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16.02.2004
Bausparkasse Schwäbisch Hall startet in
China
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Gemeinschaftsunternehmen mit der China Construction Bank
Tianjin - Erstmals können auch Chinesen bausparen. Der deutsche
Marktführer Schwäbisch Hall hat am Sonntag in Tianjin
in Nordchina die erste deutsch-chinesische Bausparkasse eröffnet.
Das Gemeinschaftsunternehmen mit der China Construction Bank in
der zehn Millionen Einwohner zählenden Hafenstadt nahe Peking
soll in den ersten drei Jahren etwa 160.000 Verträgen über
umgerechnet knapp eine Milliarde Euro abschließen. An dem
ersten Joint Venture dieser Art in der Volksrepublik hält Schwäbisch
Hall 24,9 Prozent.
Zum Präsidenten wurde Hans-Dieter Funke berufen. Er hatte
eine ähnliche Funktion in der tschechischen Schwäbisch-Hall-Beteiligung
CMSS inne, die sich zur zweitgrößten Bausparkasse Europas
entwickelt hat. An der Eröffnung nahmen der einflussreiche
frühere chinesische Zentralbankchef und heutige Bürgermeister
der Metropole, Dai Xianglong, sowie Schwäbisch Hall-Chef Alexander
Erdland teil. Die Bausparkasse kann zunächst nur in Tianjin
operieren. 2007 wird erstmals ein positives Jahresergebnis vor Steuern
angestrebt.
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15.02.2004
Goldener Bär für Film mit Heilbronnerin

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Der Film "Gegen die Wand" von Fatih Akin, in dem die
ehemalige Heilbronner Verwaltungsangestellte Sibel Kekilli eine
Hauptrolle spielt, hat bei der Berlinale in Berlin einen goldenen
Bären gewonnen. Damit ging erstmals seit 1986 diese Auszeichnung
an einen deutschen Film. Akins Film spielt im deutsch-türkischen
Milieu und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die über
eine Zweckehe den strengen Moralvorstellungen ihrer Familie zu entkommen
versucht. Sibel Kekilli war auf der Straße für die Rolle
der Sibel angesprochen worden.
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13.02.2004
Zahlen mit dem Fingerabdruck: Innovationspreis
der Wirte

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Internationalen Hotel- und Gaststättenmesse «Intergastra»
ab Samstag in Stuttgart
Ein Fingerabdruck, und schon ist das Bier bezahlt. In einem Heilbronner
Biergarten wird der Fingerabdruck als Zahlungsmittel seit einigen
Monaten akzeptiert. Der Deutsche Hotel-und Gaststättenverband
(DEHOGA) in Baden-Württemberg und die Stuttgarter Messe haben
nach Angaben von Freitag den Heilbronner «Fingerabdruck als
Zahlungsmittel» mit ihrem
Innovationspreis ausgezeichnet. Der Preis soll auf der Internationalen
Hotel- und Gaststättenmesse «Intergastra», die
an diesem Samstag in Stuttgart eröffnet wird, an das Erfinderunternehmen
Hoga-Data aus Heilbronn überreicht werden.
Gäste, die in dem Heilbronner Biergarten «Food Court»
bekannt sind, können an der Kasse einmalig ihren Namen und
ihre Kontodaten angeben. Dann legen sie den Zeigefinger auf
ein kleines elektronisches Kissen. Das Program speichert 24
unverwechselbare Punkte von der Oberfläche des Fingers. Wenn
der Gast am Ausschank ein Getränk holt, legt er zur Bezahlung
seinen Finger kurz auf ein Kissen.
Ideal ist das Angebot für Sportler, die nach dem Training
zur Erfrischung den Biergarten aufsuchen, aber keinen Geldbeutel
mitschleppen wollen. Spontane Biergartenbesuche seien kein Problem
mehr, hatte erst vor kurzem der Besitzer des Biergartens, Thomas
Aurich, gesagt.
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10.02.2004
Kanzler kommt ins
Arbeitsamt
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Hoher Besuch für die Heilbronner Agentur für Arbeit -
dem ehemaligen Arbeitsamt: Die Modellbehörde, die jetzt vollständig
auf das Kundencenter-Konzept umgestellt hat, wird am Donnerstag,
19. Februar, von Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht. Das
wurde gestern von der Agentur offiziell bestätigt. Der Kanzler
werde sich einzelne Bereiche der neuen Amtsstruktur anschauen und
vorführen lassen, darunter das Call Center und den Servicebereich.
Focus Ausgabe 48 vom 24. November 2003 Seite 166 bis 172 - Titel:
"Neue deutsche Arbeitsleere." Das Heilbronner Arbeitsamt
soll im Laborversuch die marode Arbeitslosigkeitsverwaltung heilen.
"Es wird eine freundliche Festung werden. Die Masse ohne Job
muss künftig draußen bleiben." - so heißt
es in der Headline und im Opener der fast 5-seitigen Focus-Reportage
von Josef Seitz und Peter Ganser.
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9.02.2004
Engagement für Kunst und Kultur - Reinhold
Würth

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Das Ziel und die Besonderheit des kulturellen Engagements von Würth
ist die Verbindung von Kunst und Arbeitswelt. Die Museen in Künzelsau
und Schwäbisch Hall entstanden durch die Initiative von Reinhold
Würth, der seit den sechziger Jahren Kunst sammelt und mäzenatisch
unterstützt.
Professor Dr. h. c. Reinhold Würth hatte 1954 im Alter von
19 Jahren die Schraubengroßhandlung seines Vaters Adolf Würth
übernommen und diese vom Zweimann-Betrieb zum weltweit größten
Handelsunternehmen für Verbindungs-, Montage- und Befestigungstechnik
entwickelt.
Kulturelle und soziale Angebote ergänzen den Arbeitsalltag
der Mitarbeiter im Sinne einer lebendigen Unternehmenskultur, in
welche sich die Museumsaktivitäten eingliedern. Als Investition
für die Menschen und nicht als Luxus, wie das privat initiierte
Projekt von einem Politiker einmal charakterisiert wurde, soll hier
Kunst den Mitarbeitern und der Öffentlichkeit auch außerhalb
von Kulturzentren mehr Lebens- und Arbeitsqualität vermitteln.
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9.02.2004
"Bestes Auto" wird in Heilbronn-Franken
produziert

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Für den A 8 war es
der zweite Sieg in Folge. Mehr als 100.000 Leser des Magazins "auto
motor und sport" gaben ein deutliches Votum für die Marke
mit den vier Ringen ab.
Erneuter Doppelsieg für Audi bei der Leserwahl "Die besten
Autos" des Magazins "Auto Motor und Sport": Wie schon
im Vorjahr, setzten sich der Audi A8 und der A4 jeweils in ihrer
Klasse durch. Für den A8 war es der zweite, für den A4
bereits der dritte Sieg in Folge. Die Auszeichnungen nahmen in Stuttgart
Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, und
Produktions-Vorstand Dr. Jochem Heizmann entgegen.
Mehr als 100.000 Leser gaben ein überzeugendes Votum für
die beiden Limousinen mit den Vier Ringen ab.
Besonders der A8 dominierte die Klasse der Luxuslimousine deutlich:
Mit 36,8 Prozent der abgegebenen Stimmen lag er um rund 20 Prozent
vor dem Zweitplatzierten.
"Eindrucksvoll ist, wie der Audi A8 seinen Überraschungssieg
von 2003 innerhalb eines Jahres zur Dominanz in der Königsklasse
ausgebaut hat", urteilt die Redaktion von auto motor und sport.
Respektable Plätze belegten auch die Audi-Modelle A3 - nur
knapp geschlagener Zweiter in der unteren Mittelklasse - und der
A6 als Dritter in der Mittelklasse.
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9.02.2004
In Hohenlohe höchste Dichte von Biogasproduzenten
in Europa
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Hohenloher Landwirte sind
Spitze bei der Produktion von Biogas. Zwischen Jagst und Kocher wird
seit mehr als 15 Jahren mit moderner Technik diese umweltfreundliche
Energie aus Gülle gewonnen.
Hier stehen rund 65 der etwa 2.000 Anlagen in Deutschland: Damit findet
sich in Hohenlohe die wahrscheinlich höchste Dichte von Biogasproduzenten
in Europa.
Wie plane ich meine Anlage, und wie betreibe ich sie gewinnbringend?
Wie kann ich die Verfahrenstechnik verbessern, welche Fördermöglichkeiten
gibt es? Solche Fragen diskutierten (Mitte Januar 2004) bei einem
zweitägigen Biogasseminar 29 Landwirte, die aus ganz Deutschland
zum Erfahrungsaustausch in das Energie-Zentrum nach Wolpertshausen
(Landkreis Schwäbisch Hall) gekommen waren. Dazu gab es in
der Wolpertshäuser Biogasanlage Einblicke in die Praxis. "Unsere
Schulung für Landwirte, die in ihrem Betrieb Biogas erzeugen
wollen, hat Modellcharakter, künftig werden wir weitere Betreiberschulungen
anbieten", erläutert W.I.H. Geschäftsführer
Karl-Heinz Ehrmann. Diese Biogas-Betreiberschulung sei bereits die
sechste Tagung in einer Veranstaltungsreihe zur nachhaltigen Energienutzung,
die von den Wirtschaftsförderungsgesellschaften (WFG) des Hohenlohekreises,
des Landkreises Schwäbisch Hall und des Raums Heilbronn getragen
werde.
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9.02.2004
Lidl erfolgreicher als Aldi

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Seit über zehn Jahren ist Lidl das erfolgreichste Handelsunternehmen
in Deutschland. WirtschaftsWoche blickte hinter die Kulissen des
Neckarsulmer Lebensmittelhandelskonzern.
Was haben das englische Gosforth, Saint Memme in der Champagne,
die Domstadt Speyer und das portugiesische Portalegre gemeinsam?
Genau: einen Laden der Billigkette Lidl.
Es gibt sie inzwischen in jeder mittelgroßen deutschen Gemeinde,
aber immer häufiger auch im Ausland von Schweden über
Großbritannien und Irland, Portugal, Frankreich und Griechenland
bis hin nach Polen und Tschechien.
So bekannt die Geschäfte der Billigkette Lidl mit ihrem gelb-blauen
Logo und dem schrägen "i" sind, so unbekannt ist,
was hinter den Fassaden des Einzelhandelsimperiums vorgeht und wer
der Mann ist, der alles aufgebaut hat. Dieter Schwarz, 64, Firmengründer
und Architekt der Schwarz-Gruppe aus dem schwäbischen Neckarsulm,
zu der neben Lidl auch Kaufland gehört, meidet die Öffentlichkeit
noch mehr als die Aldi-Brüder Karl und Theo Albrecht.
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