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Heilbronn-Franken „Konjunkturmotor“
in Baden-Württemberg |
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Die Prognos AG hat bereits zum zweiten Mal nach 2000 in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftwoche den Technologieatlas über die technologische Leistungsfähigkeit der Regionen in Deutschland vorgestellt. Bewertet wurden sowohl die technologische Leistungsfähigkeit als auch die Nutzung der Potenziale und die politischen Rahmenbedingungen in der Region. Die Region Heilbronn-Franken hat dabei unter den 97 deutschen Raumordnungsregionen in Deutschland ihren Platz weiterhin verbessert und nimmt im Ranking Platz 14 ein - knapp hinter der Region Stuttgart und der Region Bodensee-Oberschwaben, die in Bezug auf den Nutzungsgrad des technologischen Potenzials wesentlich negativer abschnitt.
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„Der Erfolg einer Region hängt im wesentlichen von einer soliden Basis an technologisch aktiven und erfahrenen Unternehmen sowie von deren Konzentration in Clusterstrukturen auf einem möglichst engen Raum ab. Von Bedeutung sind aber auch ein ausgewogener Branchen- und Technologiemix, der gleichzeitig auch einen Risikomix darstellt. Diese Kriterien als auch ein wirtschaftsfreundliches Klima mit einem hervorstechenden Image, das als Selbstverstärker im Entwicklungsprozess dient, davon scheint die Region Heilbronn-Franken eine ganze Menge zu haben“, so Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), der die Studie für seine Region ausgewertet hat.
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In ihrem aktuell veröffentlichten Technologieatlas hat die Prognos AG nach 2000 zum zweiten Mal alle 97 deutschen Raumordnungsregionen auf den Prüfstand genommen. Beurteilt wurden der Anteil der Ingenieure und Beschäftigten im F&E- Bereich, die Zahl der angemeldeten Patente als auch der Anteil der hoch qualifizierten Arbeitnehmer an allen Beschäftigten in technologieorientierten Wirtschaftsbereichen. Die Bruttowertschöpfung, das Beschäftigungsniveau als auch die Beschäftigungsdynamik wurden genauso beurteilt wie die Unternehmensneugründungen in technologieorientierten Bereichen.
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Die Region Heilbronn-Franken wurde in Bezug auf ihre Technologische Leistungsfähigkeit mit der Gesamtnote „gut“ beurteilt und nimmt dabei Rang 14 ein. Sie verbesserte sich hier im Vergleich zum Jahr 2000 um 6 Plätze nach oben. Bei der Beurteilung des Nutzungsgrades vergeben die Juroren nach wie vor die Note "befriedigend" - die Region Heilbronn-Franken verbesserte sich im Ranking jedoch um sage und schreibe 12 Plätze nach oben und nimmt auch hier mit dem Rang 22 einen Platz im ersten Viertel in Deutschland ein. Die Dynamik in der wachstumsstärksten Region Baden-Württembergs macht sich also auch hier bemerkbar.
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Zu den Spitzenregionen der technologischen Leistungsfähigkeit zählen die wirtschaftlich potenten Ballungsräume Südwestdeutschlands: München, Stuttgart, Starkenburg (Darmstadt), Mittelfranken und der Mittlere Oberrhein. „Strategy matters“, gerade für Regionen: Die Umsetzung von Technologischem Potenzial in neue Märkte und Wachstum hängt von der Bevölkerungsentwicklung, der industriellen Tradition und der Lagegunst einer Region ab. „Durch die Nähe zur Metropolregion Stuttgart, die strategische Fokussierung auf Schwerpunktbranchen und die jetzt begonnene und mit langem Atem voranzutreibende Clusterbildung in den Bereichen „Mobilität“ und „Prozesstechnologie“ bergen große Chancen für die Region Heilbronn-Franken in sich, um auch weiterhin mit hoher Performance in der „Champions League“ der deutschen Region erfolgreich mitspielen zu können“, betont Steffen Schoch.
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Explizit dargestellt werden in der Prognos Studie die ausgeprägten
Cluster in der Region Heilbronn-Franken, die auf der einen
Seite historisch gewachsen sind und auf technologisch aktiven
und erfahrenen Unternehmen basieren. Sogenannte Hidden Champions
bspw. in der Lüftungstechnik (ebm, Gebhardt, Rosenberg,
Ziehl-Abegg) und der Befestigungstechnik (Würth, Berner,
BTI), alle in der Innovationsregion Kocher und Jagst im Herzen
der Region Heilbronn-Franken gelegen, verdeutlichen dies.
Auf der anderen Seite wird die Schaffung der günstigen
Rahmenbedingungen durch Politik und Verwaltung, welche die
Clusterbildung positiv unterstützen, sehr positiv dargestellt.
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Während in einem Bericht der dpa vom 25. September mit
–- 0,9% Wachstum ein „straucheln“ in
der baden-württembergischen Wirtschaft vermeldet wurde,
so wuchs das Bruttoinlandsprodukt im verarbeitenden Gewerbe
in der Region Heilbronn-Franken im Vergleichszeitraum Juli
2001/Juli 2002 um + 6,5% - im Bereich der Stadt Heilbronn
gar um 11,6% (Deutschland + 1,8%). Imr Export legte die Region
um 8,9% zu, während Baden-Württemberg einen Rückgang
um 1,3% verzeichnet. Damit kommt der Region Heilbronn-Franken
eine noch stärkere Bedeutung als „Konjunkturmotor“
in Baden-Württemberg zu.
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Die Studie bestätigte
auch ein starkes Nord-Süd-Gefälle der technologischen
Leistungsfähigkeit. Während es im Norden zwar „starke
Inseln der technologischen Leistungsfähigkeit“ gibt,
so durchziehen den Süden zusammenhängende Achsen mit
sich gegenseitig stärkenden Clustern und bilden ein sehr
starkes und weltweit fast einmaliges zusammenhängendes
Band technologischer Spitzenregionen – die Region Heilbronn-Franken
mittendrin.
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Hier hat Heilbronn-Franken im Vergleich
zu den anderen Regionen besonders positiv abgeschnitten:
Der
Anteil der beschäftigten Ingenieure hat sich im Vergleich
zu den anderen Regionen überdurchschnittlich entwickelt,
ebenso der Anteil der hochqualifizierten Arbeitnehmer an allen
Beschäftigten in technologieorientierten Wirtschaftszweigen
Anzahl
Neugründungen technologieorientierter Unternehmen (96-99)
überdurchschnittlich Bruttowertschöpfung
1998 und deren Veränderung zwischen 92-98 Beschäftigungsniveau
1998 und die Beschäftigungsdynamik zwischen 92-98
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Ich
lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken... |
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| „Wir stehen zu unserem Standort
in der Region Heilbronn-Franken, weil wir hier motivierte und qualifizierte |
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| Mitarbeiter finden. Die
Nähe zu leistungsfähigen Lieferanten und stabile Rahmenbedingungen
zeichnen die Region besonders aus.“ |
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| Michael
Stiehl, Geschäftsführer der Rauch Möbelwerke, Freudenberg |
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| "Als innovativstes Unternehmen in
ganz Deutschland sind wir nur so gut wie unsere Mitarbeiter. Mit den
gut |
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| ausgebildeten
Menschen in der Region schaffen wir das tagtäglich." |
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Manfred
Wittenstein,
Vorstands-Vorsitzender
Wittenstein AG, Igersheim |
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| "In Lampoldshausen liegt der europäische
Zugang in den Weltraum. Hier In der Region |
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| Heilbronn-Franken
haben wir ideale Voraussetzungen zur Entwicklung und Erforschung der
Zukunft gefunden." |
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| Prof.
Dr.-Ing. Wolfgang Koschel, Direktor, Deutsches Zentrum für Luft-
und Raumfahrt (DLR), Lampoldshausen |
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