Der Hohenlohekreis und der Landkreis Schwäbisch
Hall sind gemeinsam mit der Partnerregion Heilbronn als eine von
18 Modellregionen im bundesweiten Wettbewerb "REGIONEN AKTIV
- Land gestaltet Zukunft" ausgewählt worden.
"Der Jury ist es nicht leicht gefallen,
eine Auswahl zu treffen. Das Niveau der Wettbewerbsbeiträge war
bei allen Teilnehmern sehr hoch", so Bundesverbraucherministerin
Renate Künast in Berlin. "Für die Modellregionen bieten
sich nun hervorragende Möglichkeiten, zukunftsweisende Projekte
umzusetzen. Die ausgewählten Gebiete werden vorbildlich zeigen,
wie die Agrarwende funktioniert: sichere, umweltgerecht erzeugte landwirtschaftliche
Produkte und ländliche Räume, in denen die Zusammenarbeit
von regionaler Wirtschaft, Naturschutz und Bildung Einkommens- und
Entwicklungschancen schafft."
Vorbilder und Ideengeberfür
die integrierte ländliche Entwicklung und mehr
Das Bundesverbraucherministerium schafft
nach eigenem Bekunden mit den Modellregionen nicht nur Vorbilder und
Ideengeber für die integrierte ländliche Entwicklung und
eine multifunktionale Landwirtschaft. "Wir wollen mit diesen
Vorhaben die Stärkung ländlicher Räume als zweite Säule
der europäischen Agrarpolitik voran bringen. Wie können
wir die Förderung der ländlichen Räume künftig
besser gestalten? Wo fehlt es an Anreizen für eine zukunftsfähige
Entwicklung, für neue Jobs, für die Verbindung von Stadt
und Land? Zur Beantwortung dieser Fragen werden die Modellregionen
einen Beitrag leisten," so Künast.
Stadt und der Landkreis
Heilbronn als Partnerregion
Als eine "große Chance für
die Landwirtschaft und deren Entwicklung in Hohenlohe" bezeichnen
die Landräte Ulrich Stückle (Landkreis Schwäbisch Hall)
und Helmut M. Jahn (Hohenlohekreis) den Wettbewerb. Zu "Hohenlohe
aktiv" gehören der Landkreis Schwäbisch Hall und der
Hohenlohekreis als Kernregion sowie die Stadt und der Landkreis Heilbronn
als Partnerregion. 44 Organisationen aus den drei Landkreisen bilden
bisher die Vollversammlung, in der das Konzept für die Regionalentwicklung
in Hohenlohe und Heilbronn abgestimmt wurde. Beteiligt sind Gruppen
der Landwirtschaft, Ökoverbände, Verbraucherschutz, Energieinitiativen,
Natur- und Landschaftsschutz, Touristikgemeinschaften und Wirtschaftsförderungsgesellschaften.