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Hofmann-Menü wächst und wächst

     
 
 

10.10.05


 

Das neue Kühl- und Kommissionierungslager des Fertig-Menü-Spezialisten wurde jetzt in Schweigern im Main-Tauber-Kreis eingeweiht. Im Jahr 2005 stieg der Umsatz bereits um acht Prozent.

Unter der Schirmherrschaft von Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart fand am Freitag die Einweihung einer neuen Produktionsstätte der Firma Hofmann-Menü in Schweigern statt. Unter den Ehrengästen, die Firmenchef Johannes Ulrich zum Festakt begrüßen konnte, waren unter anderen Landrat Reinhard Frank, Bürgermeister Christian Kremer, die Gemeinderäte der Stadt Boxberg, die Ortschaftsräte von Schweigern mit Ortsvorsteherin Waldtraud Herold an der Spitze, die Vertreter der Sparkasse Tauberfranken Edmund Brenner und Oskar Fuchs und auch Firmengründer Adelbert Hofmann.

Ulrich erwähnte in seiner Grußrede die überaus erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens, das 2005 mit einem Umsatzplus von acht Prozent abschließt und für das neue Geschäftsjahr einen Zuwachs von 4,4 Prozent erwartet. Man habe sich am Markt erfolgreich positioniert und wolle das Unternehmen jetzt weiter erfolgreich nach vorne bringen. Dazu gehöre auch ein funktionierender Vertrieb, was mit dem neuen Kühlhaus garantiert sei.

Der Landrat des Main-Tauber-Kreises, Reinhard Frank sah die Einweihung des neuen Kühl- und Kommissionierungslagers der Firma Hofmann-Menü am Freitag im Boxberger Stadtteil Schweigern als "einen guten Tag für die Firma, die Stadt Boxberg und den ganzen Main-Tauber-Kreis." Er gratulierte der Firmenleitung zu dem in Rekordbauzeit fertig gestellten Tiefkühllager, mit dem ein weiterer Mosaikstein in die Erfolgsstory des vor 45 Jahren von Adelbert Hofmann in einem kleinen Dittigheimer Metzgereibetrieb gegründeten Unternehmen, eingefügt werde. Heute zähle Hofmann-Menü zu den innovativsten im Main-Tauber-Kreis mit rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, rund 100 Lastkraftwagen und einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. "Hier wird nicht nur gekocht und kommissioniert, sondern Kochkunst auf hohem Niveau zelebriert", meinte Frank, was durch die Verleihung des DLG-Gütezertifikats Preis der Besten in Gold im Jahre 2004, augenfällig zum Ausdruck gekommen sei. Ein rundum "appetitliches Unternehmen", dessen Management und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gratulation und Dank auszusprechen sei.

Ein guter Tag für die Stadt Boxberg sei das klare Bekenntnis der Firmenleitung für den Heimatstandort Boxberg. Das Unternehmen habe im Jahre 2005 in die Produktionsstätten Tauberbischofsheim, Unterschüpf und Schweigern rund fünf Millionen Euro investiert und damit 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit werde einmal mehr deutlich, dass gerade der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sei.

Ein guter Tag Für den gesamten Main-Tauber-Kreis sei die Einweihung der neuen Halle auch deshalb, weil durch die Investitionen dieses Vorzeigeunternehmens im Kreis der stattfindende Strukturwandel von der Agrar- über die Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft beispielhaft gezeigt werde.

In die Zukunft blickend sprach der Landrat eine mögliche Geschäftspartnerschaft zwischen dem Landkreis und der Firma Hofmann-Menü an. Das Seminar- und Veranstaltungszentrum im Kloster Bronnbach bietet sich für vielerlei betriebliche Veranstaltungen oder für Zusammenkünfte mit Geschäftskunden an.

Minister Professor Dr. Wolfgang Reinhart meinte "Wer investiert, hat Vertrauen in die Zukunft". Hofmann-Menü erlebe zurzeit die größten Umsatzzuwächse in der 45-jährigen Firmengeschichte. Damit seien auch die hohen Investitionen im Main-Tauber-Kreis erklärbar. Die Firma leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Prosperität der gesamten Region. In seinem Rückblick auf die Firmengeschichte hob Reinhart einen Mann besonders heraus: Firmengründer Adelbert Hofmann. Er sei mit seiner Idee, Fertig-Menüs zu produzieren zum "Bill Gates des Taubertales" geworden.

Die Glückwünsche der gesamten Boxberger Bevölkerung überbrachte Bürgermeister Christian Kremer. Zu einer erfolgreichen Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Kommune gehören nach Meinung Kremers auch ein funktionierendes und stimmiges städtische Umfeld. Die sei in Boxberg, gerade mit Blick auf die Firma Hofmann-Menü der Fall.

Architekt Mathias Gey ging auf die kurze Baugesichte ein. Spatenstich war am 22. Juni, Gesamtinvestition rund zwei Millionen Euro, als Einweihungstermin war der 7. Oktober, verabredet, "den haben wir genau eingehalten".
Den kirchlichen Segen erhielt der Neubau durch Pfarrerin Stefanie Nuß und Pfarrer Michael Dafferner. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Umpfertäler Musikanten.

Quelle: Fränkische Nachrichten 10. Oktober 2005 von Redaktionsmitglied Werner Palmert
siehe auch www.fnweb.de

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