| |
 |
|
 |
|
 |
Stadtlandschaft Heilbronn |
| |
|
|
|
 |
| |
 |
|
 |
 |
|
 |
Heilbronn hatte zusammen
mit einigen umliegenden Ortschaften (Neckargartach, Böckingen,
Flein, Frankenbach) als freie Reichsstadt ein eigenes Territorium.
Trotz der starken Zerstörung der Altstadt im Zweiten
Weltkrieg sind bedeutende Reste des Machtanspruches einer großen
freien Reichsstadt erhalten. Dazu zählen in besonderem Maße
der stadtbildprägende Turm der Pfarrkirche St. Kilian, die wiederaufgebauten
Gebäude am Marktplatz (z.B. Rathaus und Käthchenhof) sowie
die Reste der ehemaligen Stadtumwehrung mit ihren Türmen. Wichtige
Einrichtungen des öffentlichen Lebens der vorindustriellen Stadt
wie beispielsweise das Fleischhaus des späten 16. Jahrhunderts
zeugen ebenso von der Geschichte der Reichsstadt wie der alte Friedhof,
der ins 15. Jahrhundert Schliessenreicht.
Eine weitere wichtige Zeitschicht in dieser Stadtlandschaft sind
die Zeugnisse der Epoche der Industrialisierung und der großen
Stadterweiterungen Heilbronns im 19. Jahrhundert. Insbesondere die
verbesserten Verkehrsanschlüsse mit dem 1819-21 erbauten Wilhelmskanal
sowie dem 1845 erfolgten Eisenbahnanschluss ließen Heilbronn
früh zu einer führenden württembergischen Industrie-
und Handelsstadt aufsteigen. Denkmale der Industriegeschichte wie
die ehemalige Fabrik für die 1856 gegründete Maschinengesellschaft
in der Olgastraße manifestieren den wirtschaftlichen Aufstieg
der Stadt. Vom Reichtum im aufkeimenden Industrialisierungsprozess
legen eine dichte Bebauung in den Erweiterungsgebieten sowie die
vornehmen Villengebiete Zeugnis ab; sie tragen großstädtische
Züge. Bedeutende Villen des Historismus und Jugendstil haben
die Zerstörungen von 1945 überdauert.
In den Außenbezirken der Stadtlandschaft befinden sich charakteristische
Stadtrandphänomene, wie etwa der neue Friedhof von 1882, der
jüdische Friedhof von 1867 oder das Trappenseeschloss mit Grünanlage
und Pfühlpark mit Teichen. Für das Stadtbild wichtig ist
auch der Wartbergturm in stark exponierter Solitärlage auf dem
Wartberg. Die Umgestaltung des mittelalterlichen Signalturms und
Erweiterung mit der Wartberggaststätte im 19. Jahrhundert ist
ein wichtiges Dokument der Freizeitgestaltung im städtischen
Leben der Zeit. Dazu gehört auch der 1886 erbaute Aussichtsturm
auf dem Schweinsberg. Die Einrahmung der Stadt auf der östlichen
Seite durch ausgedehnte (inzwischen flurbereinigte) Weinberglagen
mit teilweise bis in das späte Mittelalter Schliessenreichenden
Weinberghäuschen ist stadtbildprägend.
|
| |
 |
|
 |
|
|
 |
 |

Ich
lebe und arbeite gern
in Heilbronn-Franken... |
|
|
 |
| "Heilbronn-Franken ist
eine landschaftlich reizvolle und zugleich wirtschaftlich aufstrebende
|
 |
| Region mit großen Entwicklungsmöglichkeiten.
Mit dem Namen Schwäbisch Hall verbindet man nicht nur ein städtebaulich
attraktives Mittelzentrum, sondern auch die größte Bausparkasse,
die in Deutschland, Europa und darüber hinaus für innovative
Ideen und besten Kundenservice rund ums Bauen, Wohnen und Finanzieren
steht. Auf diese Steine können Sie bauen!" |
 |
|
| Ehrhard Steffen,
Vorstandsmitglied der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG |
 |
|
|
 |
|
 |
|
|