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Grundstein für das "Expocamp" ist gelegt

     
 
 

9.9.05


 

Ein bedeutsames Projekt für das Unternehmen Hymer und die Region Heilbronn-Franken am Wirtschaftsstandort Wertheim stellt das „Expocamp“ dar. Bis zu 600 Caravans und Wohnmobile der sieben Marken Hymer, Bürstner, Laika, Niessmann und Bischoff, Dethleffs, LMC und TEC sind dort schon bald zu sehen.

Als eine "bedeutende Stunde" für das Unternehmen und für die Stadt bezeichnete Oberbürgermeister Stefan Mikulicz die Grundsteinlegung für das "Expocamp" der Freizeit und Caravaning Center Wertheim GmbH gestern Vormittag am Bettinger "Almosenberg". Zuvor hatten Erwin Hymer, Aufsichtsratsvorsitzender der Hymer AG Bad Waldsee, und "Expocamp"-Geschäftsführer Roland Haag ihre Freude über das bislang erfolgreich verlaufende Projekt ausgedrückt und dieses kurz vorgestellt. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Klaus-Peter Bolz (Bürstner GmbH) und Thomas Fritz (Dethleffs GmbH) sowie dem Vorstand der als Generalunternehmerin fungierenden Paderborner Bremer AG, Josef Ellebracht, legten sie dann im Beisein von zahlreichen Ehrengästen den Grundstein für das künftige Caravaning- und Wohnmobil-Center.
Prägnant brachte Erwin Hymer das mit der vom Hymer-Konzern sowie der Caravan GmbH und Co. Beteiligungs KG getragenen Anlage verbundene Ziel auf den Punkt: Man wolle den Kunden in Wertheim eine Ganzjahresausstellung bieten. In den Fränkischen Nachrichten wurde bereits mehrfach darüber berichtet.
Siehe www.fnweb.de

Erläuterungen dazu gab anschließend Geschäftsführer Roland Haag. Anhand der Baupläne stellte er den Gästen das "Expocamp" vor, dessen Gebäude "sich in den Hang hinein schieben" werden, vor. Dort sollen auf dem rund 62 000 Quadratmeter großen Gelände in den nächsten Monaten unter anderem eine zirka 3000 Quadratmeter große Werkstatt inklusive Lager und Auslieferungsbereich, ein rund 680 Quadratmeter umfassender Zubehörshop, Serviceräume und eine Tiefgarage entstehen. Vorgesehen sind zudem Park- und Stellplätze samt Stromanschluss sowie Ent- und Versorgungsstation für Reisemobile und Gespanne. Kernstück des Ganzen werde die Ausstellungsfläche sein, die sich auf 17 000 bis 18 000 Quadratmeter erstrecke. Bereits jetzt habe man Vorbereitungen getroffen, damit das mit Baukosten von 20 Millionen Euro veranschlagte "Expocamp" noch durch einen direkten Anbau erweitert werden könne.

Präsentieren werde man am "Almosenberg" zwischen 400 und 600 Caravans und Wohnmobile der sieben Marken Hymer, Bürstner, Laika, Niessmann und Bischoff, Dethleffs, LMC und TEC. Jede werde ihren eigenen Leiter erhalten, doch seien alle Beschäftigten "Expocamp"-Mitarbeiter. Haag: "Das ist wie eine große Einheit." Ein Rundum-Angebot wolle man auch den Kunden bieten, wie aus seiner weiteren Ansprache deutlich wurde. So sei in Bettingen nicht nur ein Verkauf vorgesehen, sondern das ganze Jahr über auch eine umfassende Beratung und die Präsentation von zuvor etwa bei Fachmessen gezeigten Neuheiten.
Am 8. August sei mit den Erdarbeiten für den Komplex begonnen worden, erinnerte Haag. Mit der Firma Bremer habe man für das Projekt einen "Maximalpreis"ausgehandelt. Dies bedeute, das Unternehmen "ist jetzt der Bauherr auf dem Grundstück" und dürfe das Camp "am 14. April schlüsselfertig und inklusive der Außenanlagen an uns übergeben". Der Zeitplan sehe vor, dass Ende September die ersten Stützen für die Fertigbauteile gestellt werden. Ende November "ist das Dach drauf", und man könne mit dem Anbringen der aus Glas und Paneelen bestehenden Fassade beginnen. Ende Dezember soll das Gebäude komplett geschlossen sein.

Der Geschäftsführer betonte, dass man als Auftragsgeber bei allen Ausschreibungen weiterhin "mit am Tisch" sitze. Dabei lege man Wert darauf, Aufträge wenn möglich an hiesige Firmen zu vergeben. Ein Beispiel sei dafür bereits die Bad Mergentheimer Baufirma Leonhard Weiss. Zudem strebe man die Kooperation mit umliegenden Campingplätzen an, auf denen die Kunden übernachten könnten.

Anerkennende Worte richtete Haag an die Stadt Wertheim. Diese habe es genehmigt, den auf der Baustelle anfallenden Erdaushub - seit dem 8. August immerhin zirka 40 000 Kubikmeter Material - für den Lärmschutzwall an der A 3 zu verwenden. Dadurch sei eine günstigere Ausschreibung möglich geworden.
Bevor die "Expocamp"-Verantwortlichen zu Speiseimer und Kelle griffen, erläuterte Haag den Inhalt der Röhre, die man anschließend in den Grundstein einmauerte. Dies waren die gestrigen Ausgaben der drei in der Region erscheinenen Tageszeitungen, darunter auch die Fränkischen Nachrichten, sowie die Embleme der sieben künftig im Camp ausgestellten Marken und eine von Erwin Hymer signierte Hymer-Chronik. Den ersten "Umsatz-Euro" steuerte spontan Klaus-Peter Bolz bei.

Nicht zum Einmauern, sondern zum Aufstellen hatte Oberbürgermeister Mikulicz eine Überraschung für Erwin Hymer und Roland Haag mitgebracht. Er überreichte ihnen zusammen mit Wertheims Wirtschaftsförderer Jürgen Strahlheim das Straßenschild für den "Hymerring". Dabei betonte der OB die besondere Bedeutung der Grundsteinlegung für die Firma und den Wirtschaftsstandort Wertheim. Denn in heutiger Zeit sei solch eine Investition keine Selbstverständlichkeit. Die Entscheidung für das "Expocamp" sei ein Zeichen für "Weitsicht und Mut", was ein Kennzeichen der Geschichte des Unternehmens Hymer sei.

Mikulicz würdigte die Beteiligten für die stets "guten und fairen Verhandlungen". Das Projekt sei von Anfang an von einer großen Verlässlichkeit geprägt gewesen. "Hier zählt noch das Wort", stelle Mikulicz fest. Lob hatte er auch für den engagierten Einsatz von Roland Haag und die Stadtverwaltungsmitarbeiter, wobei er Fachbereichsleiter Herbert Baumann, Jürgen Strahlheim und Armin Dattler, Leiter Stadtplanung, Hoch- und Tiefbau im Fachbereich 4, namentlich nannte.

Angesichts dieser erfolgreichen Zusammenarbeit sei es den zuständigen Gremien nicht schwer gefallen, die Straße Hymerring" zu benennen, erklärte Mikulicz. Damit bereitete er Erwin Hymer unübersehbar eine Freude. Strahlend stellte dieser fest: "Danke, dass wir so einen schönen Ring mit so einem schönen Namen haben." su

Quelle © Fränkische Nachrichten - 09.09.2005
siehe auch www.fnweb.de

Tourismus in der Region Heilbronn-Franken

 
         
 
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Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth, Beiratsvorsitzender Adolf Würth GmbH & Co. KG, Künzelsau
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