Deutschland ist aus der Sicht
international tätiger Unternehmen der attraktivste Standort
in Westeuropa. Besonders geschätzt wird Deutschland für
seine Infrastruktur (Verkehrswege und Telekommunikation), die
Qualität von Forschung & Entwicklung und die gute
Ausbildung der Arbeitskräfte.
Deutschland genießt bei internationalen Unternehmen
weiterhin einen sehr guten Ruf: 16,5 Prozent der Unternehmen
bezeichnen Deutschland als einen der drei attraktivsten Standorte
weltweit (Vorjahr 19 Prozent). Damit ist Deutschland aus
der Sicht international tätiger Unternehmen der attraktivste
Standort in Westeuropa.
Der mit mehreren Standorten
auch in der Region Heilbronn-Franken ansässige Autozulieferer
Bosch machte 2004 einen Autoteile-Umsatz von 27,2 Milliarden
Dollar. Damit ist er weltgrößter Autozulieferer.
Die Robert Bosch GmbH in Stuttgart ist der weltgrößte Autozulieferer.
Bosch hat mit einem Autoteile-Umsatz von 27,2 Milliarden Dollar im Jahr
2004 die Spitzenposition in der Weltrangliste der größten
Zulieferer des US-Fachmagazins «Automotive News» übernommen.
Der Motoren- und Ventilatorenbauer
mit Hauptsitz in Mulfingen EBM-Papst bleibt auf Wachstumskurs.
Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Umsatz in der
Gruppe nach vorläufigen Zahlen um 5,7 Prozent auf 803
Millionen Euro gesteigert. Auch beim Ergebnis haben die Hohenloher
leicht zugelegt.
„ Wir sind insgesamt zufrieden”, bewertet Geschäftsführer
Gerhard Sturm das Zahlenwerk. Dass EBM-Papst die selbst gesteckten Ziele nicht
ganz erreicht habe, erklärte Sturm mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und
dem hohen Eurokurs: „Das Ergebnis spiegelt die Schwierigkeiten nicht wider,
die wir hatten, es zu erreichen.” Was die Zukunft angeht, so setzt Gerhard
Sturm auf innovative Neuprodukte: „Die sind unsere einzige Überlebensschance.”
STAHL-Krane aus Hohenlohe
für höchstes Gebäude der Welt
Dubai in den Vereinigten Arabischen
Emiraten ist die „Boomtown“ in der Golfregion.
Die R. Stahl Technologiegruppe aus der Region Heilbronn-Franken
baut dort acht Krane in den 705 m hohen Turm ein. Nach seiner
Fertigstellung im Jahr 2008 soll es das höchste Gebäude
der Welt sein.
Riesige Bauprojekte werden in dem kleinen Emirat im Mittleren Osten gleich
dutzendweise realisiert. Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten
ist die „Boomtown“ in der Golfregion. Riesige Bauprojekte
werden in dem kleinen Emirat im Mittleren Osten gleich dutzendweise realisiert.
Schlagzeilen machten in den letzten Jahren zum Beispiel das Hotel „Burj-al-Arab“ und
das vom Mond aus sichtbare Projekt „The Palms“ – drei
palmenförmige Inseln mit Luxuswohnanlagen.
„Nordlichter“ von
Region Heilbronn-Franken begeistert
Während einer dreitägigen
Exkursion in die Region Heilbronn-Franken, bekamen Studenten
und Professoren aus den Bereichen Wirtschaftsingenieurwesen
und Maschinenbau vielerlei Einblicke in sechs Unternehmen
der Region.
Seit Jahren engagiert sich die Wirtschaftregion Heilbronn-Franken GmbH
(WHF) bundesweit an Hochschulen, um Fachkräfte für die Region
zu akquirieren. Dabei steht sie im engen Kontakt zu Hochschulen der technischen
Fachrichtungen.
Die Erfolgsgeschichte von beyerdynamic
startete mit dem Kopfhörer. Der Firmengründer Eugen
Beyer entwickelte 1937 das weltweit erste dynamische Modell
- den DT 48, der auch heute noch produziert wird. Seither
widmet sich beyerdynamic als deutsches Familienunternehmen
Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Produkten und Lösungen
im Bereich der Audiotechnik.
Mit dem Wandel in der Branche und dem Aufschwung japanischer
Firmen im Hifi-Bereich hatte auch beyerdynamic zu kämpfen.
Doch mit innovativen Produkten hat sich der Betrieb mit
rund 260 Beschäftigten wieder gut positioniert.
Zug um Zug wird die Lidl-Welt
größer und bunter. Beinahe im Monatstakt dringt
der Neckarsulmer Discounter-Riese in immer neue Märkte
vor. Jüngstes Beispiel ist die Aktion mit den Bahn-Fahrkarten,
deren Erfolg die kühnsten Erwartungen der Eisenbahner übertroffen
hat.
Das System Lidl funktioniert: Zwei Wochen lang sollte die einmalige Aktion
mit den Schnäppchen-Fahrkarten dauern. Nach in paar Stunden waren
die mehr als eine Million Bahn-Tickets aus dem Discounter ausverkauft.
Die Region Heilbronn-Franken
belegte bei einer deutschlandweiten Umfrage innerhalb der
Regionalklasse „verstädterte Räume“ Rang
10. Rund 80 Prozent der Befragten sind mit dem „Leben
in Ihrer Region“ zufrieden. Eine sehr gute Bewertung
erfuhren Gewerbeflächen- und Immobilienangebote.
Gestartet hatte diese Umfrage die Initiative „Perspektive
Deutschland“. Ziel der Initiative ist es, den Reformprozess
in Deutschland zu unterstützen, online hatten sich über
511 000 Bundesbürger beteiligt.
Regionale Produkte aus Deutschlands
Rotweinregion Nr. 1 werden am 25. und 26. Juni auf dem Beilsteiner
Steinberg präsentiert. Im Mittelpunkt steht der Wein und
alles was dazu gehört.
Am 25. und 26. Juni 2005 findet auf dem Beilsteiner Steinberg
eine Präsentation regionaler schwäbischer Produkte
und Spitzenleistungen statt. Im Mittelpunkt steht der Wein.
Drumherum wird das Produktspektrum mit Spitzenleistungen
von regionalen Firmen aus Technik und Landwirtschaft präsentiert.
So wollen die Veranstalter Kreativität, Vielfalt und
Können in der Region zeigen und erlebbar machen. Dabei
spielen Wein und Schokolade, Wein und Wasser, Wein und Zigarren,
Wein und Glas, Wein und … eine Rolle.
Know How aus dem Main-Tauber-Kreis
im Riesenvogel Airbus A380
Der Jungfernflug ist gelungen.
Wenn im Frühjahr 2006 die ersten Airbus A380 im Linienverkehr
fliegen, dann ist auch jede Menge Technik aus dem Main-Tauber-Kreis
an Bord, unter anderem Heizleitersysteme der Firma Bartec
und elektronische Antriebe der Wittenstein AG.
Eine komfortable Innovation stammt vom Igersheimer High-Tech-Unternehmen
Wittenstein, welches Antriebe für Türen und den Frachtraum
der A380 liefert,
die zum ersten Mal elektrisch angetrieben statt der bisher manuell zu
bedienen sind. Und für eines dieser riesigen Doppeldeckerflugzeuge
sind immerhin 48 dieser Bauteile nötig.
Modellatelier von Henry Moore
erstmals in Deutschland zu sehen
Schwergewichtig und formenreich
sind sie, die Großplastiken des Britischen Bildhauers
Henry Moore. Seit mehreren Tagen bilden sie eine Skulpturenachse
durch Schwäbisch Hall. Jetzt ist auch die Ausstellung "Henry
Moore: Englische Bildhauerei im 20. Jahrhundert" in
der Kunsthalle Würth zu sehen.
Schon der Andrang der Presse am Nachmittag zeigte das enorme Interesse
an der Ausstellung. Für die feierliche Vernissage am Abend hatten
sich rund 700 Gäste angekündigt. Schließlich handelt
es sich um die seit Jahren umfangreichste Moore-Schau in Deutschland.
Wochenlange Proben liegen hinter
ihnen. Lampenfieber und freudiger Applaus noch vor ihnen.
Die Laiendarsteller der Region sind auf ihre Freilichtspiele
vorbereitet.
Theaterspielen ohne Schauspielunterricht und ohne Gage,
anstrengende Proben nach einem langen Arbeitstag, geopferte
Wochenenden und schier unerträgliches Lampenfieber
vor der Aufführung: Das nehmen Hobbydarsteller in
Kauf, um alljährlich zur Sommerzeit eine treue Fangemeinde
mit ihrem Spiel unter freiem Himmel zu begeistern. In Freudenberg,
Möckmühl, Neuenstadt, Künzelsau-Stetten,
Ilshofen-Leofels, Mainhardt und Rot am See-Reubach stehen
interessante Premieren an.
Mit 1150 mittelständischen
Kunden zählt die Steeb Anwendungssysteme GmbH in Abstatt
(Landkreis Heilbronn) zu den führenden SAP-Systemhäusern
und den größten AS/400-Softwarehäusern in
Deutschland. 2004 erzielte das 100-prozentige SAP-Tochterunternehmen
mit 255 Mitarbeitern 58,3 Millionen Euro Umsatz.
Zeitgleich mit den späteren Walldorfer SAP-Gründern
machte sich der 30-jährige IBM-Systemingenieur Helmut
Steeb 1972 selbstständig und gründete zwei Jahre
später mit sechs Mitarbeitern als Mann der ersten
Stunde in der Softwarebranche das Unternehmen in Abstatt.
Von Anfang an konzentriert sich Steeb auf die EDV-Betreuung
mittelständischer Firmen und entwickelte Standard-Softwaresysteme
für alle betriebswirtschaftlichen Anwendungsgebiete.
Musikfieber in der Region:
Bei Festivals von Bonfeld bis Bronnbach wird generationen-
und genreübergreifend alles geboten was das Besucherherz
begehrt.
Das kulturbunte Abenteuer geht vom 30. Juni bis 3. Juli
in seine 19. Saison. Beim Heilbronner Gaffenberg Festival
treffen in den drei Veranstaltungszelten Top-Stars der
Comedy-Branche wie Michael Mittermeier auf Musikgrößen à la
BAP oder die Senkrechtstarter Juli.
Die Verantwortlichen haben in diesem Jahr erneut versucht, sowohl für
die jungen Zuschauer als auch für die mit dem Festival aufgewachsenen Älteren
ein ansprechendes Programm zusammenzustellen.
Die Unternehmen der Region
sind führend in der Verbindungstechnik. Aber nicht nur
mit Namen wie Würth, Berner und BTI. mbo Oßwald
im badischen Külsheim-Steinbach bietet Produkte an,
die vom Maschinen- und Anlagenbau bis zur Möbelfertigung
einsetzbar sind.
Die Teile blitzen stählern, werden von winzig klein
bis riesig groß angeboten und sind vom Maschinen-
und Anlagenbau bis zur Möbelfertigung einsetzbar.
Das Familienunternehmen mbo, das sich der Verbindungstechnik
verschrieben hat, fertigt Allroundteile.
Eine Potenzialanalyse der Uni
Würzburg stellt fest, dass die Region Heilbronn-Franken
mehr offene Stellen bietet als das benachbarte Mainfranken.
Der Würzburger Personalvermittler Beckhäuser will
daher die Stärken beider Regionen verbinden.
Im Rahmen einer Potenzialanalyse haben die Würzburger
Personalvermittler Beckhäuser Personal & Lösungen
ein erstaunliches Ergebnis erhalten: bei einer vergleichbaren
Größe und Struktur bietet die Region Heilbronn-Franken
fast 50 Prozent mehr offene Stellen als die Region Mainfranken
(Stand März 2005)!
Mit der Veranstaltungsreihe „Kultur & Wein“ verwirklicht
die Kulturregion Heilbronn eine seit vielen Jahren gehegte
Idee, ortsübergreifend Aktionen zu verknüpfen,
die Kultur und Wein in der größten deutschen Rotweinregion
engmiteinander verbinden.
Allein rund einhundert Veranstaltungen in den 28 Städten
und Kommunen, die in diesem Jahr am Projekt der Kulturregion
teilnehmen, zeigen, wie intensiv diese Chance vor Ort genutzt
wird. Mit dem Projekt 2005 möchte die Kulturregion
Heilbronn aufzeigen, welche grandiose Vielfalt und welches
Engagement in den einzelnen Städten und Gemeinden
besteht.
Unter diesem Motto steht auch
die 2. Heilbronner Bildungsmesse vom 16.-18. Juni rund um das
Heilbronner „Haus der Wirtschaft“. Eine Veranstaltung,
die Perspektiven aufzeigen wird und wegweisend für die
Zukunft unserer Region ist.
Am Donnerstag, 16. Juni startet inzwischen zum dritten Mal
die IHK- Bildungsmesse in Heilbronn. Öffnungszeiten
sind am 16. und 17. Juni von 9 bis 18 Uhr und am 18. Juni
von 9 bis 17 Uhr. Im und rund um das Heilbronner Haus der
Wirtschaft erwarten insgesamt 103 Aussteller zirka 10 000
Besucher rund um das Thema Aus- und Weiterbildung. Neben
einem eigenen „Tag der Weiterbildung“ wartet
die Bildungsmesse mit zahlreichen weiteren Neuerungen auf.