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    IHK-Präsidentin zur Gas-Krise // Kirsten Hirschmann: Alle müssen ihren Beitrag leisten

    Auch Kirsten Hirschmann sieht Arbeitsplätze in der Region durch Gas-Krise in Gefahr – Umstieg auf alternative Energieversorgung muss schneller möglich sein

    Die Gas-Krise und ein möglicher Lieferstopp ist für die Unternehmen in der Region Heilbronn-Franken die derzeit größte Bedrohung.  „Die Befürchtung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, dass im Südwesten Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen, teile ich. Ich gehe sogar davon aus, dass es deutlich mehr sein werden, wenn der Industrie das Gas abgestellt wird“, sagte die Präsidentin der IHK Heilbronn-Franken, Kirsten Hirschmann, am Rande einer Veranstaltung in Heilbronn. In der Region Heilbronn-Franken beschäftige das Verarbeitende Gewerbe nahezu 150.000 Menschen. Allein in der energieintensiven Chemie-, Kunststoff- und Glasverarbeitung seien es 15.000 Beschäftigte, so die IHK-Präsidentin.

    Der Industrie und den Unternehmen allein die Last der Gas-Mangellage aufzubürden, sei der falsche Weg. Kirsten Hirschmann: „Davon abgesehen, dass die Wirtschaft allein im Mai bereits ein Drittel weniger Gas verbraucht hat als im Vorjahr, ist die Gas-Krise eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder von uns muss seinen Beitrag dazu leisten, Gas einzusparen. Von dieser Verantwortung eines jedes Einzelnen hängen letztendlich auch die Arbeitsplätze ab. Ich habe das Gefühl, das Ausmaß der Krise ist noch nicht bei jedem wirklich angekommen.“

    Die Unternehmen brauchten jetzt vor allem unbürokratische Hilfe. „Das heißt: Schnelle Genehmigungsverfahren beim Umstieg von Gas auf andere Energieträger. Und sie benötigen eine weitgehende Planungssicherheit. Wir wissen immer noch nicht, wann genau und in welchem Umfang einzelne Branchen betroffen sein werden, wenn es zu staatlichen Eingriffen bei der Gasversorgung kommt“, so Kirsten Hirschmann.

    Info: Alles, was Sie wissen müssen zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Wirtschaft, finden Sie auf der IHK-Sonderseite „Russland-Ukraine-Krieg“ unter www.ihk.de/heilbronn-franken.

    Text- und Bildquelle: Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken

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