Im Glasmuseum Wertheim
ist vom 27.11.2005 (1. Advent) bis 06.01.2006 (Hl. Drei Könige)
im Rahmen der Weihnachtsausstellung und des Weihnachtsbasars historischer
und moderner Weihnachtsschmuck
aus Glas zu besichtigen.
Wie die „Himmlischen Engelschöre“ alljährlich
zu Weihnachten die Frohe Botschaft verkünden, möchte
auch das GLASMUSEUM WERTHEIM seine alljährlich zur Weihnachtszeit
stattfindende Weihnachtsausstellung mit gläsernem Christbaumschmuck
verkünden. Die Ausstellung hat in Wertheim eine lange Tradition,
erinnert sie doch an die Herkunft der Wertheimer Laborglasindustrie
aus Thüringen, von wo aus im 19. Jh. der gläserne Christbaumschmuck
seinen Siegeszug in alle Teile der Welt begann.
Die enorme Vielfalt bunter historischer Glasfiguren, mit denen
die Thüringer Glasbläser einst für ihre Produkte
warben, zeigt das Glasmuseum im „Kleinen Haus“. Dort
funkeln in neun Vitrinen und am 4 m hohen “Thüringer
Baum“ gläserne Früchte, hohl geblasene Rehe und
Fische, bunt bemalte Engel, Weihnachtsmänner, Kugeln und vieles
mehr. Demgegenüber stehen die Produkte der Glasbläserfamilien
aus dem böhmischen Gablonz: aus bunten Glasperlen zu allerlei
Gebilden zusammen gebundene Weihnachtssterne, Zeppeline, Leuchter
und sonstiger Gegenstände des täglichen Bedarfs. In mühsamer
Arbeit hergestellt, vermitteln sie dem Besucher ein Spiegelbild
der damaligen Gesellschaft. Historische Herstellungstechniken,
Bräuche und Symbolgehalte weihnachtlicher Schleckereien führen
den Rundgang im „Kleinen Haus“ fort.
Modern und zeitgenössisch präsentiert sich der gläserne
Weihnachtsschmuck im „Großen Haus“. Funkelnder
Blickpunkt ist der rund 3 m hohe „Große Wertheimer
Baum“ von Glasdesign Bormann-Arndt aus Darmstadt. Auch er
steht in enger Beziehung zu Wertheim und den Thüringern. Gefertigt
aus Wertheimer Laborglasstäben und geschmückt mit gläsernen
Lüsterteilen, bunten Thüringer Glaskugeln und Figurenschmuck
stellt er eine gelungene Verbindung von moderner Industrie und
traditionellem Kunsthandwerk dar. Diese Verbindung findet sich
ebenso an den rund 10 echten Weihnachtsbäumen, die auf den
beiden Stockwerken des „Großen Hauses“ verteilt
sind. Den unterschiedlichen Glasherstellungstechniken zugeordnet,
die im Glasmuseum präsentiert werden, verweisen die unterschiedlich
geschmückten Bäume auf die vielfältigen industriellen
Fertigungsmöglichkeiten, mit denen mit der gleichen Technik
der heutige Christbaumschmuck hergestellt wird: So funkeln innen
verspiegelte Kugeln am „Silberbaum“ neben Thermoskolben,
Spiegeln und Bauernsilber-Leuchtern, sitzen Vögelchen mit
Glasfaserschwänzchen auf dem mit Engelshaar geschmückten
Baum neben Wertheimer Textilglasprodukten oder leuchten neonfarbene
rote, gelbe und blaue Kugeln am „Lauschaer Kugelbaum“ bei
der Thüringer Nippes-Vitrine.
Gläserner Weihnachtsschmuck, ob modern oder in alten Formen
geblasen, findet der Besucher für den ganz individuellen Weihnachtsbaum
zu Hause im Weihnachtsbasar des Glasmuseums. In der „Weihnachtswerkstatt“ kann
er dem Museumsglasgläser zu sehen, wie dieser „vor der
Flamme“ gläserne Weihnachtskugeln und in Formen geblasene
Weihnachtsfiguren fertigt und kann auf Wunsch auch seine eigene „Weihnachtskugel“ blasen.
Eröffnung der Weihnachtsausstellung
mit weihnachtlichen Panflötenliedern und Weihnachtspunsch
Sonntag, 27. November 2005, 16:00 Uhr
Glasmuseum Wertheim
Mühlenstraße 24, 97877 Wertheim
Tel. 0 93 42 / 68 66, Fax. / 91 67 11,
Info: www.glasmuseum-wertheim.de
Öffnungszeiten: Di-Do 10h-12h und 14h-17h, Fr/Sa: 13h-19h, So/Fei:
13h-17h
Glasbläservorführungen während der Öffnungszeiten
Gruppenführungen (ab 10 Pers.) mit/ohne Weihnachtsführung
: 3,50 €/Pers.
Weihnachtsführung für Schulklassen und Kindergärten:
2,- €/Pers., mit Kugelblasen (3,-/4,- €/Kugel)
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