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    Aktueller Arbeitsmarktbericht

    Guter Start in das Frühjahr - wieder weniger Arbeitslose  

    Ende März wurden 200.713 Arbeitslose gezählt, 3,4 Prozent weniger als im Vormonat und 9,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. 91.934 entfielen auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen) und 108.779 auf die Grundsicherung (Jobcenter). Die Arbeitslosenquote betrug 3,3 Prozent nach 3,7 Prozent im Vorjahr.  

    "Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich auch zu Beginn des Früh-jahres fort. Die Zahl der arbeitslosen Menschen in Baden-Württemberg ist so-wohl gegenüber dem vergangenen Monat, wie auch im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Einen ähnlich starken Rückgang haben wir auch bei der Unterbeschäftigung. Gleichzeitig ist die Nachfrage der Betriebe nach Arbeitskräften weiter auf einem hohen Niveau. Um den großen Bedarf an Fachkräften decken zu können, müssen alle Potenziale auf dem Arbeitsmarkt gesichert wer-den. Auch lohnt es sich, in die Aus- und Weiterbildung der Menschen zu investieren", kommentiert Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen geht gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent zurück.  

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg)

     

    Agentur für Arbeit Heilbronn –  Stadt- und Landkreis Heilbronn

    Arbeitsmarkt entwickelt sich saisonüblich – Quote sinkt leicht auf 3,6 Prozent

    „Nach einem leichten Anstieg im Februar ging die Zahl der arbeitslos registrierten Personen im Stadt- und Landkreis Heilbronn im März wieder zurück. Damit profitierten auch die bei uns gemeldeten Menschen von der saisonüblichen Belebung auf dem Arbeitsmarkt. Wir stehen aber vor der Herausforderung, für die zahlreichen Stellenangebote Fachkräfte unter den Arbeitslosen zu finden. Mit ab-schlussorientierten Qualifizierungen erhöhen wir die Chancen für Arbeitslose ohne abgeschlossene Berufsausbildung einen passenden Job zu finden. Denn nach wie vor haben es Geringqualifizierte schwer, auf Dauer einen Arbeitsplatz zu finden.“, sagt Jürgen Czupalla, der Geschäftsführer der Heilbronner Agentur für Arbeit, zur aktuellen Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt.  

    Arbeitslosigkeit  

    Die Frühjahrsbelebung zeigt sich auch auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vormonat sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer im Heilbronner Bezirk um 188 auf 9566. Damit entwickelt sich der regionale Arbeitsmarkt saisonüblich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 830 Menschen weniger arbeitslos. Dies entspricht einem Rückgang von 8,0 Prozent. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 4,0 Prozent.  

    Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung und in der Grundsicherung  

    In der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III waren im Statistikzeitraum 4342 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem letzten Monat waren dies 129 Personen weniger. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 430 oder 9,0 Prozent.  

    Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung (Sozialgesetzbuch II) ist eben-falls - wenn auch nur moderat - zurückgegangen. Die im Heilbronner Agenturbezirk ansässigen Jobcenter registrierten im März 5224 Arbeitslose. Gegenüber dem Vormonat waren dies 59 oder 1,1 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar 400 weniger (minus 7,1 Prozent).  

    Entwicklung nach Personengruppen  

    Im März waren 4356 Frauen arbeitslos gemeldet, 39 weniger als vor vier Wochen. Bei den Männern war ein Rückgang um 149 auf 5210 zu verzeichnen. Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitierten in diesem Monat auch wieder die Jüngeren. So ist die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren um 37 oder 3,9 Prozent auf jetzt 921 zurückgegangen. Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit verringerte sich um 0,1 Punkte auf 3,0 Prozent und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 3,5 Prozent. Vor zwölf Monaten waren noch 1058 junge Menschen arbeitslos gemeldet. Bei den Älteren ist die Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen. 3 299 Frauen und Männer in der Gruppe der über 50-Jährigen waren im März arbeitslos gemeldet, 57 weniger als im Vormonat. Vor Jahresfrist waren 3458 Menschen in dieser Altersgruppe von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 4,6 % mehr als heute.

    Arbeitskräftenachfrage  

    Den Vermittlungsfachkräften im Arbeitgeberservice wurden in den letzten vier Wochen 1 199 neue Stellen von den Betrieben und Verwaltungen gemeldet. Das waren 101 weniger als vor einem Monat und 73 oder 5,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Februar auf 4616 (plus 74) angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 157 oder 3,5 Prozent Stellen mehr.  

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Heilbronn)    

     

    Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim  

    Weiterhin grünes Licht auf dem Arbeitsmarkt  

    Im März ist die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk weiter gesunken. Im aktuellen Monat sind 9.458 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 417 weniger als im Februar und 1.564 (Minus 14,2 Prozent) weniger Arbeitslose als im März 2017. Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, ist um 0,2 Prozent auf 2,8 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg beträgt 3,3 Prozent.  

    Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin günstig. Die Zahl der arbeitslosen Menschen sinkt weiter, das Beschäftigungswachstum hält unvermindert an und auch die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist weiter hoch.

    Insgesamt waren im März 7.644 offene Stellenangebote bei der Arbeitsagentur gemeldet, das sind 169 mehr (Plus 2,3 Prozent) als im Vormonat und 1.182 (Plus 18,3 Prozent) mehr als im März 2017. Arbeitgeber haben in diesem Monat 1.926 neue Stellen gemeldet.

    „Gute Bedingungen, die Arbeitsagentur und Jobcenter weiter intensiv nutzen, um Arbeitslose, die ein Jahr oder länger ohne Beschäftigung sind, wieder beruflich zu integrieren und ihnen nachhaltige Perspektiven zu schaffen“, so Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim. Langzeitarbeitslosigkeit weiter zu reduzieren wird auch in den nächsten Jahren eines der Schwerpunktthemen der Arbeitsagentur sein. „Dabei verfolgen wir einen Strategie-Mix: Dazu zählen Prävention, frühzeitige Aktivierung nah am Menschen, der systematische Abbau der Probleme, die einer Arbeitsaufnahme im Wege stehen, intensive Betreuung sowie Konzepte für eine verbesserte soziale Teilhabe“, führt Karin Käppel an.  

    Knapp 29 Prozent alles Arbeitslosen sind ein Jahr oder länger ohne Beschäftigung. Dies sind überwiegend Menschen ohne Berufsausbildung, mit gesundheitlichen Einschränkungen, Ältere, Menschen mit Migrationshintergrund, Schwerbehinderte und Alleinerziehende. Etwa drei Viertel aller Langzeitarbeitslosen werden von den Jobcentern betreut. Im Agenturbezirk sind aktuell 2.738 Menschen länger als ein Jahr arbeitslos, 575 oder 17,4 Prozent weniger als im März 2017. „Wir sind auf einem guten Weg, sind uns aber bewusst, dass der Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nicht von der Arbeitsverwaltung alleine und nicht von heute auf morgen gelöst werden kann.  

    Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall  

    Im Landkreis Schwäbisch Hall liegt die Arbeitslosenquote bei 2,8 Prozent (Vormonat 2,9 Prozent). Es wurden im März 3.122 Arbeitslose gezählt, 125 weniger als im Februar, 509 weniger als im Vorjahresmonat. 876 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1.000 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 590 Stellenangebote gemeldet (März 2017: 649). Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2.576; 18,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis  

    Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote bei 2,4 Prozent (Vormonat 2,4 Prozent). Es wurden im März 1.603 Arbeitslose gezählt. Das sind 38 Menschen mehr als im Februar, aber 212 weniger als im Vorjahresmonat. 476 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 434 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 387 Stellenangebote im März aufgegeben (März 2017: 283). Der Bestand an Stellenangeboten insgesamt lag zum Stichtag bei 1.569; 31,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Der Arbeitsmarkt im Main-Tauber-Kreis  

    Die Arbeitslosenquote im Main-Tauber-Kreis liegt bei 2,8 Prozent (Vormonat 3,0 Prozent). Im März waren 2.095 Menschen arbeitslos gemeldet, 177 weniger als im Vormonat, 333 weniger als im März 2017. 610 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, 786 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 650 Stellenangebote gemeldet (März 2017: 737). Der Bestand an Stellenangeboten liegt insgesamt bei 2.371; 12,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Die Eckwerte nach Rechtskreisen  

    Im Agenturbezirk Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim waren im Bereich der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II) 4.520 Arbeitslose gemeldet, im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) 4.938. Der Anteil der Arbeitslosen aus dem Bereich der Grundsicherung (SGB II) am gesamten Bestand beträgt 47,8 Prozent.  

    Beim Jobcenter im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag im März 1.631 Arbeitslose registriert (Februar: 1.620). Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 1.491 Arbeitslose (Februar: 1.627).  

    Von den 1.603 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 703 vom Jobcenter Hohenlohekreis betreut (Februar: 677). Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im März 900 Arbeitslose registriert (Februar: 888).  

    Von den 2.095 Arbeitslosen im Main-Tauber-Kreis wurden 970 vom Jobcenter Main-Tauber betreut (Februar: 981). Bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur im Main-Tauber-Kreis waren 1.125 Arbeitslose registriert (Februar: 1.291).

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim)  

     

    Bildquelle: Bundesagentur für Arbeit

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