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Steinbeis-Hochschule engagiert sich kulinarisch

     
 
 

29.10.05


 

Die Deutsche Akademie für Kulinaristik und die Steinbeis-Hochschule gründen ein gemeinsames kulturwissenschaftliches Institut. Von Bad Mergentheim im Main-Tauber-Kreis wird das Institut von einem wissenschaftlichen Direktorium und einem Beirat begleitet.

Die Deutsche Akademie für Kulinaristik wird ihre Arbeit in Forschung und Lehre künftig in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule Berlin ausbauen. Zu diesem Zweck wurde das "Steinbeis-Institut der Deutschen Akademie für Kulinaristik" gegründet. Ein entsprechender Vertrag wurde vom Vorsitzenden der Akademie, Professor Dr. Alois Wierlacher, und dem Präsidenten der Steinbeis-Hochschule, Professor Dr. Johann Löhn unterzeichnet.

Es ist das erste kulturwissenschaftliche Institut im Reigen der zahlreichen dezentralen Einrichtungen der Steinbeis-Hochschule. Das Institut wird, wie schon die Akademie, seinen Sitz in Bad Mergentheim haben. Es wird von einem wissenschaftlichen Direktorium geleitet, dessen Arbeit von einem Beirat aus Vertretern verschiedener Berufe begleitet wird. Gründungsdirektoren des Instituts sind Priv. Dr. Gunther Hirschfelder und Prof. Dr. Alois Wierlacher.

Das neue Institut ist als Teil einer künftigen "Graduate School" der Akademie gedacht. Es bietet Fort- und Weiterbildungsprogramme für Berufstätige an, wirkt am Aufbau einer internationalen Sommerakademie mit und bereitet zusammen mit der Steinbeis-Hochschule einen berufsbegleitenden Masterstudiengang vor.

Die Akademie versteht sich als Netzwerk im Sinne einer Corporate University, in der Fachgebiete zahlreicher Universitäten mit Unternehmen und Kulturinstituten wie dem Deutschen Historischen Museum (Berlin) zusammenarbeiten. Zu den Gründungsmitgliedern der Akademie gehört Eckart Witzigmann. Er ist der Namenspatron des Großen Preises, den die Akademie seit 2004 zusammen mit dem Land Baden-Württemberg in mehreren Sektionen verleiht. Einer der diesjährigen Preisträger ist Günter Grass.

Zweck der Akademie ist die wechselseitige Aufklärung von Wissenschaft und (beruflicher) Praxis über die Rolle und Funktion des Essens und der Gastlichkeit im Aufbau der Kultur(en), in den Verständigungsprozessen zwischen den Menschen und im Leben des Einzelnen. Mit dieser Aufgabenstellung wendet sich die Akademie grundsätzlich an alle, insbesondere aber an die berufliche Praxis in der Gastronomie, in der Hotellerie, in den Bildungsbereichen, in den Medien, im Tourismus, in der Politik und in den sich globalisierenden Unternehmen innerhalb und außerhalb der Lebensmittelwirtschaft.

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