Bei groninger
stimmen die Richtung und der Weg – und das
seit 25 Jahren. Der Spezialmaschinenbauer groninger hat sich aus
kleinsten Anfängen zu einem der renommiertesten Partner der
Pharma- und Kosmetikindustrie entwickelt.
Seit vielen Jahren spielt das Unternehmen in der „Champions
League“ der Verpackungsmaschinenindustrie auf vordersten
Plätzen – kompetent, intelligent und mit einem Charme,
der im knallharten Business selten geworden ist.
Den schlagenden Beweis liefert groninger erneut Ende April auf
der Interpack in Düsseldorf. Bei dieser weltweit bedeutendsten
Fachmesse für die Verpackungstechnik stellt das Unternehmen
zum Teil bahnbrechende Neuentwicklungen vor.
Reinigen, Sterilisieren, Füllen und Verschließen von
flüssigen
Pharmazeutika in Vials, Flaschen und Fertigspritzen sowie von
flüssigen, cremigen und Zwei-Komponenten-Kosmetika in Designerflaschen,
Tiegeln, Flacons und Mascara-Stiften: Das ist die
Technologie-Welt von groninger. Sie ist seit vier Jahren in Erkenntnis
der unterschiedlichen Anforderungen und der „Philosophien“ der
Pharma- und Kosmetik-Kunden sehr sinnvoll auf zwei Werke verteilt.
Spezialmaschinen, die von Arzneimittelherstellern geordert werden,
haben einen Anteil von 80 Prozent am Gesamtumsatz von knapp 60
Millionen Euro, der zu 80 Prozent im Export erwirtschaftet wird.
Das Kerngeschäft mit Pharma-Maschinen konzentriert sich auf
das Stammwerk Crailsheim. Hier erleben die Kunden die konsequente
Ausrichtung auf Maschinen, die höchste Sicherheitsansprüche
bereits im Vorfeld der eigentlichen Präparateherstellung und –Abfüllung
garantieren.
Seine absolute technologische Extraklasse hat groninger im Jahr
2004 mit dem Bau einer neuen, 4000 Quadratmeter großen Fertigungshalle
bewiesen. Zusätzlich wurde für den „Kopf“ des
Unternehmens, die Verwaltung, und das „Herz“, den Vertrieb,
2000
Quadratmeter mehr Raum geschaffen. Auch die technischen Büros
für Mechanik und Elektrik sind der ununterbrochenen Expansion
des Unternehmens folgend nun wieder adäquat untergebracht.
370 Beschäftigte in der Pharmamaschinen-Herstellung und in
der Verwaltung haben im Crailsheimer Werk einen sicheren
Arbeitsplatz. Außerdem ist hier das Ausbildungszentrum von
groninger, das mit ständig 60 bis 70 Auszubildenden nicht
nur für seinen eigenen Nachwuchs sorgt, sondern auch der
größte Ausbildungsbetrieb weit und breit ist.
Für die Kunden der Kosmetik-Branche wurde im Jahr 2001 in
Schnelldorf ein neues Werk in Betrieb genommen. Dort entwickeln
und bauen 66 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Maschinen in bester
groninger-Qualität, die sich durch besondere Flexibilität
auszeichnen.
In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut wurden sowohl der
Neubau als auch die innere Organisation so konzipiert, dass sich
klassische Abteilungsstrukturen zugunsten von Projekt-, Beschaffungs-und
Montageteams auflösen.
Die Montagehalle dieses Werkes wird im laufenden Jahr erweitert,
um die anhaltende Nachfrage nach Spezialmaschinen und modular
aufgebauten
groninger-Anlagen befriedigen zu können. Die Kosmetik-Sparte
steuert derzeit 20 Prozent am Gesamtumsatz bei.
Kein Unternehmen hat mehr Anlagen zur Verarbeitung von
vorsterilisierten Einmalspritzen gebaut und weltweit ausgeliefert.
Mit Spritzen ist groninger, anfangs von der Branche mitleidig
belächelt,
längst an die Spitze „durchmarschiert“.
Als Horst Groninger vor 25 Jahren mit seinen Partnern eine
kleine Firma gründete, war die Rotationskolbenpumpe eine
revolutionäre Entwicklung. Die Patentierung der groninger-Keramikpumpe
mit Spülvorrichtung (1991), die Einführung der
Servotechnologie (1999) und Entwicklung des Nestfüllers
für vorsterilisierte Einwegspritzen (1999), das patentierte
Barrieresystem für Isolatoranlagen (2001) oder die Entwicklung
des Vakuum-Füllsystems sind weitere Highlights in der Firmengeschichte.
Während sich Horst Groninger auf Technik und Vertrieb konzentrierte
und eine überaus geschickte Hand bei der Auswahl und Einstellung
von Mitarbeitern zeigte, bewies seine Ehefrau Eva Groninger ihr
außergewöhnliches Talent in kaufmännischen Dingen
und ihre kreative Ader bei Neubauten, bei den Aufsehen erregenden
Messeständen und bei Gestaltungsfragen im Unternehmen.Horst
und Eva Groninger sind glücklich, in den Söhnen Volker
(technischer Geschäftsführer) und Jens (kaufmännnischer
Geschäftsführer) die Idealbesetzung im Führungsteam
zu haben.
Menschlichkeit und Weitblick prägen dieses Familienunternehmen.
Größtmögliche Eigenverantwortung am Arbeitsplatz
im Werk wie bei den Vertriebs-, Montage- und Servicetätigkeiten
in aller Welt unterstreichen den hohen Stellenwert, den Mitarbeiter
im Unternehmen genießen. Die glasklare Ausrichtung auf den
Kunden, Flexibilität und Produktsicherheit sind die obersten
Maximen, wie zuletzt beim 1. Praxis-Forum „solutions@ work“ im
November
2004 deutlich wurde. Im Dialog mit den Fachleuten der Kunden
werden maßgeschneiderte Maschinen diskutiert, entwickelt,
gebaut und gewartet - in Perfektion, so wie sie die Pharma- und
Kosmetikindustrie erwarten.
Die Interpack Highlights
Auf der Interpack werden innovative Lösungen beim durchgängigen
sterilen Verarbeiten von Einmalspritzen im Nest präsentiert.
Dazu gehören der Vollautomat ZWU zum Öffnen der Umverpackungen
von sterilen Spritzenwannen und der Vollautomat MWF, der
Deckelfolien sowie Vlieseinlagen der Spritzennester entfernt.
Präsentiert wird auch das Top-Modell DFVN 5000 der Baureihe
zur aseptischen Verarbeitung vorsterilisierter Einmalspritzen mit
einer Stundenleistung von 9600 Stück. Gezeigt werden leistungsfähige
Verschließmaschinen
für Behältnisse mit Bördelkappen
der KVK-Baureihe mit Maximalleistungen bis 24 000 Einheiten.
Eine Neuheit ist die vollautomatische Füllmaschine DFV 10005
für standfeste Behältnisse ohne Bechertransport mit einer
Leistung von 12 000 Stück pro Stunde. Heißabfüllung
plus CIP/SIP-Reinigungssystem
gehören zum Standard.
Quelle: Regio Business
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