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    Joint Venture von AS-Schneider mit saudi-arabischem Produktions- und Vertriebsunternehmen

    Bereits im vergangenen Jahr hat der Spezialist für Industriearmaturen AS-Schneider einen Kooperationsvertrag mit dem saudi-arabischen Produktions- und Vertriebsunternehmen Binzagr unterzeichnet. Seit Juli ist nun auch die Fertigung von Ventilen und Ventilblöcken vor Ort offiziell angelaufen. Das Joint Venture ist für den Hersteller aus dem süddeutschen Nordheim bei Heilbronn ein entscheidender Schritt, um Saudi-Arabien als neuen Absatzmarkt zu erschließen. Kunden vor Ort können durch diese Zusammenarbeit nun noch schneller und umfassender auf die hochwertigen Produkte und den kompetenten Service von AS-Schneider zurückgreifen.

    Die Binzagr Factory ist ein international tätiges Produktions- und Vertriebsunternehmen, das ursprünglich als Handelspartner der Saudi Arabian Oil Company (Saudi Aramco) gegründet wurde. Heute ist Binzagr der landesweit führende Anbieter von technischen Isolierungen für Industrieanlagen und steht in Zusammenarbeit mit diversen Firmen – auch aus Deutschland. Zusammen mit den einheimischen Experten stellt AS-Schneider nun vor Ort Industriearmaturen für die Mess- und Regeltechnik her, speziell für den Einsatz in der Öl- und Gasindustrie. „Wir sind damit der erste Anbieter von Instrumentierung in Saudi-Arabien“, bemerkt Geschäftsführer Rolf Kummer. „Ich freue mich, dass wir für unseren Markteintritt einen so erfahrenen und renommierten Partner wie Binzagr gewinnen konnten.“

    Mit dem Produktionsstart am 1. Juli nahm die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen nun konkrete Formen an. „Wir montieren und testen hier hauptsächlich Nadelventile, Kugelhähne und Ventilblöcke“, beschreibt Umar Mukthar, der das Projekt für AS-Schneider betreut.

    „Dafür nutzen wir die gleichen maßgeschneiderten Maschinen wie in Deutschland. Kunden müssen also keinerlei Abstriche bei der Produktqualität befürchten.“

    Durch die Kooperation mit Binzagr kann AS-Schneider Kunden in Saudi-Arabien nun noch schneller und umfassender bedienen. „Wir produzieren vor Ort hochwertige Lösungen, welche die geforderten Normen sogar übertreffen“, beschreibt Kummer. „Unsere Ventile erfüllen zum Beispiel die strengen Vorgaben der ISO FE-Bauartprüfung (Mess-, Prüf- und Qualifikationsverfahren für flüchtige Emissionen) und erreichen damit die höchste Dichtheitsklasse.“ Die Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner sorgt zudem für kurze Lieferzeiten sowie eine flexible und kompetente technische Unterstützung: „Bei Bedarf sind unsere Experten und sämtliche Ersatzteile in kürzester Zeit beim Kunden“, betont Kummer.

    Text- und Bildquelle: Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG, Anastassija Kinstler vom 03.09.2018

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