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Klosterlandschaft Schöntal |
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Die Zisterziensermönche
sind für ihre landwirtschaftliche
Arbeit bekannt, die zu ausgeprägten Klosterlandschaften führte.
Auch im Schöntaler Gebiet hat die lange Klostertradition viele
Kulturlandschaftselemente hinterlassen, die das ehemalige monastische
Wirken in der Landschaft noch heute nachvollziehen lassen. Da ist
zum Ersten natürlich die eigentliche Klosteranlage, im Talraum
weithin mit der Doppelturmfassade der Klosterkirche sichtbar. Mit
ihr in Korrespondenz tritt die hoch über dem Tal liegende Kapelle
am Kreuzberg. Von der landwirtschaftlichen Tätigkeit der Mönche
künden die Wirtschaftsgebäude des Klosters selbst und die
vereinzelt gelegenen Klosterhöfe auf der Hochfläche (so
genannte Grangien) wie der Halsberg bei Schöntal, der Buchhof
bei Ohrnberg und der Neuhof bei Berlichingen.
Zur Zisterzienserlandschaft
gehören auch Mühlen, die Schafweide und der Weinberg oberhalb
des Klosters sowie die über die Landschaft verteilten Fischweiher,
oft in Ketten gruppiert wie westlich vom Muthof. Auch die einsam
gelegene Wallfahrtskapelle Neusaß ist Teil der zisterziensischen
Landschaftgestaltung. Mit ihren Sommerresidenzen und Jagdschlössern
in Bieringen, Aschhausen und Gommersdorf haben die Schöntaler Äbte
auch in den umliegenden Ortschaften ihre Spuren hinterlassen. Der
sehr dicht besetzte und qualitätvoll überlieferte Kulturlandschaftsraum
um Schöntal kann somit als eine idealtypische Klosterlandschaft
gelten.
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| Dr. Uwe Gackstatter |
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| Dr. Uwe Gackstatter, Robert Bosch GmbH, Heilbronn, Chassis Systems Control, Kaufm. Bereichsvorstan |
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