 9600 Stück. Gezeigt werden leistungsfähige Verschließmaschinen für Behältnisse mit Bördelkappen der KVK-Baureihe mit Maximalleistungen bis 24 000 Einheiten.

Eine Neuheit ist die vollautomatische Füllmaschine DFV 10005 für standfeste Behältnisse ohne Bechertransport mit einer Leistung von 12 000 Stück pro Stunde. Heißabfüllung plus CIP/SIP-Reinigungssystem gehören zum Standard.

Quelle: Regio Business

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