In der
Hitliste der Solarbundesliga hat der AUDI-Standort Neckarsulm dreimal
in Folge den ersten Platz belegt.
In diesem Jahr hat es „nur“ für den dritten Rang
gereicht. Bewertet wird die Dichte von Solarwärme und Solarstrom
pro Kopf.
Bürstadt und Quierschied haben sich in der Wertung "Kommunen
von 10.000 bis 99.999 Einwohner" vor den Audi-Standort gesetzt.
Bürgermeister Klaus Grabbe ist dennoch zufrieden: "Wir
gehen bei den regenerativen Energien in die Breite." Darum
sei "nur" der dritte Platz erreicht worden.
Seit dem Jahr
2000 wird die Solarbundesliga vom Verlag Solarthemen und der Deutschen
Umwelthilfe organisiert. Bewertet wird die Dichte von Solarwärme
und Solarstrom pro Kopf. Aus beidem ergibt sich eine Gesamtpunktzahl,
die ausschlaggebend ist für die spätere Plazierung. Aus
einst 71 Teilnehmern im Jahr 2000 sind mittlerweile 785 Kommunen
mit rund 22 Millionen Einwohnern geworden. Solarthemen-Herausgeber
Guido Bröer: "Die Idee der Solarbundesliga ist, dem Thema
Solarenergie und den engagierten Städten Bekanntheit zu verschaffen." Neben
der Verleihung der Urkunden am Freitagabend in der Neckarsulmer
Ballei fand tagsüber und am Samstag der Kongress 2005 zur
Solarbundesliga statt. "Die Teilnehmer haben hier die Möglichkeit,
sich auszutauschen", erklärt Carla
Vollmer von der Deutschen
Umwelthilfe.
Auf die Dringlichkeit der Förderung regenerativer
Energien verweist Klaus Grabbe: "Uran, Kohle, Öl und
Gas - die fossilen Energien gehen zur Neige. Schon in wenigen Jahrzehnten
werden wir ein Riesenproblem bekommen." Darum müsse der
Umstieg jetzt thematisiert, müsse gehandelt statt nur darüber
geredet werden. "Es gibt keine Alternative zu den alternativen
Energien." Diesem Motto habe sich die Stadt Neckarsulm ganz
klar verschrieben.
Quelle ECHO am Sonntag 10. Juli 205 von Alexander
Rülke
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