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Technologie-Atlas 2002
 
 
 


Chancen der Konversion in
attraktivem Umfeld

     
 
 

 


 

Im Main-Tauber-Kreis wird die Bundeswehr in den nächsten Monaten Standorte schließen. Wo früher Unterkunftsgebäude und Unterstellbereiche für Technik waren, bieten sich beste Voraussetzungen für hochmoderne Bürokomplexe, Produktionshallen, Freizeit- und Wohnbereiche.

Der Main-Tauber-Kreis liegt im Nordosten von Baden-Württemberg in der Region Heilbronn-Franken. Je eine Autostunde entfernt von den Ballungszentren Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg gehört dieser Landkreis mit 1.300 Quadratkilometern zu den flächengrößten in Baden-Württemberg. Hier leben rund 137.000 Menschen.

Der Main-Tauber-Kreis ist durch ein dichtes Netz von Schienen, Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Über die Bundesautobahn A3, A7 und A81 ist der Landkreis von den Wirtschaftszentren Stuttgart, Frankfurt oder Nürnberg in etwa einer Stunde zu erreichen. Die Bundesstraßen 19, 27, 290 und 292 führen durch das Kreisgebiet. Auf der Schiene erschließt die Tauberbahn (Linie 788) in Nord-Süd-Richtung und die Bahnlinie 780 in Ost-West-Richtung den Main-Tauber-Kreis.Die beiden Bahnlinien kreuzen sich in Lauda. Über den Knotenpunkt Würzburg bestehen IC- und ICE-Anschlüsse an das internationale Schienennetz. Als Besonderheit gewährleistet der Mainhafen Wertheim die Verbindung zu den europäischen Binnenwasserstraßen. Zunehmend von Unternehmen genutzt wird der Verkehrslandeplatz für Privatflugzeuge in Niederstetten.

Die Wirtschaft im Kreisgebiet ist durch mittelständische Unternehmen geprägt. Besondere Wirtschaftsschwerpunkte haben sich um die Mittelzentren Wertheim, Tauberbischofsheim und Bad Mergentheim entwickelt. Die Glasindustrie, die Möbelindustrie und die Holz verarbeitenden Betriebe, wie auch die Betriebe des Maschinenbaus und der Metall- und Textilverarbeitung, genießen einen guten Ruf und liefern in alle Welt.

Rund 140 Betriebe des produzierenden Gewerbes (mit mehr als 20 Mitarbeitern) sind im Landkreis ansässig. Von den 45 000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten rund 20 000 im verarbeitenden Gewerbe. An zweiter Stelle liegt der Dienstleistungssektor mit 9 500 Arbeitnehmern, gefolgt vom Handel mit rund 4000 Beschäftigten.
Der Main-Tauber-Kreis unterstützt Existenzgründungen, Industrieansiedlungen und Betriebserweiterungen mit Hilfe staatlicher Förderprogramme. In allen Städten und Gemeinden des Landkreises stehen preisgünstige und erschlossene Gewerbe- und Industriegebiete zur Verfügung.

So bedauerlich der Abzug der Bundeswehr ist, bietet er andererseits auch außergewöhnliche Chancen für einen Neubeginn. Wo früher Unterkunftsgebäude und Unterstellbereiche für Technik waren, bieten sich beste Voraussetzungen für hochmoderne Bürokomplexe, Produktionshallen, Freizeit- und Wohnbereiche.

Die Standorte:

Prinz-Eugen-Kaserne Külsheim
Tauberfranken-Kaserne in Lauda-Königshofen
Kurmainz-Kaserne Tauberbischofsheim

bieten umfangreiche Möglichkeiten für Investoren:

Gebäude und Flächen zur gewerblichen Nutzung, für Dienstleistungen und zu Wohnzwecken
Umfassende Potenziale für Neuentwicklungen
Finanzielle Hilfe im Rahmen bestehender Landes-Förderprogramme z.B. Programm der städtebaulichen Erneuerung mit u.U. erhöhtem Fördersatz von 70% anstatt 60%.

Ansprechpartner für alle Standorte:

Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis
im Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Herren Ralf Lauterwasser und Dr. Heiko Schnell
Gartenstraße 1
97941 Tauberbischofsheim
Telefon +49 9341 82-270 und -300
oder +40 9341 895 957-20
Telefax +49 9341 82- 3 82
wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de

Konversion der Prinz-Eugen-Kaserne Külsheim

Külsheim ist seit 1964 Bundeswehrstandort und Garnisonsstadt.

Derzeit sind rund 1000 Soldaten in der Prinz-Eugen-Kaserne stationiert. Die Kaserne verfügt über mehrere Sportanlagen und Sporthallen, Hallenbad, Sauna, Kegelbahnen und andere Betreuungseinrichtungen, Schieß- und Gefechtsimulator für die Panzerausbildung, Panzerfahrsimulator.

Die Garnision Külsheim ist der einzige Panzerstandort in Baden-Württemberg.

Der direkt an der Kaserne gelegene Standortübungsplatz hat ca. 700 ha und ist damit der größte Standortübungsplatz Deutschlands. Dort existieren eine Panzerfahrschulstrecke, eine moderne Standortschießanlage, ein Übungsdorf und andere Ausbildungseinrichtungen.

Voraussichtlich im Jahre 2007 wird die Prinz-Eugen-Kaserne in Külsheim durch den Abzug der Bundeswehr frei.

Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Firmen, Investoren und Dienstleistungsunternehmen.

Die gesamte Infrastruktur (Gebäude, wie Wirtschaftsgebäude, Schwimmbad, Unterkünfte, sowie die Straßen, Verkehr- und Entsorgung etc.) wurde in den vergangenen Jahren umfangreich saniert und an die aktuellen Standarten angepasst.



Weitere Informationen finden Sie unter:

Stadt Külsheim

Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:

Bürgermeisteramt Külsheim
Herrn Bürgermeister Günther Kuhn
Kirchbergweg 7
97900 Külsheim
Telefon 09345 / 67311
Telefax 09345 / 67340
E-Mail rathaus@kuelsheim.de

Konversionsgelände der Tauberfranken-Kaserne in Lauda-Königshofen

Lauda-Königshofen ist mit ca. 15.500 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Main-Tauber-Kreis und übernimmt aufgrund der besonders zentralen und verkehrsgünstigen Lage an der Entwicklungsachse “B 290” eine Mittelpunktfunktion zwischen Bad Mergentheim und Wertheim.

Die Stadt Lauda-Königshofen liegt verkehrsgünstig an der “Romantischen Straße” im Herzen des “Lieblichen Taubertals”. Aufgrund der zentralen Lage und der günstigen Verkehrsanbindung - 5 km zum BAB-Anschluss Tauberbischofsheim, dem Eisenbahnknotenpunkt Lauda-Königshofen, der ICE-Station im nahen Würzburg - ist das Gelände in Lauda-Königshofen ein idealer Standort.

Weiterhin im Einzugsgebiet liegen die internationalen Flughäfen Frankfurt, Stuttgart und Nürnberg sowie die regionalen Verkehrslandeplätze Würzburg-Giebelstadt, Niederstetten und Walldürn. Die gut ausgebaute Infrastruktur und die umfassenden Bildungs- und Freizeiteinrichtungen verleihen Lauda-Königshofen in Verbindung mit der historischen Altstadt das besondere Flair einer fränkischen Kleinstadt.

Die strukturelle Vielfalt bietet ideale Voraussetzungen zum Wohnen, Leben und Arbeiten – alle Geschäfte für den täglichen Bedarf, Ärzte und Zahnärzte, Kindergärten und Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium. Krankenhäuser, überörtliche Behörden, Fachhochschulen und eine Universität sind in der Kreisstadt Tauberbischofsheim bzw. in Würzburg angesiedelt.



So finden sich im weiteren Umfeld

Würzburg 40 km BAB 81
Heilbronn 73 km BAB 81
Stuttgart 105 km BAB 81
Frankfurt 115 km BAB 3
Nürnberg 125 km BAB 3


Das Konversionsgelände

Die Tauberfranken-Kaserne liegt am südwestlichen Stadtrand von Lauda. Sie ist unauffällig eingebunden in die bewaldete Hanglage des Ottenberges.

Mit ihrer direkten, zentralen Verkehrsanbindung zum Stadtteil Lauda und in südwestlicher Richtung nach Königshofen und nach Boxberg ist das Gelände leicht zu erreichen.

In ihrer lang gezogenen Form ist die Kaserne verkehrstechnisch mit einer Ring- und einer Stichstraße erschlossen. Des Weiteren besteht eine zusätzliche Zufahrt zur Ringstraße mit einer Kurzanbindung zur Versorgungszentrale. Die Gebäude und Anlagen liegen funktionell an das Gelände angepasst. Das Kasernenareal der Bundeswehr im Stadtteil Lauda ist im rechtskräftigen Flächennutzungsplan 2010 der Stadt Lauda-Königshofen als Sondergebietsfläche ohne nähere Erläuterungen ausgewiesen.

Das Areal liegt im Wasserschutzgebiet der Zone III A und außerhalb des geplanten neuen Landschaftsschutzgebietes. Weitere Plan- bzw. Schutzgebiete werden nicht berührt.

Die Kaserne gliedert sich in folgende funktionelle Teilbereiche:

• Verwaltungs-/Schulungstrakt mit Schutzbauten
• Unterkunfts- und kombinierte Unterkunfts-/Verwaltungsgebäude mit Schutzbauten
• Bewirtschaftungs- und Heimgebäude
• Hallen- und Unterstellbereich für Technik, Kfz und Versorgung
• Freizeit- und Sportanlagen
• Zentrale Versorgungsanlage (Heizung, Strom, Wasser)

Die Gebäudetypen I
Verwaltungs- und Unterkunftsgebäude

Auf dem Gelände stehen 11 ehemalige Verwaltungs-, Schulungs- und Unterkunftsgebäude zur weiteren Nutzung zur Verfügung. Die Baukörper sind zwei- und dreigeschossig konzipiert und voll unterkellert. Die Grundflächen variieren zwischen 429 bis 700 m2.

Die innere Erschließung entspricht dem standardisierten Verwaltungsbau mit zentralem Haupttreppenhaus und zweihüftiger Erschließung der Räume in den Geschossen. Je nach Gebäudelage sind weitere Treppenhäuser an den Gebäudestirnseiten vorhanden.

Das Dachgeschoss ist z.T. ausgebaut und eignet sich in idealer Weise als Lagerfläche. Außerdem sind den Gebäuden ausreichend PKW-Stellplätze vorgelagert.

Der bauliche Zustand der Gebäude entspricht dem heutigen Standard. So wurden in den Jahren 1996 bis 1998 umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, speziell im Hinblick auf den technischen Ausbau und die Wärmedämmung, durchgeführt.

Die Gebäudetypen II
Wirtschaftsgebäude

Auf dem Kasernengelände befinden sich ebenfalls zwei Wirtschaftsgebäude. Zum einen das Gebäude der Offiziersheimgesellschaft: Es hat eine Grundfläche von 536 m2 und besteht aus Keller und Erdgeschoss.

Aufgrund der Hanglage ist der Keller an der Nordseite natürlich belichtet. Das Untergeschoss ist über einen Nebeneingang und zwei Treppen zu erreichen.

Zum anderen das Wirtschaftsgebäude: Dieser zweigeschossige unterkellerte Bautyp mit einer Grundfläche von 1.800 m2 wurde 2001 generalsaniert und neu in Betrieb genommen.

Dort befinden sich unter anderem eine Truppenküche mit Kapazität für 450 Personen und ein Speisesaal, ausgelegt für 250 Personen. Das Wirtschaftsgebäude besitzt zudem eine Zulieferrampe für LKW.


Die Gebäudetypen III
Hallen- und Unterstellbereich für Technik, Kfz und Versorgung

Verschiedene Hallentypen befinden sich im westlichen Bereich des Geländes. Durch ihre bisherige Nutzung als Fahrzeugabstellplatz oder für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind sie für eine gewerbliche Verwendung sowie zur Lagerung von Geräten und Material bestens geeignet. Im Außengelände stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

Die typische Raumhöhe der Hallen beträgt zwischen 6,0 und 7,5 m, bei einem Achsabstand der Stützen zwischen 5,0 und 7,5 m. Der Großteil der Hallen ist durch Sektionaltore verschlossen, die bei einer Durchfahrtshöhe von 4,5 m auch das Einstellen von großen Fahrzeugen ermöglichen. Es stehen drei Wartungs- und Instandsetzungsgruben zur Verfügung, außerdem können Hebebühnen und Abgasvorrichtungen nachgerüstet werden.

In den Anbauten sind Büro-, Lager- und Sozialräume sowie Duschen und WC untergebracht.



Freizeit- und Betreuungseinrichtungen

Im nördlichen Teil der Kaserne ist das großzügig angelegte Sportgelände zu finden. Es liegt auf einer Anhöhe in direkter Nachbarschaft zu den städtischen Sporteinrichtungen, wie dem Stadion, dem Frei- und dem Hallenbad.



Auf Grund seiner Lage hat man von hier einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und ins “Liebliche Taubertal“. Von hier aus erkennt man den besonderen Reiz den diese Region ausstrahlt. Das Zentrum der Sportanlagen bildet die Dreifach-Sporthalle mit vorgelagerter Freifläche.

Gleich im Anschluss befinden sich der Sportplatz mit angrenzendem Beachvolleyballfeld und ein zusätzlicher Rasenplatz. Außerdem gibt es eine Saunaanlage sowie einen Kraftraum mit verschiedenen Trainingsgeräten.

Als weitere Freizeiteinrichtungen sind mehrere Grillplätze auf dem weitläufigen Gelände verteilt. Ein Kfz-Hobbyshop mit Montagegrube ist ebenso zu finden wie ein Funkhobbyshop mit diversen Ausstattungsgegenständen.

Das Gelände

• Größe des Geländes 198.550 m2
• Gebäudenutzfläche 38.258 m2
• Verkehrsfläche 35.330 m2
• Gärtnerisch genutzte Fläche 144.820 m2
• Forstfläche 5.100 m2
• Anzahl der Gebäude: 48

Infrastruktur/Erschließung

Vor der Schließung des Kasernenstandortes wurden noch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. So wurde das gesamte Wasser- und Kanalsystem des Geländes innerhalb der letzten 10 Jahre generalsaniert. Die Baukörper sind an das öffentliche Telefonnetz angeschlossen und über Steuerleitungen miteinander vernetzt.

Die Beheizung der Gebäude erfolgt über das interne Nahwärmesystem. Für die Zukunft wird allerdings eine Heizzentrale pro Gebäude angestrebt.

Weiche Standortfaktoren Lauda-Königshofen ist lebenswert.

Mit seinen vielfältigen Angeboten für die Freizeitgestaltung in der Stadt selbst und in den Nachbargemeinden erlangt Lauda-Königshofen einen hohen Stellenwert, was die Lebensqualität betrifft.

Der Spruch “Leben wo andere Urlaub machen“ trifft für das Mittlere Taubertal und besonders für Lauda-Königshofen in idealer Weise zu. Touristisch erschlossen an der “Romantischen Straße“ und dem Radklassiker “Liebliches Taubertal“ liegt die Stadt eingebettet in eine malerische Hügellandschaft, die weitgehend durch den Weinbau geprägt ist. Als Weinort ist Lauda-Königshofen deshalb in ganz Deutschland bekannt.

Und wo man gut isst und trinkt, da lässt es sich bekanntlich gut leben. Mit dieser Erkenntnis hat die Stadt attraktive Bauplätze erschlossen und verschafft mit dem Wohngebiet “Großer Flur“, direkt am Kasernengelände, ausreichende Möglichkeiten, sich im Stadtgebiet niederzulassen.

Ob kulturelle Interessen oder sportliche Ambitionen - in Lauda-Königshofen ist viel Abwechslung geboten und für jeden findet sich etwas Passendes. Mit seinen Leichtathleten, dem Handball Regionalligisten oder dem Fußball Oberligisten ist die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.

Ein weiträumig angelegtes Terrassenfreibad sowie viele sportliche Einrichtungen, vom Bolzplatz bis zur Skaterbahn, stehen den Sportbegeisterten zur Verfügung.

Aber auch kulturell ist einiges geboten. Herausragende Ereignisse sind die Konzertreihe “Jazz in der Aula“, das Weinfest in Alt-Lauda sowie die Königshöfer Messe. In und um Lauda-Königshofen gibt es viel zu sehen und zu entdecken - überzeugen Sie sich selbst.

Weitere Informationen unter:

Stadt Lauda-Königshofen

Infobroschüre

Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:

Stadtverwaltung Lauda-Königshofen
Herr Michael Amon
Marktplatz 1
97922 Lauda-Königshofen
Telefon: 0 93 43 / 50 1-133
Telefax: 0 93 43 / 50 1-100


Konversion Kurmainz-Kaserne Tauberbischofsheim

Mit der Bekanntmachung der Entscheidung der Auflösung des Bundeswehrstandortes Tauberbischofsheim mit der Kurmainz-Kaserne am 2. November 2004 wird die Stadt Tauberbischofsheim vor eine gewaltige Herausforderung gestellt. Da die politischen Entscheidungen getroffen sind, müssen und wollen wir die Konversion als Chance für die Entwicklung unserer Stadt anpacken.
Für unser Stadt bedeutet dies, dass

über 42 ha Kasernenareal
10,7 ha Standortmunitionsniederlage und
115,3 ha Standortübungsplatzgelände

voraussichtlich ab dem Jahr 2008 zur Nachnutzung zur Verfügung stehen.



Damit besteht die Chance, große Flächen einer neuen Nutzung zuzuführen, die den Standort Tauberbischofsheim langfristig aufwerten. Es handelt sich um Flächen, die hervorragend ans Verkehrsnetz angebunden sind, exzellent erschlossen sind und zum großen Teil eine Bausubstanz aufweisen, die für viele Nutzungen interessant ist.

Was die Planung der Nachnutzung angeht, kooperiert die Stadt Tauberbischofsheim vertrauensvoll mit der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.) in Köln.
Liegenschaftsdaten Kurmainz-Kaserne

Kurmainz-Kaserne
Kasernenstraße 30
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 420.731 m²
Gebäudenutzfläche: 76.787 m²


Liegenschaftsdaten Standortmunitionsniederlage
Standortmunitionsniederlage
Spitalwald
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 107.600 m²
Gebäudenutzfläche: 1.046 m²



Liegenschaftsdaten Straße zum Standortübungsplatz
Straße zum Standortübungsplatz
Kasernenstraße
97941 Tauberbischofsheim
Grundstücksgröße: 59.144 m²

Makrolage Standort Tauberbischofsheim

Die nördlichste Kreisstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg befindet sich in ausgezeichneter Lage im Zentrum der bedeutenden Wirtschaftsräume Süddeutschlands.

Verkehrsgünstig auf der Achse Würzburg-Heilbronn-Stuttgart (A 81) gelegen, sind die Ballungsräume Stuttgart, Nürnberg und Frankfurt / Rhein-Main innerhalb einer guten Autostunde erreichbar.

Tauberbischofsheim besitzt einen eigenen Autobahnanschluss (1 km Entfernung). Der nächste ICE-Anschluss bietet sich im nur 30 km entfernten Würzburg. Das Mittelzentrum Tauberbischofsheim ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort im Main-Tauber-Kreis, Unternehmen verschiedenster Branchen haben in Tauberbischofsheim
ihren Sitz. Neben dem Tourismus liegen die Schwerpunkte im Bereich
Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen sowie Holzmöbelbau.
Bekannt ist Tauberbischofsheim nicht zuletzt als Sportstadt durch das Fechten.

Zahlreiche Weltmeister und Olympiasieger sind aus dem Fechtzentrum mit Olympiastützpunkt, Bundesstützpunkt und Landesleistungszentrum Fechten sowie dem Internat hervorgegangen.



Mikrolage

Die Kurmainz-Kaserne befindet sich am süd-östlichen Stadtrand von Tauberbischofsheim und ist vom Ortszentrum durch die B 27 und die L 578 getrennt.

Die Anbindung an die A 81, AS Tauberbischofsheim, ist hervorragend. Im Süden und im Osten wird das Kasernengelände von Grün- und Waldflächen umschlossen. Das Gelände ist zum Osten hin leicht ansteigend. Die Tauber verläuft etwa 300 m westlich.



Bestand Kurmainz-Kaserne

Voraussichtlich bis zum Jahr 2008 ist mit dem vollständigen Wegfall der militärischen Nutzung zu rechnen. Jedoch werden einzelne Teile der Liegenschaft vorzeitig frei, so dass eine Nachnutzung schon zu einem früheren Zeitpunkt in Frage kommen kann.

Das Kasernenareal verfügt gegenwärtig über verschiedene Nutzungen, die aus nachfolgender Abbildung hervorgehen. Entsprechend vielfältig sind die Möglichkeiten der zivilen Nachnutzung.



Planungsrechtliche Situation

Mit dem Freizug der Liegenschaften entfällt der Status des militärischen Sondergebiets gemäß § 37 BauGB.

Zur Klärung der planungsrechtlichen Situation wird zunächst eine Altlastenuntersuchung sowie die städtebauliche und grünplanerische Bestandsaufnahme durchgeführt. In der Bestandsaufnahme, die als Grundlage für die Bauleitplanung
erforderlich ist, werden mögliche Restriktionen und Potenziale der Liegenschaften erfasst und ausgewertet.

Die g.e.b.b. befindet sich in einem gemeinsamen Abstimmungsprozess mit der Stadt Tauberbischofsheim zur Entwicklung von Nachnutzungsszenarien und zur Baurechtschaffung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Stadt Tauberbischofsheim

Infobroschüre

Oder treten Sie direkt in Kontakt mit:

Stadt Tauberbischofsheim
Bürgermeister Wolfgang Vockel
Rathaus
Marktplatz 8
97941 Tauberbischofsheim
Fon: (0 93 41) 8 03 - 18
Fax: (0 93 41) 8 03 - 89
E-mail: wolfgang.vockel@tauberbischofsheim.de

g.e.b.b.
Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH
Herrn Dipl.-Ing. (FH) Axel Kunze
Herrn Dipl. Wirtschaftsingenieur Daniel Barthold
Ferdinand-Porsche-Str. 1a
51149 Köln
Tel. 02203/9128-353 bzw. -356
E-Mail: axel.kunze@gebb.de bzw. daniel.barthold@gebb.de

www.gebb.de
 
         
         
 
Unbenanntes Dokument

Die Region bietet Gaumen-Freuden für jeden Geschmack: Dass Heilbronn-Franken top ist, zeigt sich auch in den Gourmetführern. Ob Michelin, Varta, Gault Millau, Aral oder Feinschmecker - die Gastronomie der Region ist mit zahlreichen Kochlöffeln, Kochmützen und Sternen ausgezeichnet.