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Seit 70 Jahren „Rotation total“ bei Roto Frank AG

     
 
 

19.7.05


 

Vor 70 Jahren hatte Firmengründer Wilhelm Frank die revolutionäre Idee des „Dreh-Kipp-Beschlags“. Damit ist ein Fenster nicht nur zu drehen, sondern auch zu kippen. Das war der Start für eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte im Taubertal. Heute beschäftigt das weltweit agierende Unternehmen rund 3 350 Mitarbeiter.

Von Deutschland aus hat die Roto Frank AG in den vergangenen sieben Jahrzehnten die Welt mit ihren Produkten erobert. Exemplarisch dafür ist auch die letztjährige Auszeichnung der Roto Frank Bauelemente GmbH in Bad Mergentheim mit dem „Mittelstands-Oskar“: (...) „für ein Unternehmen, das sowohl in der Geschäftsentwicklung als auch in Innovationskraft und Ausbildung hervorragende Leistungen vorweisen kann“, so die Jury.

Überhaupt war das Jahr 2004 ein gutes für den Konzern. Vor allem die positive Entwicklung in vielen Auslandsmärkten sorgte für einen Schub, während der deutsche Bau- und Fenstermarkt nach wie vor stagniert.

Insgesamt verzeichnete die Roto Frank AG einen Nettoumsatz von 482,3 Mio. Euro (Vorjahr 449 Mio.), was einer Steigerung um 7,5 Prozent entspricht. Der Mergentheimer Geschäftsbereich „Bauelemente“ – mit den Produktgruppen Wohndachfenster, Treppen, Solar- und Photovoltaikanlagen – legte um knapp drei Prozent zu. Diese Sparte beschäftigt mehr als 1 100 Mitarbeiter und betreibt in der Kurstadt das größte Werk.

Insgesamt wird an vier Standorten in Europa und den USA produziert, wobei 85 Prozent aller hierzulande abgesetzten Produkte in Deutschland gefertigt werden. Bei den Wohndachfenstern ist Roto mit 20 bis 25 Prozent Marktanteil die Nummer 2 weltweit.

Im Rahmen einer Diversifizierungsstrategie hin zur Leistungs- und Qualitätsführerschaft soll sich bis Ende 2005 die Fenstermarke „Roto“ aus den Baumärkten zurückziehen und künftig nur noch über den Fachhandel vertrieben werden. Und das nicht zum Nachteil für das Werk Bad Mergentheim. „Wir bekennen uns eindeutig zu den Standorten in Deutschland, müssen aber weiter unsere Hausaufgaben machen und konsequentes Kostenmanagement fortsetzen“, so Erich Rosenkranz, Vorstand des Bauelemente-Bereichs.

„Nach dem überdurchschnittlichen Jahr 2003 haben wir 2004 um knapp drei Prozent zugelegt.“ Erste Früchte trägt der Ausbau der Vertriebsorganisationen in einigen osteuropäischen Ländern. „Wir wollen in diesen dynamisch wachsenden Märkten weiter zulegen“, so Rosenkranz weiter.

Geplant ist zudem eine Produktoffensive: Roto will mit neuen Ideen für Fenster und Türen seine Innovationsfähigkeit unter Beweis stellen und den heimischen Fensterherstellern Perspektiven für erfolgreiche Geschäfte eröffnen.

Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken
 
         
 

Heilbronn-Franken...

„Die Region Heilbronn-Franken steht in Deutschland mit an der Spitze der Bundesliga für kleine

Wirtschaftswunder.“
Dr. Michael Rogowski, ehemaliger BDI-Präsident
Bundesverband der Deutschen Industrie

"Eine Stärke der Menschen in dieser Region ist ihr Wissen und Ihre Kompetenz. Beides versetzt sie in die Lage,

neue Technologien und Prozesse zu beherrschen und damit den Standort Heilbronn-Franken wirtschaftlich attraktiv und bekannt zu machen."
Jürgen Lunemann,
Werkleiter, AUDI AG, Neckarsulm
AUDI AG