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    Startschuss für das Projekt „Smart Production“ // OPTIMA unterstützt Studierende der Hochschule Heilbronn beim Bau einer Bepflanzungsanlage

    Am 18. April 2018 besuchten zehn Studierende der Fakultäten Technische Prozesse sowie Mechanik und Elektronik von der Hochschule Heilbronn Optima Consumer im Schwäbisch Haller Solpark. Begleitet von ihrem Betreuer Prof. Dr.-Ing. Thomas Pospiech und zwei Mitarbeitenden der Hochschule Heilbronn knüpften sie erste Kontakte zum Unternehmen. Das Treffen bildet den Auftakt für das Projekt „Smart Production“ der Hochschule Heilbronn. Ziel war es, die Partner bei Optima kennenzulernen und das Projekt vorzustellen. Die Geschäftsleitung von Optima Consumer unterstützte das Projekt von Beginn an. Bereits Anfang des Jahres sicherte Geschäftsführer Christoph Held Thomas Pospiech und den Studierenden die Unterstützung von Optima Consumer zu.

    Die Studierenden aus dem vierten, sechsten und siebten Semester entwickeln im Laufe des Projekts mit Unterstützung diverser Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken eine automatisierte Bepflanzungsanlage für die Bundesgartenschau 2019. Diese soll den Besuchern der Bundesgartenschau einen individuellen Blumentopf mit Granulat befüllen, mit Samen versehen sowie ein personalisierte Etikett anbringen. Optima Consumer wird die Studierenden mit Fachwissen aus dem Verpackungsmaschinenbau beraten. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Abfüllen und Verpacken von Produkten aus den Bereichen Lebensmittel, Chemie, Kosmetik, Portionspackungen und Filtration.

    Studierende diskutieren erste Lösungsansätze

    Thomas Spötta, Technical Sales Manager bei Optima Consumer, stellte den Studierenden das Unternehmen vor. Mit Andreas Seitz, Leiter der Projektierung, und Ulrich Weger, Produktmanager, diskutierten sie darüber, wie sich das Projekt technisch am besten realisieren lässt. Die Experten gaben den Studenten wertvolle Ideen und Anregungen mit auf den Weg, was sie bei ihren weiteren Planungen berücksichtigen müssen. „Die konische Form des Topfes wird die größte Herausforderung sein“, gab Seitz zu bedenken. Zudem sei die Konsistenz der Erde ein Problem bei der Dosierung. Hier riet er den Studenten, ein fließfähiges Erdgranulat zu verwenden, das den bei Optima Consumer dosierten Produkten ähnelt. Dieses lasse sich beispielsweise mit dem Schneckendosierer SD Eco dosieren. Für weitere Bearbeitungsstationen wie das Etikettieren empfahl Seitz dem Projektteam weitere Partnerunternehmen aus der Region. Im Anschluss erhielt die Gruppe eine Führung durch die Montagehalle von Optima Consumer.

    Praxisnähe als Grund für die Teilnahme am Projekt

    Das Projekt Smart Production stand den Studierenden als Thema für eine Seminar- oder Bachelorarbeit zur Auswahl. Vor rund drei Wochen haben sie mit der Bearbeitung begonnen. Als Grund, wieso sie sich für das Projekt Smart Production als Studienleistung entschieden haben, gaben die Studierenden vor allem die Praxisnähe durch die Kooperation mit Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken an. „Und es ist toll, wenn man seine Entwicklung auf der Bundesgartenschau präsentieren kann“, ergänzt Leon Fiedler.

    „Die Devise ist, mal die Lehrbücher zur Seite zu legen und praxisnah zu arbeiten“, betont Thomas Pospiech. „Der Anspruch des Vorhabens besteht nicht darin, eine perfekte Maschine zu bauen, vielmehr sollen sich unsere Studierenden in die Prozesse reindenken, Maschinenteile selbst konstruieren und zu guter Letzt auch die Funktionen ausprogrammieren“, erläutert er. Ziel sei es, realitätsnah mit Komponenten aus der Industrie zu arbeiten. Damit solle deren Kreativität gefördert und sie optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. „Die Module von Optima Consumer werden uns dabei helfen, dass die Maschine industrietauglich sein wird“, so Pospiech.

    In einem weiteren Schritt werden die Studierenden die Füllmengen des Blumentopfes definieren und sich für ein Füllmaterial entscheiden. Im Mai oder Juni 2018 wird Thomas Pospiech eine Exkursion bei allen Business Units von Optima in Schwäbisch Hall anbieten, an der neben dem Projektteam auch weitere an Optima interessierte Studierende der Hochschule Heilbronn teilnehmen werden.

     

    Text- und Bildquelle: OPTIMA packaging group GmbH vom 23.04.2018

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