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    Systemair hat seine Marktposition weiter ausgebaut

    Die Systemair-Gruppe, global agierender Hersteller von Produkten und Systemen für die Lüftungs- und Klimatechnik, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016/2017 (Mai bis April) einen Umsatz von 6,9 Milliarden Schwedischen Kronen (713,4 Millionen Euro). Dies ist ein Umsatzplus von 12,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn die hohen Erwartungen aufgrund des schwachen osteuropäischen und russischen Marktes nicht komplett erfüllt wurden, erzielt Systemair seit über sieben Jahren organisches Wachstum.

    „Der Markt der Lüftungs- und Klimatechnik zeigt sich im Großen und Ganzen positiv. Wir konnten auch dieses Jahr wieder eine deutliche Umsatzsteigerung erreichen“, so Roland Kasper, CEO der Systemair-Gruppe. Dies spiegelt sich auch in einer wachsenden Mitarbeiterzahl wieder: Systemair beschäftigt derzeit 5.200 Mitarbeiter in 50 Ländern.

    „Der Trend geht immer mehr hin zu Systemlösungen. Hier sind mehrere Produkte und komplette Systeme miteinander vernetzt und kommunizieren über intelligente Regelsysteme stetig miteinander. Das vereinfacht den Betrieb, die Wartung und den Service. Aber es stellt auch komplett neue Anforderungen an uns und unsere Mitarbeiter. Um die Bedürfnisse der Märkte in Zukunft erfüllen zu können, muss Systemair den Fokus weiterhin aktiv auf die Produktentwicklungen legen“, so Roland Kasper.

    Auch im vergangenen Geschäftsjahr wurde wieder stark in den Ausbau eigener Ressourcen und Unternehmenszukäufe investiert. Die Systemair-Gruppe investierte 183 Millionen SEK in neue Betriebsgebäude und Betriebsausstattung. Eine der größten Investitionen wurde mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte in der Türkei getätigt, die im Herbst dieses Jahres eröffnet wird. Ein wichtiger Schritt in der globalen Ausweitung der Systemair-Gruppe. Zudem wurde in ein neues Technikzentrum (gesamt 2.800 m²) mit Labor, Musterbau, Ausbildungs- und Büroflächen in Skinnskatteberg, Schweden investiert, das ebenfalls im Herbst 2017 fertiggestellt wird. „Wir haben zudem einige Energieeinsparmaßnahmen vorgenommen, um in unseren eigenen Fertigungsstätten den ökologischen Fußabdruck und die Betriebskosten zu reduzieren“, argumentiert Roland Kasper. Im August 2016 erwarb die Systemair-Gruppe die tschechische Firmengruppe 2VV, einen führenden Hersteller von Türluftschleiern und Lüftungsgeräten. Weitere Zukäufe folgten im Laufe des Geschäftsjahres, so zum Beispiel die TTL Torluftschleier GmbH, einen führenden Hersteller von Luftschleiern in Deutschland sowie die österreichische Frivent Luft- & Wärmetechnik GmbH, einen Qualitätshersteller von Lüftungsgeräten.

    In Deutschland musste die Systemair GmbH einen Umsatzrückgang von 99,2 Millionen auf 98,3 Millionen Euro verzeichnen und verfehlte damit wieder die 100 Millionen Grenze. „So sind wir dieses Jahr in Bezug auf das Umsatzwachstum erstmalig auf der Stelle getreten und mussten sogar ein leichtes Minus hinnehmen. Dies ist hauptsächlich dem hohen Exportanteil der Systemair GmbH und dem Umsatzrückgang in China und der Türkei geschuldet. Erfreulich war, dass wir trotzdem unsere Marktposition im deutschen Markt ausbauen konnten“, erklärt Kurt Maurer, Geschäftsführer der Systemair GmbH und Mitglied des Vorstands der Systemair-Gruppe.

    Systemair bleibt auch im aktuellen Geschäftsjahr ambitioniert und rechnet wieder mit einer deutlichen Umsatzsteigerung. „Im kommenden Geschäftsjahr wird der Fokus der Systemair GmbH auf der Weiterentwicklung der Ventilatorenreihe für Infrastrukturanwendungen wie Tunnel und Metro liegen. Mit dem Baubeginn für das neue Büro- und Kantinengebäude im September 2017 haben wir die Weichen für das geplante Wachstum gestellt. Diese Investition ist als klares Bekenntnis zum Standort Boxberg-Windischbuch zu verstehen. Dadurch wird auch deutlich, welch großes Potential die Systemair-Gruppe in der Systemair GmbH sieht“, so Kurt Maurer mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr.

     

    Text- und Bildquelle: Systemair GmbH, Yvonne Pommert vom 30.08.2017

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