Die Sprachkenntnisse
erweitern und vertiefen, das ist das Ziel des Goethe-Instituts.
Menschen aus der ganzen Welt kommen nach
Schwäbisch Hall um Deutsch zu lernen und anschließend
an einer Deutschen Universität zu studieren.
Das Goethe-Institut Schwäbisch Hall feiert am Freitag, 12.
August, sein 40-jähriges Bestehen. Es ist nach dem Goethe-Institut
in Berlin das zweitälteste in Deutschland. Über viele
Jahre war Schwäbisch Hall, mit zum Teil über 400 Studenten,
sogar das größte aller Goethe-Institute im Inland. Nach
einer Restrukturierung und tief greifenden Reform des Inlandsnetzes
ist Schwäbisch Hall das einzige verbliebene kleinstädtische
Institut. Es kann stolz auf eine 40-jährige Erfolgsgeschichte
zurückblicken.
Zentrale Aufgabe der Goethe-Institute in Deutschland ist die Vermittlung
der Deutschen Sprache und Kultur für Ausländer. An den
Goethe-Instituten lernen vor allem Personen, die anschließend
an einer Deutschen Universität studieren möchten, oder
die ein Stipendium für einen Forschungsaufenthalt, zum Beispiel
an einem Max-Planck-Institut oder einer anderen angesehenen wissenschaftlichen
Einrichtung, erhalten haben. Zum besonderen Profil des Instituts
gehören auch Spezialkurse wie Deutsch mit Berufspraktikum,
Deutsch für Lehrer, für Senioren, für Jugendliche
und für Schulklassen. Aber auch viele Geschäftsleute
und Berufstätige aus aller Welt, für die die deutsche
Sprache im Arbeitsalltag wichtig ist, nehmen die Angebote in Anspruch.
Nicht zuletzt gibt es immer noch viele Privatpersonen, die sich
mit deutscher Literatur und Kultur näher beschäftigen
möchten und deshalb ihre Sprachkenntnisse in Deutschland selbst
erweitern und vertiefen.
Obwohl das Goethe-Institut nur eine von vielen Institutionen ist,
die die deutsche Sprache unterrichten, ist es immer noch einzigartig
in seinem Angebot: Die Sprachvermittlung ist hier untrennbar verbunden
mit einem interkulturellen Vermittlungskonzept, das je nach nationaler
oder ethnischer Herkunft des Kursteilnehmers individuell angepasst
wird. Erfahrene Lehrkräfte, die persönliche interkulturelle
Erfahrungen im Ausland gemacht haben, entwickeln für jeden
Kursteilnehmer ein eigenes Konzept, das auch individuelle Betreuung
von der Sprache bis hin zum Verhalten im privaten deutschen Alltag
einschließt.
Vom Germanistikprofessor bis zum Spitzenforscher, vom Opernsänger
bis zum Leiter einer Kunstakademie, vom Journalisten bis zum Direktor
des Nationalen Fernsehens, vom Bäcker bis zum Großunternehmer:
In 40 Jahren Goethe-Institut hat sich Schwäbisch Hall und
damit auch Deutschland mehr als 60 000 Freunde und Partner in aller
Welt erworben.
Quelle: Fränkische Nachrichten vom 06.08.2005
|