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Waldlandschaft Löwensteiner
Berge |
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Die Löwensteiner Berge,
eine sowohl naturräumliche als
auch historische Landschaftsbezeichnung, begrenzen das Neckarbecken
im Osten und leiten zu den Waldgebieten des Schwäbisch-Fränkischen
Waldes über. Von der ehemaligen Gebietsherrschaft des Fürstenhauses
Löwenstein-Wertheim gibt zunächst die namensgebende Burgruine
Löwenstein Zeugnis ab. Sie steht auf einer Bergkuppe in stark
erhöhter Lage und zieht ebenso wie die unterhalb liegende Burgsiedlung
Löwenstein die Blicke von weither auf sich. Weitere Kulturdenkmale
sind Überreste der einstigen fürstlichen Herrschaft, zum
Beispiel der Breitenauer Hof, eine zuvor dem Johanniterorden gehörende
Domäne mit Schafhof, oder das fürstliche Lustschlösschen
Lautereck in Teusserbad, ein 1623 erbautes Wasserschloss.
Die mangelhafte landwirtschaftliche Erwerbsgrundlage in diesem Waldgebiet
hatte sehr früh gewerbliche Einrichtungen aufkommen lassen.
Als wichtiges Beispiel können die 1488 erstmals erwähnte
Glashütte in Neulautern oder der Ort Neuhütten in der Nähe
von Wüstenrot und die Versuche des Silberbergbaues gelten. Dokument
dieser frühgewerblichen Entwicklung unter Ausnutzung der Energiequelle
Wald bzw. der Nutzung der Wasserkraft ist auch die 1850 gegründete
Steingutfabrik Neulautern im Lautertal, die später in eine Weberei
und Tabakfabrik umgewandelt wurde.
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