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Klosterlandschaft Bronnbach
       
   
  In charakteristischer einsamer Tallage am Ufer der Tauber siedelten sich ab der Mitte des 12. Jahrhunderts Zisterziensermönche in Bronnbach an. In über 650 Jahren haben sie die umgebende Landschaft eindrucksvoll geprägt. Neben der ungewöhnlich gut erhaltenen Klosteranlage samt Kirche sind auch weitere, für die Siedlungstätigkeit und Wirtschaftskraft des Klosters typische Kulturlandschaftselemente erhalten, die das Gebiet um Bronnbach zu einer idealtypischen Zisterzienserlandschaft werden lassen. Dazu zählen nicht nur die direkt dem Klostergebäude zugeordneten Fischteiche und Weinberge, sondern auch die noch mehrfach erhaltenen so genannten Grangien (Schafhof und Hof Wagenbuch bei Höhefeld, der Ernsthof bei Külsheim und der Dürrhof bei Rauenberg), also landwirtschaftliche Klostergüter, die weit verstreut in der Hochfläche über Tauber und Main als Solitäre vom klösterlichen Wirtschaften in der Landschaft zeugen, und die ehemaligen Klosterdörfer mit den unter der Regie von Bronnbach gebauten Kirchen in Reicholzheim und Dörlesberg. Der ehemals ausgeübte Weinbau in steilen Terrassen an der Tauber geht ebenfalls auf eine klösterliche Landschaftsnutzung Schliessen.

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