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Mit dem Maschinenbau, dem Fahrzeugbau, der Glasindustrie, der
Papierverarbeitungs- und Verpackungsindustrie sowie dem Nahrungs-
und Genussmittelsektor und der Elektrotechnik sind überdurchschnittlich
starke Investitionsgüterbranchen vertreten.
Die Informations- und Kommunikationstechnologie und das Bauspar-
und Versicherungswesen sind herausragende Branchen im Dienstleistungssektor.
Internationale Handelsunternehmen und eine gute Handwerkerstruktur
ergänzen den Wirtschaftsraum Heilbronn-Franken.
Damit bieten sich gute Ansatzpunkte für Innovationen und
eine den hohen deutschen Arbeitskosten entsprechende Produktivitätsentwicklung.
Namhafte Firmen wie Alfi, AUDI, Bausparkasse Schwäbisch
Hall, Bechtle, Berner, beyerdynamic, Bosch, Brunnen, BTI, Campina,
Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum, Dieffenbacher, ebm, Gebhardt
Ventilatoren, GETRAG, Huber Verpackungen, Hyundai Deutschland,
Illig, Innovationsregion Kocher & Jagst, Intersport, Kaco,
Kenngott Treppen, Klafs Sauna, König Rennsitze, Knorr,
KS Kolbenschmidt-Pierburg, Läpple, Wilhelm Layer, Lidl
& Schwarz, Mahle, Marbach, MUSTANG, Optima, Procter &
Gamble, Recaro Sitze, Scheuerle Fahrzeugtechnik, Schubert, Schunk,
R. Stahl, Südwestdeutsche Salzwerke, TDS, Technologietransferzentrum
Lampoldshausen, Temic, Vollert, Volvo, VSD Vereinigte Stuhlmöbelfabriken,
Weinig, A. Würth, ZEAG, Ziehl-Abegg und viele mehr haben
von hier aus ihren Siegeszug als Global Player in der Welt angetreten.
In der Region Heilbronn-Franken leben auf 4.765 Quadratkilometer ca. 883.402 Menschen (2009) - über 320.000 Menschen (2009) sind sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Arbeitslosenquote entspricht mit ca. 4,0 % (Mai 2011) dem Landesdurchschnitt und liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7 %, Mai 2011).
Die Region Heilbronn-Franken liegt in Süddeutschland nördlich von Stuttgart zwischen Neckar und Main.
Mit 4.765 km² ist die Region Heilbronn-Franken nicht nur die flächenmäßig größte in Baden-Württemberg, sondern landes- und bundesweit eine wachstumsstarke Region. Das beweisen der über lange Zeit feststellbare überdurchschnittliche Bevölkerungszuwachs, die Zunahme der Arbeitsplätze und neue Wohnungsbauschwerpunkte.
Stärke und Chance der Region ist ihre landschaftliche, kulturhistorische und wirtschaftliche Vielfalt. Die markanten Strukturen der weiten fruchtbaren Muschelkalkebenen, die tief eingeschnittenen Täler von Neckar, Kocher und Jagst, Main und Tauber, die wie pulsierende Hauptschlagadern wirken, und die waldreichen Keuperberge mit ihren Naturparks im Süden bilden den äußeren Rahmen für eine gewachsene Kulturlandschaft. Die aus der territorialgeschichtlichen Zersplitterung resultierende Vielfalt förderte eine nachhaltige Stabilität und findet heute ihre Entsprechung in einer ökonomischen Struktur, die von der Landwirtschaft, den Kraftwerken am Neckar, der holzbe- und -verarbeitenden Industrie, der Fahrzeugbau-, Maschinenbau- und Elektrotechnikindustrie und den Logistikbetrieben bis hin zu modernen Finanzdienstleistern sowie der Informationstechnologie und Softwareentwicklung reicht. |