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Waldlandschaft Limpurger
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Die Keuperhöhen
der Schwäbisch-Fränkischen Waldberge,
von Westen nach Osten die Waldenburger Berge, der Mainhardter Wald,
die Limpurger Berge, die Ausläufer der Ellwanger Berge, begrenzen
die Hohenloher Ebene nach Süden. Obwohl schon mesolithische
Fundplätze auf ein frühes Auftreten des Menschen hinwiesen,
fasste die eigentliche Besiedlung auf den ackerbaulich wenig geeigneten
Böden erst spät Fuß. In der spätmittelalterlichen
Wüstungsperiode wurden auch viele Neugründungen relativ
bald wieder aufgegeben. Schliessen blieb ein Siedlungsbild, das durch
hohen Waldanteil mit Streudörfern, Weilern und Einzelhöfen
ausgezeichnet ist. Ein auffallendes Einzelhofgebiet ist beispielsweise
die ehemalige Grafschaft Limpurg um Gaildorf, wo die Besiedelung
zum Teil erst im 18. Jahrhundert erfolgte. Kleine Gehöfte und
Seldnerhäuser prägen hier die Ortschaften. Da die Landwirtschaft
hier nicht besonders ertragreich war, kam dem Waldgewerbe (Hütten,
Mühlen) und dem Kleinhändler- und Hausiererwesen eine größere
Bedeutung zu. Lediglich in den Talräumen konnten sich größere
Haufendörfer entwickeln. Hier liegen auch die zahlreichen Säg-
und Mahlmühlen, die vorwiegend ins 18. und 19. Jahrhundert datieren
und die Tallandschaften auffällig begleiten.
Historisch wichtigste Größe im Gebiet waren die von der
Limpurg bei Hall stammenden Schenken, deren beide Linien sich später
in Gaildorf und Obersontheim bzw. auch in Schloss Schmiedelfeld niederließen.
Neben den dortigen Schlossbauten weisen auch herrschaftliche Einzelhöfe
wie in Kieselberg oder Schweizerhof auf Limpurgischen Besitz hin.
Außer reichsritterschaftlichem Streubesitz war auch die Probstei
Ellwangen am östlichen Rand der Waldlandschaft begütert.
Deren Grenzfeste Tannenburg ist Ausdruck dieser Gebietsherrschaft.
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