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Weinbaulandschaft Sulmtal |
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Das Tal der Sulm wird landschaftlich
in ganz besonderem Maße
durch den Weinbau dominiert, was sich in Bezeichnungen wie der "Schwäbischen
Toskana" widerspiegelt. Die größtenteils durch Rebflurbereinigungen
neu parzellierten und nicht mehr terrassierten Weinbaulagen haben
in den vergangenen Jahrzehnten viel von ihrem früheren Reiz
eingebüßt. Die historische Weinbautradition äußert
sich daher weniger in den Rebhängen selbst als vielmehr in den
traditionellen Weinbauorten. Diese besitzen meist noch einen relativ
geschlossenen Bestand historischer Weinbauernhäuser, so beispielsweise
Erlenbach, Weinsberg, Sülzbach und Weiler. Ortsbildprägend
und zugleich wichtige Dokumente der Weinbautradition sind ihre stattlichen
Keltern. Sie stehen in der Regel am Rande der Ortskerne und verraten
mit ihren markanten Walmdächern ihre ehemalige Sonderstellung
im Ort.
Verschiedene Herrschaften hatten Anteil an dieser Kulturlandschaft,
was auch heute noch baulich zum Ausdruck kommt: Der geistliche Besitz
des Deutschen Ordens im Westen bei Erlenbach ist z.B. noch an seiner
Barockkirche, der der Johanniter an ihrer Komtur in Affaltrach und
der des Zisterzienserklosters Schöntal an seinem Pfleghof in
Wimmental erkennbar; die kleineren reichsritterschaftlichen Besitzungen
sind an den Schlössern in Eschenau, Lehrensteinsfeld und Weiler,
der württembergische Besitz in der Amtsstadt Weinsberg sichtbar.
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Gründerzentren in Heilbronn-Franken |
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