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    200 Jahre Solvay in Bad Wimpfen

    Gemeinsam mit 70 Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hat Solvay in Bad Wimpfen heute den 200. Geburtstag des Standorts gefeiert. Basis des langen Erfolgs sind kontinuierlicher Wandel, belastbare Partnerschaften und der passende politische Rahmen. Als Zeichen der Verbundenheit erhielt die Stadt eine Spende zur Sanierung des blauen Turms.

    „200 Jahre werden nur wenige Unternehmen“, sagte Werkleiter Uwe Männel. „Unser Erfolgsrezept ist fortwährender Wandel. Doch mindestens ebenso wichtig sind belastbare Beziehungen zu allen Partnern; allen voran die Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Entscheidungsträger und Nachbarn. Alle haben entscheidend zum langjährigen Erfolg beigetragen. Daher feiern wir heute gemeinsam.“

    Innenminister Thomas Strobl: Optimale Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Industrie

    „Als Land setzen wir alles daran, optimale Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Industrie zu schaffen“, unterstrich Landesinnenminister Thomas Strobl. So hat das Werk in Bad Wimpfen etwa von Infrastruktur-Projekten an Neckar und Schiene profitiert. Gefördert werden auch zukunftsweisende Forschungsprojekte, wie die Verwendung von klimaneutralen Fluorgas-Mischungen zur Halbleiter-Herstellung.

    „Innovationsfähigkeit entscheidet darüber, ob Zukunft gelingt, ob wir morgen noch genügend Arbeitsplätze haben und Produkte am Markt, die wettbewerbsfähig sind“, betonte Landesinnenminister Strobl. „Solvay ist ein Beispiel dafür: Deutschland gehört zu den innovativsten Ländern der Welt.“

    Geschäftsführer Dr. Andreas H. Meier: Politik schafft neue Märkte

    „Wir unterstützen die Energiewende aus voller Überzeugung und tatkräftig mit Produkten“, unterstrich Dr. Andreas H. Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Solvay GmbH. „Aus Bad Wimpfen kommen z. B. Zutaten für leistungsfähige Dämmstoffe und Prozesschemikalien für Solarzellen.“ Die Politik schafft so neue Märkte. Auf der anderen Seite verursacht sie aber auch Zusatzkosten.

    Technik und Verfahren sind weltweit ähnlich, so dass etwa asiatische Unternehmen die Produkte zu ähnlichen Kosten herstellen können. „Nationale Zusatzkosten sind daher ein deutlicher Wettbewerbsnachteil für uns“, so Geschäftsführer Dr. Meier. „So zahlen wir in Bad Wimpfen in diesem Jahr allein für die Umlage nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) 4,5 Millionen Euro. Es gilt, gemeinsam mit Augenmaß zu agieren!“

    Bürgermeister Claus Brechter: Enge Verbundenheit von Stadt und Standort

    „Das heutige Jubiläum ist auch für unsere Stadtgeschichte äußerst bedeutsam“, betonte Bürgermeister Claus Brechter. „Denn nach dem jahrhundertelangen Niedergang der alten Reichsstadt bedeutete die erfolgreiche Solegewinnung vor 200 Jahren endlich wieder eine existenzsichernde und fortschrittliche Zukunft für Wimpfen.“ Das Werk, das weithin immer noch als „Saline“ bekannt ist, hat Generationen von Wimpfener Familien krisensichere und qualifizierte Arbeitsplätze gegeben. Mit der Sole als Heilmittel im Kurhotel erhielt Wimpfen zudem 1930 den offiziellen Bädertitel.

    Aus der gemeinsamen Geschichte sei eine anhaltende, einzigartige Verbundenheit gewachsen, so Bürgermeister Brechter. „Sie spiegelt sich nicht nur wider in der gelebten sozialen Verantwortung des Unternehmens für Bad Wimpfen, sondern auch in einer traditionell offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Werkleitung und Stadtverwaltung.“

    Als besonderes Geburtstagsgeschenk übergab Werkleiter Männel eine Spende von 15.000 Euro an Bürgermeister Claus Brechter. „Wir wollen damit einen Teil zur Sanierung des Bad Wimpfener Wahrzeichens, dem blauen Turm, beitragen und freuen uns auf die nächsten 200 Jahre gelebten Miteinanders.“

     

    Text- und Bildquelle: SOLVAY GmbH

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