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Region
macht mobil
für den Ausbau ihrer Hauptverkehrsader |
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Aktionsbündnis
"pro Ausbau A6" gegründet
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"Zukunft braucht
Mobilität" - unter diesem Motto wurde am 24. Juni 2002
im Heilbronner Rathaus das "Aktionsbündnis Ausbau A6"
gegründet. Die Mitglieder, Vertreter der regionalen Politik,
Wirtschaft, Institutionen, Gewerkschaft und Verbänden, fordern
in einer Resolution den schnellst möglichen sechsspurigen Ausbau
der A6 zwischen Weinsberger Kreuz und der bayerischen Landesgrenze.
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Unterschriftenaktion
soll Willen der Bevölkerung
für A 6-Ausbau dokumentieren |
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Zeitgleich wird eine Unterschriftensammlung
zur Resolution gestartet, die bis zum 15. August über 6000 Unterzeichner
zusammenbringen will. Damit soll der Wille der Region zum Ausbau ihrer
Hauptverkehrsader dokumentiert werden. Dann sollen Resolution und
Unterschriften an Landes- und Bundesregierung überreicht werden. |
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A 6 Überlastung
gefährdet regionale Entwicklung |
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"Den gegenwärtigen Zustand
der A 6 können wir nicht länger hinnehmen", unterstreichen
Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und IHK-Präsident
Günter Steffen, die als Sprecher der Initiative fungieren. Mit
einem Verkehrsaufkommen von täglich rund 65.000 Fahrzeugen und
einem Spitzenanteil an Lkws von bis zu 30 Prozent sei die A 6 bis
zum Anschlag ausgereizt. OB Himmelsbach: "Die A 6 ist eine der
wichtigsten europäischen Verkehrsachsen, deren völlige Überlastung
zu langen Staus und einem erheblichen Unfallaufkommen führt."
Mit der EU-Osterweiterung werde sich die Verkehrssituation in der
traditionell exportstarken Region weiter verschärfen. Und IHK-Präsident
Steffen ergänzt: "Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung
unserer Region ist gefährdet, die Arbeitsplätze und der
Standort sind nicht mehr sicher." |
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Deshalb haben sich Kommunen und Wirtschaft
bereits im Vorfeld für den Ausbau der A 6 stark engagiert. Um
die Realisierung des Ausbaus zu beschleunigen und die Strecke bei
Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der 2003 fortgeschrieben
werden soll, größere Realisierungschancen einzuräumen,
finanzieren sie mit insgesamt ca. 400.000 Euro die Vorplanung des
Ausbaus der A 6 vor. Um der Landes- und Bundespolitik, die jetzt bei
der Aufnahme der A 6 in den BVWP am Zuge sind, die Dringlichkeit des
Ausbaus deutlich zu machen, startet das Aktions-bündnis jetzt
zunächst eine breit angelegte Unterschriftenaktion. |
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"Jeder kann sich engagieren - denn
der Ausbau der A 6 geht uns alle an", wirbt das Aktionsbündnis
offensiv um Politiker, Kommunen, Organisatio-nen, Unternehmen und
jeden einzelnen Bürger, denn das Aktionsbündnis versteht
sich auch als Bürgerinitiative, in dem eines der dringendsten
regionalen Anliegen ein Sprachrohr finden soll.
Das neugegründete Aktionsbündnis will mit weiteren öffentlichkeitswirksamen
Schritten die politischen Entscheidungsträger sensibilisieren.
Zum Austausch untereinander steht unter www.pro-ausbau-a6.de
eine Internet-plattform mit Infos zur A 6, Pressemitteilungen und
einem Forum bereit. Auch die Resolution steht dort zum Download
bereit. Die Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses ist
bei der IHK Heilbronn-Franken angesiedelt. |
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"Wir bleiben am Thema dran",
versichern OB Himmelsbach und Präsident Steffen, "denn nur
wenn wir das konsequent tun, haben wir die Chance, auf die Politik
einwirken zu können, damit der Ausbau der A 6 Wirklichkeit wird."
Zu den Erstunterzeichnern der Resolution gehören neben Steffen
und Himmelsbach die Landräte Klaus Czernuska (Kreis Heilbronn),
Helmut M. Jahn (Hohenlohekreis), Ulrich Stückle (Schwäbisch
Hall) und Georg Denzer (Main-Tauber-Kreis). Dr. Ekkehard Hein
unterzeichnete als Verbandsdirektor des Regionalverbandes Franken,
Steffen Schoch als Geschäftsfüh-rer der Wirtschaftsregion
Heilbronn-Franken GmbH. |
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Aus den Reihen der Wirtschaft unterzeichneten
IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger, Handwerkskammerpräsident
Klaus Hackert, Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Gerhard
Pfander, der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbandes Ekkehard
Schneider, der Vorstandsvorsitzende Südwestmetall, Bezirksgruppe
Heilbronn/Region Franken, Karl Schäuble, der Geschäftsführer
des Arbeitgeberverbandes Heilbronn-Franken e.V., Rolf Blaettner und
der Vorsitzende der Innovationsregion Kocher & Jagst e.V., Thomas
Phillipiak. Als 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative pro Region
Heilbronn-Franken e.V. stieß Reinhold Würth dazu, als 2.
Vorsitzender Frank Stroh. Für den DGB unterzeichnete Regionsvorsitzender
Bernhard Löffler. |
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Die WHF
und ihre Gesellschafter |
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