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Experten für Mehrkomponententeile

     
 
 

9.9.05


 

Mit Nischenprodukten statt Massengeschäft sind sie groß geworden. Nun wollen sie sich in ihren Spezialfeldern weiter etablieren und zusätzliche Branchen erschließen. Die Cleebronner Firmengruppe Ott ist ein Beispiel für stabiles Wachstum im Stillen.

Angefangen hat alles 1989, als sich die Brüder Roland und Peter Ott als Formenbauer selbstständig machten. Mit fünf Mitarbeitern legten sie in angemieteten Räumen los. Heute, 16 Jahre später, belegt die Ott GmbH mit den Sparten Formenbau und Kunststofftechnik ein stattliches Areal eigener und gemieteter Gebäude am Ortsrand von Cleebronn, aus den fünf Beschäftigten sind 75 geworden. Und neben dem Formenbau hat sich die Kunststoffspritzerei zum zweiten wichtigen Standbein entwickelt.

Wir sind schon relativ rasant gewachsen , gibt Roland Ott zu. In guten Jahren haben wir schon mal beim Umsatz um 20 Prozent zugelegt. Ganz so steil ging es 2004 nicht mehr nach oben, und dieses Jahr soll der Umsatz zunächst einmal gehalten werden. Doch das ist dem Inhaber nur recht: Wir wollen gar nicht mehr so stark wachsen.

Denn die Otts leben ihre Firma. Persönlicher Kontakt zu ihren Mitarbeitern ist ihnen ebenso wichtig wie hohe Qualität der angebotenen Arbeit. Damit haben sie erkennbar Erfolg: Bei Autoherstellern wie VW und Zulieferern wie Bosch stehen sie auf der Lieferantenliste, einen Namen haben sie sich vor allem mit Mehrkomponententeilen gemacht. Ihre Spezialität: die Kombination von Hartkunststoff mit Silikon. Das kann hierzulande kaum einer , ist Roland Ott stolz.

Die Cleebronner wollen sich dabei als Entwicklungspartner etablieren. Entsprechend modern ist der Maschinenpark, entsprechend flexibel arbeiten die Beschäftigten. Wir wollen lieber qualitativ nochmals einen Schub nach oben, als über Großaufträge reines Mengenwachstum anzustreben, sagt Roland Ott. Denn angesichts der Entwicklung der Rohstoffpreise auf der einen und des Kostendrucks der Autohersteller auf der anderen Seite werde die Luft da schnell dünn.

Ott will ohnehin nicht nur Autozulieferer sein. Bereits jetzt werden auch Teile für die Baustoff-, Telekommunikations- und medizintechnische Industrie hergestellt. Um gegen Konjunkturschwankungen gefeit zu sein, wollen die beiden Inhaber sich künftig auf die Erschließung dieser und anderer Branchen noch mehr konzentrieren. Leichtes Wachstum ist da durchaus beabsichtigt, aber eines wollen die beiden Gründer dennoch beibehalten: Wir möchten weiterhin ins tägliche Geschehen im Betrieb eingebunden sein.

Quelle Heilbronner Stimme vom Heiko Fritze
siehe auch www.stimme.de

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Ott Formenbau / Kunststofftechnik
 
         
 
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