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    Erstes Diversity-Netzwerktreffen der Unterzeichner der Charta der Vielfalt in Heilbronn-Franken

    Am 30. Januar 2018 haben sich rund 20 Unternehmen und Institutionen in der Heilbronner Innovationsfabrik zum ersten Treffen des Diversity-Netzwerkes Heilbronn-Franken zusammengefunden. Die Netzwerkveranstaltung wurde von der Wirtschaftsregion Heilbronn Franken GmbH (WHF) mit ihren Abteilungen Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken und Welcome Center Heilbronn-Franken organisiert. Das Treffen bot den verschiedenen Organisationen, Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, sich zum Thema Diversity auszutauschen und neue Impulse für die Gestaltung der Vielfalt im eigenen Unternehmen zu sammeln.  

    Demografische Entwicklungen und eine zunehmend vernetzte Welt lassen das Thema Diversity immer mehr in den Fokus von Unternehmen rücken. Diversity Management schätzt und fördert jeden Mitarbeiter in seiner Einzigartigkeit, was mitunter entscheidende Wettbewerbsvorteile mit sich bringen kann. Über die hohe Bedeutung von Vielfalt im Unternehmen sind sich auch die Teilnehmer des -Netzwerktreffens am 30. Januar 2018 in der Heilbronner Innovationsfabrik einig. Das erste Netzwerktreffen entstand vor dem Hintergrund der vorausgegangen Unterzeichnungsveranstaltungen der „Charta der Vielfalt“.  Bei diesen Veranstaltungen haben sich bereits zahlreiche Akteure in der Region zur Wertschätzung von Vielfalt im eigenen Unternehmen bekannt. Damit die regionalen Unterzeichner auch im Anschluss die Möglichkeit haben sich untereinander auszutauschen, wurde das Diversity-Netzwerk Heilbronn-Franken ins Leben gerufen.  

    Zum Auftakt der Netzwerkveranstaltung verweist Nicole Knaack, Projektleiterin Charta der Vielfalt e.V. aus Berlin, auf die Vorteile einer nachhaltigen Verankerung von Diversity im Unternehmen. So werden neue Potentiale freigesetzt, die Attraktivität als Arbeitgeber steigt und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens wird gestärkt. Wenn es um die konkreten Maßnahmen geht, betont sie, „dass man das Rad nicht neu erfinden muss“ und dass die Unternehmen im Zuge des Netzwerktreffens voneinander profitieren und neue Inspiration für ihre Arbeit sammeln können.  

    Auch Ramona Hofmann, Head of Diversity Management Rheinmetall Automotive AG, ist der Meinung: „Diversity ist kein Selbstzweck, sondern bietet dem Unternehmen einen großen Nutzen“. Sie gab den Teilnehmern einen Einblick in das Diversity Management beim Konzern Rheinmetall. Sie hebt hervor: „Diversity ist Chefsache“ und betrifft alle Bereiche im Unternehmen. Daneben prognostiziert sie eine steigende Bedeutung des Themas: „kein Unternehmen wird in der Zukunft ohne Diversity Management auskommen.“ Laut Ramona Hofmann macht sich der Bedeutungszuwachs bereits deutlich bemerkbar. So fordern Kunden etwa gezielt einen nachhaltigen Umgang mit Vielfalt vom Unternehmen ein.  

    Im Anschluss an diese spannenden Kurzvorträge wurde den Teilnehmern Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch und Vernetzung geboten. In kleinen Runden berichteten die Unternehmen und Institutionen von ihrer eigenen Ausgestaltung des Themas Vielfalt. Deutlich wurde hierbei, dass alle Organisationen bereits vielfältige Maßnahmen entwickelt haben und erfolgreich umsetzen. Positive Beispiele reichten von flexiblen Arbeitszeitmodellen bis hin zur interkulturellen Sensibilisierung der Mitarbeiter. Daneben diskutierten die Teilnehmer auch intensiv die Herausforderungen, die sich im Zuge von Diversity Management stellen. Etwa Formalitäten, die zu klären sind oder Infrastrukturen, die noch aufgebaut werden müssen. Im Rahmen dieses Austausches konnten die Teilnehmer auch von den Erfahrungen der anderen Organisationen profitieren. Einig waren sich die Teilnehmer, wie bereits ihre Vorredner, dass Diversity Management eine immer größere Rolle spielen wird und bei einem sinnvollen Einsatz von Maßnahmen, Vielfalt zu einem echten Erfolgsfaktor werden kann.

    Text- und Bildquelle: WHF GmbH

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