Die Deutsche
Akademie für Kulinaristik und die Steinbeis-Hochschule
gründen ein gemeinsames kulturwissenschaftliches Institut.
Von Bad Mergentheim im Main-Tauber-Kreis wird das Institut von
einem wissenschaftlichen Direktorium und einem Beirat begleitet.
Die Deutsche Akademie für Kulinaristik wird ihre Arbeit in
Forschung und Lehre künftig in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Hochschule
Berlin ausbauen. Zu diesem Zweck wurde das "Steinbeis-Institut
der Deutschen Akademie für Kulinaristik" gegründet.
Ein entsprechender Vertrag wurde vom Vorsitzenden der Akademie,
Professor Dr. Alois Wierlacher, und dem Präsidenten der Steinbeis-Hochschule,
Professor Dr. Johann Löhn unterzeichnet.
Es ist das erste kulturwissenschaftliche Institut im Reigen der
zahlreichen dezentralen Einrichtungen der Steinbeis-Hochschule.
Das Institut wird, wie schon die Akademie, seinen Sitz in Bad Mergentheim
haben. Es wird von einem wissenschaftlichen Direktorium geleitet,
dessen Arbeit von einem Beirat aus Vertretern verschiedener Berufe
begleitet wird. Gründungsdirektoren des Instituts sind Priv.
Dr. Gunther Hirschfelder und Prof. Dr. Alois Wierlacher.
Das neue Institut ist als Teil einer künftigen "Graduate
School" der Akademie gedacht. Es bietet Fort- und Weiterbildungsprogramme
für Berufstätige an, wirkt am Aufbau einer internationalen
Sommerakademie mit und bereitet zusammen mit der Steinbeis-Hochschule
einen berufsbegleitenden Masterstudiengang vor.
Die Akademie versteht sich als Netzwerk im Sinne einer Corporate
University, in der Fachgebiete zahlreicher Universitäten mit
Unternehmen und Kulturinstituten wie dem Deutschen Historischen
Museum (Berlin) zusammenarbeiten. Zu den Gründungsmitgliedern
der Akademie gehört Eckart Witzigmann. Er ist der Namenspatron
des Großen Preises, den die Akademie seit 2004 zusammen mit
dem Land Baden-Württemberg in mehreren Sektionen verleiht.
Einer der diesjährigen Preisträger ist Günter Grass.
Zweck der Akademie ist die wechselseitige Aufklärung von
Wissenschaft und (beruflicher) Praxis über die Rolle und Funktion
des Essens und der Gastlichkeit im Aufbau der Kultur(en), in den
Verständigungsprozessen zwischen den Menschen und im Leben
des Einzelnen. Mit dieser Aufgabenstellung wendet sich die Akademie
grundsätzlich an alle, insbesondere aber an die berufliche
Praxis in der Gastronomie, in der Hotellerie, in den Bildungsbereichen,
in den Medien, im Tourismus, in der Politik und in den sich globalisierenden
Unternehmen innerhalb und außerhalb der Lebensmittelwirtschaft.
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