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    Aktueller Arbeitsmarktbericht

    Niedrigste Zahl an Arbeitslosen in einem Mai seit 1993  

    Ende Mai wurden 191.816 Arbeitslose gezählt, 2,6 Prozent weniger als im Vormonat und 8,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. 84.195 entfielen auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen) und 107.621 auf die Grundsicherung (Jobcenter). Die Arbeitslosenquote betrug 3,1 Pro-zent nach 3,4 Prozent im Vorjahr.  

    Auch im Mai weisen die Arbeitsmarktzahlen wieder sehr gute Entwicklungen aus. „Sowohl bei Jugendlichen unter 25 Jahren als auch bei älteren Menschen über 50 Jahren verzeichnen wir, im Vergleich zum Vorjahresmonat, einen überdurchschnittlichen Rückgang", kommentiert Christian Rauch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Der Rückgang bei den unter 25-Jährigen liegt bei knapp 12 Prozent, der bei den über 50-Jährigen bei knapp sieben Prozent. Diese weiterhin überdurchschnittliche Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes in Baden-Württemberg geht leider zu Lasten der Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen. „Die guten Verdienstmöglichkeiten aktuell auch im Helferbereich sind oftmals attraktiver als der langfristig nachhaltigere Weg eines Berufsabschlusses oder einer Umschulung“, bedauerte Rauch.

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg)

     

    Agentur für Arbeit Heilbronn –  Stadt- und Landkreis Heilbronn     

    Kaum spürbarer Anstieg der Arbeitslosigkeit – Quote stabil auf 3,5 Prozent

    „Der Arbeitsmarkt bewegt sich in unserem Bezirk auf einem saisonüblichen Niveau, wenn auch die Arbeitslosigkeit in den letzten vier Wochen leicht angestiegen ist. Überaus erfreulich ist, dass wir bei unserer Berufs-beratung im Vergleich zum Vorjahr erneut mehr gemeldete Ausbildungs-stellen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz haben. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater häufig vor Ort in den Schulen sind. Auch bei der Bildungsmesse von IHK und HWK im Juni sind wir mit unseren Beratungsfachkräften vor Ort. Sind doch noch viele Ausbildungsstellen für dieses Jahr unbesetzt.“, sagt Jürgen Czupalla, der Leiter der Heilbronner Agentur für Arbeit, zur aktuellen Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt.  

    Arbeitslosigkeit  

    Die Frühjahrsbelebung stagniert im Mai. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen und Männer im Heilbronner Bezirk geringfügig um 16 auf 9397. Damit entwickelt sich der regionale Arbeitsmarkt etwas schwächer wie der Bund oder auch das Land Baden-Württemberg. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 416 Menschen weniger arbeits-los. Dies entspricht einem Rückgang von 4,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen blieb konstant bei 3,5 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote noch bei 3,7 Prozent.  

    Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung und in der Grundsicherung  

    In der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III waren im Berichtszeitraum 4116 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem letzten Monat waren dies 95 Personen weniger. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 337 oder 7,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen in der Grundsicherung (Sozialgesetzbuch II) ist hingegen gestiegen. Die im Heilbronner Agenturbezirk ansässigen Job-center betreuten im Mai 5281 Arbeitslose. Gegenüber dem Vormonat waren dies 111 oder 2,1 Prozent mehr, im Vergleich zum Vorjahresmonat jedoch 79 weniger (minus 1,5 Prozent).

    Erfreulicherweise ging in beiden Rechtskreisen der Anteil der langzeitarbeitslosen Menschen zurück. Im Bereich des Sozialgesetzbuches III waren 423 Personen länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet. Dies sind 11 oder 2,5 Prozent weniger als noch im April, gegenüber dem Vorjahresmonat ist der Rückgang mit 17,1 Prozent (absolut 87) sogar noch deutlicher. Auch in der Grundsicherung ist ein Rückgang zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat waren in den Jobcentern 28 Personen oder 1,3 Pro-zent weniger langzeitarbeitslos gemeldet, vor einem Jahr waren sogar 209 Frauen und Männer mehr von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Dies entspricht einem Rückgang von 8,9 Prozent.  

    Entwicklung nach Personengruppen  

    Im Mai waren 4271 Frauen arbeitslos gemeldet, 9 weniger als vor einem Monat. Bei den Männern war ein Zugang um 25 auf 5126 zu verzeichnen.

    Die erfreuliche Entwicklung bei den Jüngeren setzt sich auch diesen Monat fort. Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ist um 33 oder 3,7 Prozent auf jetzt 849 zurückgegangen. Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit verringerte sich erneut um 0,1 Punkte auf jetzt 2,8 Prozent und liegt damit auch unter dem Vorjahreswert von 3,0 Prozent. Vor zwölf Monaten waren noch 931 junge Menschen arbeitslos gemeldet.

    Bei den Älteren ist die Arbeitslosigkeit dagegen leicht gestiegen. 3 205 Frauen und Männer in der Gruppe der über 50-Jährigen waren im Mai arbeitslos gemeldet, 18 mehr als im Vormonat. Vor Jahresfrist waren aller-dings noch 3398 Menschen in dieser Altersgruppe von Arbeitslosigkeit betroffen. Das waren 5,7 % mehr als heute. Arbeitskräftenachfrage Erfreulicherweise wurden den Vermittlungsfachkräften im Arbeitgeberservice in den letzten vier Wochen 1225 neue Stellen von Arbeitgebern in der Region gemeldet.

    Dies waren 98 oder 8,7 Prozent mehr als vor einem Monat wenn auch 39 oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Vormonat auf 4846 (plus 150) an-gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 267 oder 5,8 Prozent mehr freie Stellen.  

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Heilbronn)  
     

    Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim  

    Der Arbeitsmarkt bleibt weiter auf Kurs  

    Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk erneut gesunken. Im aktuellen Monat sind 9.028 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 238 weniger als im April und 1.050 (Minus 10,4 Prozent) weniger Arbeitslose als im Mai 2017. Die Arbeitslosenquote, also der Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen, hat sich um 0,1 Prozent verringert und liegt jetzt bei 2,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg beträgt 3,1 Prozent. 

    „Die Zahl der Arbeitslosen ist in diesem Jahr kontinuierlich zurückgegangen. Die letzten 25 Jahre waren in einem Monat Mai noch nie so wenige Menschen arbeitslos gemeldet. Besonders freut mich, dass alle Personengruppen - die Jüngeren, die Älteren, Ausländer und Langzeitarbeitslose - von der guten Arbeitsmarktlage profitieren konnten; sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat, führt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, an.

    Der Arbeitsmarkt bleibt auf Kurs: Weniger Arbeitslose und die Unternehmen suchen weiter nach Mitarbeitern. Im Mai haben die Arbeitgeber 2.011 neue Stellen gemeldet, 391 mehr (Plus 24,1 Prozent) als im April. Aktuell liegen der Agentur für Arbeit 7.594 offene Stellenangebote vor, 28 mehr als im April 2018 und 844 (Plus 12,5 Prozent) mehr als im Mai 2017.  

    Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall  

    Im Landkreis Schwäbisch Hall liegt die Arbeitslosenquote bei 2,7 Prozent (Vormonat 2,8 Prozent). Es wurden im Mai 3.054 Arbeitslose gezählt, 49 weniger als im April, 269 weniger als im Vorjahresmonat. 969 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1.014 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit.

    Arbeitgeber haben 692 Stellenangebote gemeldet (Mai 2017: 575). Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2.454; 12,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis  

    Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote bei 2,3 Prozent (Vormonat 2,4 Prozent). Es wurden im Mai 1.512 Arbeitslose gezählt. Das sind 69 weniger Menschen mehr als im April und 200 weniger als im Vorjahresmonat. 432 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 506 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 385 Stellenangebote im Mai aufgegeben (Mai 2017: 283). Der Bestand an Stellenangeboten insgesamt lag zum Stichtag bei 1.451; 22,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Der Arbeitsmarkt im Main-Tauber-Kreis  

    Die Arbeitslosenquote im Main-Tauber-Kreis liegt bei 2,6 Prozent (Vormonat 2,7 Prozent). Im Mai waren 1.959 Menschen arbeitslos gemeldet, 91 weniger als im Vormonat, 229 weniger als im Mai 2017. 655 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, 741 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 697 Stellenangebote gemeldet (Mai 2017: 748). Der Bestand an Stellenangeboten liegt insgesamt bei 2.559; 9,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.  

    Die Eckwerte nach Rechtskreisen  

    Im Agenturbezirk Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim waren im Bereich der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II) 4.509 Arbeitslose gemeldet, im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) 4.519. Der Anteil der Arbeitslosen aus dem Bereich der Grundsicherung (SGB II) am gesamten Bestand beträgt 49,9 Prozent.  

    Beim Jobcenter im Landkreis Schwäbisch Hall waren zum Stichtag im Mai 1.643 Arbeitslose registriert (April: 1.651). Die Arbeitsagentur betreute im Haller Landkreis 1.411 Arbeitslose (April: 1.452).  

    Von den 1.512 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 698 vom Jobcenter Hohenlohekreis betreut (April: 719). Bei der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur im Hohenlohekreis waren zum Stichtag im Mai 814 Arbeitslose registriert (April: 862). Von den 1.959 Arbeitslosen im Main-Tauber-Kreis wurden 953 vom Jobcenter Main-Tauber betreut (April: 991). Bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur im Main-Tauber-Kreis waren 1.006 Arbeitslose registriert (April: 1.059).  

    Der Ausbildungsmarkt  

    „Viele junge Menschen haben in den nächsten Wochen ihren Schulabschluss in der Tasche und nicht jeder hat sich bereits endgültig entschieden, wie es weitergehen soll. Sehr gute Chance haben alle, die sich jetzt noch für eine Ausbildung entscheiden. Es gibt noch freie Ausbildungsstellen in allen Bereichen und unsere Berufsberater geben gerne einen Überblick“, führt Karin Käppel an.

    Bis Mai wurden der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim 5.245 freie Berufsausbildungsstellen gemeldet. Als Bewerber für einen Ausbildungsplatz haben sich 3.265 gemeldet, 7,3 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat. Rein rechnerisch kommen auf einen Bewerber 1,6 Ausbildungsstellen. Der statistische Berichtszeitraum für den Ausbildungsmarkt läuft in Anlehnung an den üblichen Ausbildungsbeginn vom 1. Oktober bis zum 30. September.  

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim)  

     

    Bildquelle: Bundesagentur für Arbeit

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