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Salinenlandschaft Neckarraum
       
   
  Für die Wirtschaftsentwicklung des Neckarraumes war die Erschließung der Salzlagerstätten von hoher Bedeutung. Anfänge bestanden mit Salzsiederei schon in der Eisen- bzw. Späthallstattzeit. In der Mitte des 18. Jahrhunderts war die Saline Clemenshall in Offenau ein bedeutender Neubeginn des Salzabbaus, forciert wurde er aber erst in den 1820er Jahren. Die württembergischen Bohrungen in Jagstfeld lösten bald ähnliche Aktivitäten der Hessen in Bad Wimpfen und der Badener in Bad Rappenau aus. Ab den 1850er Jahren erfolgte die Konzentration des Salzabbaus in Kochendorf mit dem Schacht König Wilhelm und seinem Salzhafen. Landschaftsprägend sind bis heute die historischen Gebäude der Saline Kochendorf mit Beamtenwohnhäusern, Verwaltungsgebäude, Wasser- und Elektrizitätswerk, Salinenkanal mit Bogenbrücke und Treidelpfad, das ehemalige Bohrhaus bei Bad Wimpfen sowie die Einrichtungen der großherzoglich badischen Ludwigsaline mit Förderanlage, Bohrhäusern und Bohrturm etc. in Bad Rappenau.

Voraussetzung für diese Entwicklung war auch die Verkehrserschließung des Raumes, angefangen vom älteren Neckarkanal des 19. Jahrhunderts mit der Schleuse in Heilbronn über den Ausbau der Eisenbahn mit wichtigen Ingenieurbauwerken wie etwa den Eisenbahntunnel bei Lauffen und Weinsberg, zahlreichen Bahnbrücken bis hin zum Neckarkanal des 20. Jahrhunderts mit den nach Plänen von Paul Bonatz gebauten Staustufen.

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