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    Das Welcome Center informiert: für internationale Studierende – Übergang Studium-Beruf

    Viele internationale AbsolventInnen, die in Baden-Württemberg ein Studium abschließen, wünschen sich in der Region zu bleiben, in der sie studiert haben. Sie stoßen dabei allerdings nicht selten auf Hürden, die einen raschen Einstieg in die Arbeitswelt verkomplizieren und verzögern. Dadurch wird das große Fachkräftepotenzial regional ausgebildeter Hochqualifizierter nicht in dem Maße ausgeschöpft, wie es möglich wäre. Hier setzen unter anderem die 10 Welcome Center in Baden-Württemberg an und haben dafür einige hilfreiche Informationen zusammengefasst.

    Sie dienen dazu, den Übergang vom Studium in den Beruf für die internationalen AbsolventInnen reibungsloser zu gestalten. Das Welcome Center Heilbronn-Franken hat auf seiner Homepage dazu eine Seite mit Hinweisen und Tipps, auch im Hinblick auf regionale Spezifika, erstellt. Den Link finden Sie hier. Folgend eine kurze Übersicht zu den relevantesten Themen:

    Nach dem Studium können AbsolventInnen für 18 Monate einen Aufenthaltstitel zur Arbeitsplatzsuche beantragen und in dieser Zeit jede nicht-selbständige Tätigkeit aufnehmen. Allerdings muss die Finanzierung für diese Zeit gesichert sein – sei es durch ein Sperrkonto, ein Einkommen durch Berufstätigkeit oder eine Verpflichtungserklärung. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit der lokalen Ausländerbehörde ist ratsam. Befristete Tätigkeiten nach einem Studium können schon als gute Gelegenheit genutzt werden, sich einem Unternehmen zu präsentieren und eventuell dort eine langfristige Anstellung zu erhalten.

    Ein sehr wichtiges Thema ist außerdem die Finanzierung während des Studiums wie auch während der Arbeitsplatzsuche nach dem Studium. Studierende können pro Jahr bis zu 120 volle Tage neben dem Studium arbeiten. Hierbei gibt es während des Studiums für einige Personen die Möglichkeit BAföG zu beantragen. Es ist immer ratsam, die BAföG-Beratungsstellen zu kontaktieren. Weiterhin gibt es eine Reihe von Stipendien für verschiedene Zielgruppen.

    Viele (besonders kleine und mittelständische) Unternehmen erwarten zudem von den BewerberInnen gute bis sehr gute Deutschkenntnisse. Daher sollte jede Gelegenheit zur Verbesserung der Sprache genutzt werden. Einige Hochschulen bieten während der Semesterferien z. B. Intensivsprachkurse an. Auch Integrationskurse können eine gute Option sein, allerdings gibt es hier häufig Wartezeiten und kein Anrecht auf einen Platz für internationale Studierende.

    Bei der Arbeitsplatzsuche bestehen für Bürger aus der Europäischen Union generell keine Einschränkungen. Bei Nicht-EU-Bürgern ist die Voraussetzung für eine Arbeitsplatzaufnahme, dass es sich um eine der beruflichen Qualifikation angemessene Beschäftigung handelt. Diese Überprüfung lässt die lokale Ausländerbehörde durchführen. Rund um Fragen zur Arbeitsplatzsuche ist die Agentur für Arbeit Hauptansprechpartnerin. Auch wenn kein Anrecht auf Arbeitslosengeld besteht, ist es ratsam sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden, um Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche zu erhalten.

    Für die Übergangszeit zwischen Studium und Beruf gibt es eine Fülle an Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa Brückenmaßnahmen für Ingenieure, Architekten, IT-Berufe, Wirtschaftswissenschaftler, Sozial- und Erziehungswissenschaftler etc. Diese werden beispielsweise vom IQ-Netzwerk (Integration durch Qualifizierung) Baden-Württemberg angeboten. Die Agentur für Arbeit ist auch zu diesem Thema eine wichtige Ansprechpartnerin und kann eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten bzw. dazu beraten.

    Auch eine Gründungsberatung ist für einige internationale AbsolventInnen ein relevantes Thema. Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen speziell für MigrantInnen gibt das IQ-Netzwerk unter: wir-gruenden-in-deutschland.de. Bei der Unterstützung konkreter Vorhaben, kann auch die Hilfe von Gründungsberatungsstellen in der Region Heilbronn-Franken in Anspruch genommen werden. Beispielhaft genannt werden hier das Venture Forum Neckar und die von der IHK angebotene Gründungswerkstatt Heilbronn-Franken, die größtenteils virtuell abläuft. Auch die eigene Hochschule kann ein nützlicher Ansprechpartner sein, da viele Hochschulen Initiativen haben, die bei Gründungsvorhaben unterstützen.

    Das Welcome Center Heilbronn-Franken fungiert hierbei als Lotse und ist bei Fragen zu den oben genannten Themen eine Erstanlaufstelle. Die MitarbeiterInnen des Welcome Center Heilbronn-Franken sind erreichbar per Telefon, E-Mail, Skype und über persönliche Beratungstermine. Die Termine der offenen Beratungen in der Region Heilbronn-Franken und Kontaktdaten der MitarbeiterInnen finden Sie online unter www.welcomecenter-hnf.com

     

    Text- und Bildquelle: WHF GmbH, Abt. Welcome Center

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