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    WJ-Konjunkturprognosen // Optimistische Einschätzungen für die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2018

    Führende Persönlichkeiten aus der Region Heilbronn-Franken haben optimistische Einschätzungen für die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2018 abgegeben. Rund 400 Besucher nahmen an den alljährlich stattfindenden Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken (WJ) teil.

    IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring konnte unter Bezugnahme auf eine aktuelle Umfrage der IHK ein konjunkturelles Rekordhoch zum Jahreswechsel verkünden und erklärte, dass die regionale Wirtschaft optimistisch auf die kommenden Monate blicke. Auch Markus Frank, Vorstand der JAKO AG, sprach von einer positiven konjunkturellen Entwicklung der Sportbranche in 2018, wies jedoch auf die Abhängigkeit von sportlichen Großereignissen hin. Jürgen Gießler, Vorstand der Bausparkasse Schwäbisch Hall, prognostizierte einen weiter anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung. Auch Christian A. W. Berner, Vorstand der Berner SE, blickte optimistisch auf das laufende Jahr, sprach jedoch von einem starken Wandel der Automobilbranche.  

    Neues Rekordhoch
    Elke Döring präsentierte den aktuellen Wirtschaftslagebericht des IHK-Bezirks Heilbronn-Franken, welcher zeigt, dass die Unternehmen der Region zum vierten Mal in Folge zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage sind als im Vorquartal. Die Lageurteile in Industrie und Bau erreichen neue Bestmarken und auch die Zufriedenheit im Großhandel ist auf hohem Niveau weiter gestiegen. Lediglich die regionalen Dienstleister und der Einzelhandel schätzten die Lagesituation geringfügig schlechter als im Vorquartal ein. Als größtes Geschäftsrisiko nannten 69 Prozent der Befragten den Fachkräftemangel. Dennoch planen 31 Prozent der Unternehmen in 2018 einen Personalausbau. Insgesamt schloss sich Elke Döring der Wachstumsprognose der Bundesregierung an, welche ein Wachstum von 2,4 Prozent ausweist und demnach über den Prognosen des DIHK (2,2 Prozent) und der Gemeinschaftsprognose der Wissenschaftlichen Institute (2,0 Prozent) liegt.

    Sportliche Aussichten
    Markus Frank präsentierte verschiedene Prognosen von Vertretern der Sportbranche. Klaus Jost, Aufsichtsrat der JAKO AG, gehe von einem Wachstum von fünf Prozent aus, erklärte der Vorstand der JAKO AG. Abhängig sei dies von sportlichen Erfolgen, etwa bei der Fußballweltmeisterschaft oder in der Bundesliga. Als weitere Faktoren nannte er die Entwicklung von Sportvereinen, Zöllen und Währungseffekten sowie die konjunkturelle Entwicklung anderer Branchen.    

    Der Aufschwung geht weiter
    Jürgen Gießler blickte auf das Jahr 2017 zurück und stellte fest, dass viele Befürchtungen vom Jahresbeginn, sich nicht bewahrheitet haben. Für 2018 erwartet er darum ein Wachstum, jedoch weniger positive Überraschungen als im Vorjahr. Auch im neunten Jahr nach der Finanzkrise werde sich, laut Jürgen Gießler, der konjunkturelle Aufschwung fortsetzen. Die Zinsen würden im strukturell niedrigen Korridor zyklisch leicht ansteigen und ein knappes Angebot bei einer hohen Nachfrage werde den Immobilienmarkt weiterhin bestimmen.

    Wandel der Märkte
    Christian A. W. Berner erklärte, dass die Automobilbranche aktuell von starken Veränderungen geprägt sei, was weniger Neuzulassungen mit sich bringe. Vor allem der Trend zur E-Mobilität spiele hierbei eine große Rolle. Für die Baubranche sprach er von einer exzellenten Konjunktur und führte den Fachkräftemangel als größte Sorge auf. Für die Industrie prognostizierte er ein Wachstum von vier bis fünf Prozent und sprach von einer guten konjunkturellen Lage. Für die Berner SE, die in jeder dieser Branchen aktiv sei, blicke er positiv in die Zukunft und gehe von einer guten Entwicklung aus.  

    BU: Die Referenten und die Gastgeber (von links): Mathis Grote, Projektverantwortlicher WJ-Konjunkturprognosen; Christian A. W. Berner, Vorstandsvorsitzender Berner SE; Markus Frank, Vorstand JAKO AG, Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken; Jürgen Gießler, Vorstand Bausparkasse Schwäbisch Hall und Daniel Nill, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken 2018. © WJ

    Über die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken:  

    • Wer sind die WJ?  

    Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Heilbronn-Franken sind Selbständige und angestellte Führungskräfte zwischen 21 und 40 Jahren und kommen aus Wirtschaftsunternehmen des Industrie- und Handelskammerbezirks Heilbronn-Franken. Mit rund 200 Mitgliedern sind sie der mitgliederstärkste WJ-Kreis innerhalb der rund 210 bundesweiten WJ-Kreise. Alle Mitglieder sind in den vier Regionalgruppen Heilbronn, Hohenlohe, Main-Tauber und Schwäbisch Hall-Crailsheim aktiv.  

    • Was wollen die WJ?  

    Die WJ Heilbronn-Franken sind Impulsgeber für die Region und verbessern mit ehrenamtlichem Engagement die Schlagkraft, die Attraktivität und das Miteinander des Wirtschafts- und Lebensraums Heilbronn-Franken. Für die Region engagieren sie sich für das Unternehmertum, setzen sich für Fach- und Führungskräfte ein, unterstützen beim Übergang von der Schule in den Beruf und stellen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.  

    • Was machen die WJ?  

    Sie veranstalten Podiumsdiskussionen und Vortragsveranstaltungen, unterstützen bei Existenzgründung, Betriebsentwicklung und Unternehmensnachfolge und unterhalten ein starkes regionales und internationales Netzwerk.  

    Viele weitere Informationen sowie die Möglichkeiten zu einer Mitgliedschaft sind unter www.wjhn.de zu finden.

     

    Text- und Bildquelle: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken e.V.



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    Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH | Weipertstraße 8-10 | 74076 Heilbronn | Telefon 0049 - 7131-7669-860
     
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