Übersicht

 
 
   

Mit Innovationen in die Zukunft

     
 
 

28.6.05


 

Der Motoren- und Ventilatorenbauer mit Hauptsitz in Mulfingen EBM-Papst bleibt auf Wachstumskurs. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Umsatz in der Gruppe nach vorläufigen Zahlen um 5,7 Prozent auf 803 Millionen Euro gesteigert. Auch beim Ergebnis haben die Hohenloher leicht zugelegt.

„ Wir sind insgesamt zufrieden”, bewertet Geschäftsführer Gerhard Sturm das Zahlenwerk. Dass EBM-Papst die selbst gesteckten Ziele nicht ganz erreicht habe, erklärte Sturm mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und dem hohen Eurokurs: „Das Ergebnis spiegelt die Schwierigkeiten nicht wider, die wir hatten, es zu erreichen.” Was die Zukunft angeht, so setzt Gerhard Sturm auf innovative Neuprodukte: „Die sind unsere einzige Überlebensschance.”

Mit einem Umsatz von 340 Millionen Euro ist EBM-Papst Mulfingen weiterhin der mit Abstand größte Geschäftsbereich das Umsatzplus lag hier bei 5,3 Prozent. Die gut 2100 Mitarbeiter an den Standorten Mulfingen und Niederstetten fertigten 10,5 Millionen Motoren. Der Exportanteil ist im vergangenen Geschäftsjahr, das Ende März endete, um einen Prozentpunkt auf 72 Prozent angewachsen. Gleichzeitig haben die Hohenloher die Investitionen um 77 Prozent auf 17,7 Millionen Euro erhöht für Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen hier 15,8 Millionen Euro aufgewendet. Das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent.

EBM-Papst St. Georgen, also die frühere Firma Papst, ist mit 9,4 Prozent zwar schneller gewachsen als die Hohenloher Schwester allerdings von einer niedrigeren basis aus. Zum Gruppenumsatz steuerten die Schwarzwälder im vergangenen Geschäftsjahr 232 Millionen Euro bei. Diese Unternehmensteil beschäftigte zuletzt 1360 Mitarbeiter.

Am schnellsten gewachsen ist EBM-Papst in Landshut, also die frühere MVL. Dort werden unter anderem Motoren und Ventilatoren für Hausgeräte und für Heizungen produziert. Ein Plus von 16,4 Prozent ließ den Umsatz auf 149 Millionen Euro nach oben schnellen. Die Belegschaft blieb mit rund 850 praktisch unverändert.

Im laufenden Jahr will das Unternehmen, das weltweit mittlerweile 8200 Menschen beschäftigt, einen Umsatz von 850 Millionen Euro erreichen. Wenn es klappt, entspricht das einem Wachstum von etwa sechs Prozent. Obwohl sie momentan laut Sturm leicht unter Plan liegen, sind die Mulfinger zuversichtlich, dass sie diese Zielmarke erreichen können: „Unsere Kunden schieben wieder mehr neue Projekte an”, sagt Geschäftsführer Thomas Philppiak. Allerdings: Unser Umsatzwachstum kommt inzwischen fast ausschließlich aus dem Ausland.

Ein Baukran in Mulfingen unterstreicht die Zuversicht der beiden Chefs: Der Vertrieb der EBM-Papst-Gruppe bekommt zurzeit ein neues Gebäude.

Quelle: Heilbronner Stimme von Manfred Stockburger vom 21. Juni 2005

Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken
 
         
 

Heilbronn-Franken...

"Die Standortqualität und damit die Stärke unseres Landes beruht zum großen Teil darauf, dass

es gelungen ist, die ländlichen Regionen zu attraktiven und strukturell starken Lebens- und Arbeitsräumen zu entwickeln. Die dynamische Region Heilbronn-Franken ist das beste Beispiel dafür."
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
   
"Es tut gut, in eine Region zu kommen, in der es gut läuft. Heilbronn-Franken ist „Lokomotive“
und Beispiel für ganz Deutschland, was Wirtschaftskraft Bevölkerungszuwachs, Job-Center und Lehrstellen-Bilanz betrifft."
Wolfgang Clement, ehem. Bundeswirtschaftsminister
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit