In Zusammenarbeit
mit dem Magazin Stern und dem ROBINSON CLUB findet dieser Wettbewerb
für Hobbyköche nun zum sechsten Mal statt.
Und wie in jedem Jahr gibt es wieder wertvolle Sachpreise, Reisen
und Live-Auftritte im ARD-Buffet zu gewinnen.
"
Weltklasse", sagt Juror und Spitzenkoch Otto Koch über
das Entenbrustfilet mit Mille-feuilles von Christina Richon. Sie
gewinnt deutlich die dritte Runde im Amateur-Kochwettbewerb "Kocholymp
2005" des ARD-Buffets in Sperbers Küche in Abstatt.
"
Schellt der automatisch?", fragt die Bietigheimerin Monika Fischer-Krause
in der Küche des Restaurants Sperber, in der acht Köchinnen
und zwei Köche kulinarische Köstlichkeiten kreieren. Jürgen
Sperber hilft der Frau am computergesteuerten Profibackofen in seiner
Küche weiter. "Ganz spaßig, mal in meiner Küche
zuzugucken. So viel Tupperschalen habe ich noch nie gesehen." Sperber
freut sich am meisten, dass in der Jury auch Otto Koch sitzt und
Gast in seinem Haus ist: "Er ist einer, der Kochgeschichte geschrieben
hat." Sven Ottke, ehemaliger Box-Weltmeister, ist im Juryquartett
neben Koch und den Fachjournalisten Ulli Strobel und Erika Casparek-Türkkan.
"
Mein Favorit", sagt Ottke über Lammlachs an Nusssauce mit
Kartoffelküchlein. Allerdings ist das vor der Begegnung mit
Richons Entenbrustfilet. "Ich bin ja kein Gourmet, aber ich
finde, das passt nicht", urteilt Ottke über eine Kombination
mit Lachs, macht aber auch keinen Hehl daraus, dass ihm ein Stück
Fleisch auf dem Teller lieber ist.
Auch wenn die Jury-Kommentare alles andere als öffentlich sind,
sie sind fast so köstlich wie die Rezeptkreationen. "Hier
wird auf hohem Niveau gekocht", darin ist sich die Jury einig,
die sieben Kriterien von Geschmack über Kreativität bis
zur Arbeitsweise beurteilen muss.
Als Monika Fischer-Krause Spätzle vom Brett ins kochende Wasser
schabt, taucht wieder das Kamerateam des SWR auf, das den Kocholymp
filmt. Da fließen noch ein paar Tropfen Schweiß mehr.
Gedreht wird für das "ARD-Buffet", das über die
Vorrunde in der letzten Oktoberwoche berichtet. Ursula Weck aus Hilzingen-Weiterdingen
hat trotzdem die Ruhe weg, legt den hell gemusterten Salbei - "er
ist sehr mild" - und die Blüten der Indianernessel aus
dem eigenen Garten für den Seeteufel parat.
"
Sieger sind Sie alle", sagt Otto Koch nach dem Olymp und verteilt
Komplimente: "Hier im Südwesten wird einfach am besten
gekocht." Gewinnen kann die Vorrunde nur einer. Sven Ottke macht
es spannend: "The winner is - Christina Richon." Von 280
möglichen Punkten hat die junge Frau aus Givisiez in der Schweiz
- "ich komme aber aus dem badischen Waghäusel" - 277
erhalten. Sie nimmt strahlend Glückwünsche und Blumen entgegen
und wird beim Finale im mecklenburgischen Fleesensee wieder kochen.
Und was hat sich die Jury nach all den edlen Dingen von Jürgen
Sperber gewünscht? "Das Goodbye-Essen ist schwäbisch",
sagt Ulli Strobel und lacht. Es gibt Flädlessuppe, Kartoffelsalat
und panierte Schnitzel.
Quelle Heilbronner Stimme www.stimme.de von Luzia Grimm
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