Als Drehscheibe
zwischen den WM-Austragungsorten wird sich die Region Heilbronn-Franken
positionieren. Jetzt startet ein WM-Team, um dieses
Alleinstellungsmerkmal den potenziellen WM-Touristen näher zu
bringen und Gäste in die dynamischste Region des Landes zu locken.
In der jüngsten Sitzung der WHF-Gesellschafterversammlung
erhielt Geschäftsführer Steffen Schoch „Grünes
Licht“, um die Idee der Positionierung der Region Heilbronn-Franken
als „WM-Drehscheibe Süd“ zu konkretisieren. Ab
kommender Woche startet die kleine Projektgruppe, die bis Ende
Juni das Konzept mit allen Beteiligten prüfen, erste Maßnahmen
abstimmen und die Finanzierung sichern soll.
Jetzt kann es losgehen. Die Gesellschafter der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH (WHF) haben sich in ihrer jüngsten
Versammlung im Grundsatz dafür ausgesprochen, dass die regionale
Marketinggesellschaft das gemeinsam mit dem Heilbronner FH-Professor
Alfons Madeja und den Touristikgemeinschaften der Region erarbeitete
Konzept auf die Möglichkeiten seiner konkreten Umsetzung prüfen
soll.
„Wir haben mehr Chancen als Risiken“, betont IHK Präsident
Günter Steffen, der sich mit dem Heilbronner Oberbürgermeister
Helmut Himmelsbach einig ist, dass mit der Umsetzung schnellstens
begonnen werden müsse. Andere Regionen hätten längst
den Ball ins Rollen gebracht. Die einmalige Chance
der zentralen Lage der Region Heilbronn-Franken und der daraus
sich ergebenden „WM-Drehscheibe Süd“ ist eine
Positionierung, die bereits zum Confederations-Cup vom 15.-29. Juni
2005 den WM-Touristen vermittelt werden soll.
Ziel ist es, die Region Heilbronn-Franken als WM-Drehscheibe im
süddeutschen Raum zu positionieren und die Nähe zu den
Spielorten Stuttgart, Frankfurt, Kaiserslautern und Nürnberg
bewusst zu machen. Die touristischen Potenziale der größten
Rotweinregion Deutschlands sollen die WM-Touristen dazu animieren,
die Fußball WM vom ersten bis zum letzten Tag hier zu erleben.
Zentrale Idee sind die geplanten WM-Dörfer in Heilbronn, Schwäbisch
Hall und Tauberbischofsheim, die Dreh- und Angelpunkt aller touristischen
und Informationsangebote sein sollen und den WM-Touristen „multikulturelle
Erlebnisse“ geben sollen.
Als Projektmanager für die Umsetzung des „WM-Konzeptes“ werden
die beiden Betriebswirte Sascha Döther und Hendrik Sporys
den WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch unterstützen.
Beide sind Absolventen der FH Heilbronn Außenstelle Künzelsau
und haben Betriebswirtschaft Schwerpunkt Sportmanagement bei Professor
Madeja studiert. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit haben sie bei der
Fußball EM in Portugal erfragt, wie der WM-Tourist aussieht,
was er während der Fußball-WM im Gastland Deutschland
erleben möchte und wie er sich über das Angebot seiner
Gastgeber informiert.
Während Hendrik Sporys beim Sportrechtevermarkter SPORTFIVE
in Nürnberg tätig war, kennt Sascha Döther die Sponsorenseite
bestens. Bei der Krombacher Brauerei war er im Bereich Event und
Sponsoring sowie Sponsoringerfolgskontrolle tätig.
Jetzt geht es los. Das „WM 2006-Projektbüro“ ist
bei der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH in der Innovationsfabrik
angesiedelt. WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch zeigt
sich zuversichtlich, dass eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes
einen riesigen Imagegewinn für die Region Heilbronn-Franken
auch über das Jahr 2006 hinaus haben wird.
|