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Heilbronn-Franken – WM-Drehscheibe für Süddeutschland

     
 
 

2.5.05


 

Als Drehscheibe zwischen den WM-Austragungsorten wird sich die Region Heilbronn-Franken positionieren. Jetzt startet ein WM-Team, um dieses Alleinstellungsmerkmal den potenziellen WM-Touristen näher zu bringen und Gäste in die dynamischste Region des Landes zu locken.

In der jüngsten Sitzung der WHF-Gesellschafterversammlung erhielt Geschäftsführer Steffen Schoch „Grünes Licht“, um die Idee der Positionierung der Region Heilbronn-Franken als „WM-Drehscheibe Süd“ zu konkretisieren. Ab kommender Woche startet die kleine Projektgruppe, die bis Ende Juni das Konzept mit allen Beteiligten prüfen, erste Maßnahmen abstimmen und die Finanzierung sichern soll.

Jetzt kann es losgehen. Die Gesellschafter der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) haben sich in ihrer jüngsten Versammlung im Grundsatz dafür ausgesprochen, dass die regionale Marketinggesellschaft das gemeinsam mit dem Heilbronner FH-Professor Alfons Madeja und den Touristikgemeinschaften der Region erarbeitete Konzept auf die Möglichkeiten seiner konkreten Umsetzung prüfen soll.

„Wir haben mehr Chancen als Risiken“, betont IHK Präsident Günter Steffen, der sich mit dem Heilbronner Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach einig ist, dass mit der Umsetzung schnellstens begonnen werden müsse. Andere Regionen hätten längst den Ball ins Rollen gebracht. Die einmalige Chance der zentralen Lage der Region Heilbronn-Franken und der daraus sich ergebenden „WM-Drehscheibe Süd“ ist eine Positionierung, die bereits zum Confederations-Cup vom 15.-29. Juni 2005 den WM-Touristen vermittelt werden soll.

Ziel ist es, die Region Heilbronn-Franken als WM-Drehscheibe im süddeutschen Raum zu positionieren und die Nähe zu den Spielorten Stuttgart, Frankfurt, Kaiserslautern und Nürnberg bewusst zu machen. Die touristischen Potenziale der größten Rotweinregion Deutschlands sollen die WM-Touristen dazu animieren, die Fußball WM vom ersten bis zum letzten Tag hier zu erleben. Zentrale Idee sind die geplanten WM-Dörfer in Heilbronn, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim, die Dreh- und Angelpunkt aller touristischen und Informationsangebote sein sollen und den WM-Touristen „multikulturelle Erlebnisse“ geben sollen.

Als Projektmanager für die Umsetzung des „WM-Konzeptes“ werden die beiden Betriebswirte Sascha Döther und Hendrik Sporys den WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch unterstützen. Beide sind Absolventen der FH Heilbronn Außenstelle Künzelsau und haben Betriebswirtschaft Schwerpunkt Sportmanagement bei Professor Madeja studiert. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit haben sie bei der Fußball EM in Portugal erfragt, wie der WM-Tourist aussieht, was er während der Fußball-WM im Gastland Deutschland erleben möchte und wie er sich über das Angebot seiner Gastgeber informiert.

Während Hendrik Sporys beim Sportrechtevermarkter SPORTFIVE in Nürnberg tätig war, kennt Sascha Döther die Sponsorenseite bestens. Bei der Krombacher Brauerei war er im Bereich Event und Sponsoring sowie Sponsoringerfolgskontrolle tätig.

Jetzt geht es los. Das „WM 2006-Projektbüro“ ist bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH in der Innovationsfabrik angesiedelt. WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch zeigt sich zuversichtlich, dass eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes einen riesigen Imagegewinn für die Region Heilbronn-Franken auch über das Jahr 2006 hinaus haben wird.

 

 
         
 
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Ehrhard Steffen, Vorstandsmitglied der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
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