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    Mehr als 15 Jahre gelebte Familiengerechtigkeit // Hochschule Heilbronn erneut mit Vereinbarkeitszertifikat geehrt

    Die Hochschule Heilbronn (HHN) ist im „audit familiengerechte hochschule“ zertifiziert worden.  Diese Ehrung würdigt die strategischen Verbesserungen von familiengerechten Arbeits- und Studienbedingungen. Vergeben wird das Zertifikat von der berufundfamilie Service GmbH, die sich dem Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben verschrieben hat. Die Übergabe-Feier hat aufgrund der Pandemie online stattgefunden.

    Die HHN ist damit zum sechsten Mal ausgezeichnet worden. Zuvor hatte die Hochschule erfolgreich ein Dialogverfahren durchlaufen, das Arbeitgeber*innen offensteht, die seit mindestens neun Jahren mit dem Audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Die HHN ist seit 2005 dabei. Das dauerhaft verliehene Zertifikat dokumentiert den hohen Entwicklungsstand an Angeboten und Strukturen.

    „Am Anfang ging es darum, überhaupt für das Thema zu sensibilisieren und hochschuleigene Betreuungsangebote aufzubauen“, erinnert sich die zuständige Prorektorin, Professorin Ruth Fleuchaus. Seither hat sich viel getan: Die HHN-Kita-Belegplätze bleiben zwar sehr gefragt, bilden inzwischen aber nur noch einen kleinen Baustein in den Bemühungen um familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen.

    Geschaffen worden sind zum Beispiel eine Familienservicestelle mit persönlichem Beratungsangebot, Eltern-Kind-Räume an allen Standorten der HHN oder auch eine durchdachte Studien- und Prüfungsordnung, die Eltern eine individuelle Gestaltung des Studienverlaufs ermöglicht. Ganz neu ist eine gemeinsame Initiative des Förderkreises und des Familienservice: Studierende Eltern können beim Babysitter-Notfonds Kostenerstattung für Kinderbetreuung beantragen. „Gerade in der Corona-Krise ist die Belastung für diese Gruppe besonders hoch“, sagt Professorin Ruth Fleuchaus.  „Da versuchen wir zu unterstützen, wo wir können.“ Das gilt natürlich auch für Beschäftigte, die Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben.

    Die Hochschule hat zudem sehr früh auf die Corona-Pandemie reagiert, zum Beispiel mit der hochschulweiten Einführung mobilen Arbeitens oder einem kulanten Umgang mit Arbeitszeitregelungen. Dennoch blieb auch für eine derart familienbewusste Arbeitgeberin das Vereinbarkeitsthema in der Pandemie eine große Herausforderung.

    In der Vorbereitung der Ziele für die Re-Auditierung stand gerade deshalb auch die Frage im Raum, was die Hochschule aus der Krise lernen kann: Wie kann zum Beispiel der Digitalisierungsschub genutzt werden, um noch familienfreundlicher zu werden? Mit einem Handlungsprogramm für die nächsten drei Jahre hat sich die HHN hierzu sowie zu weiteren Themen ganz konkrete Ziele gesetzt. So sollen der hohe Stand in Sachen Familiengerechtigkeit aufrechterhalten und Maßnahmen noch besser bekannt gemacht werden. Mit der sechsten Re-Auditierung blickt die Hochschule aber vor allem stolz auf bereits Erreichtes zurück. Der Anspruch, für Studierende und Beschäftigte bestmögliche Familienvereinbarkeit zu gewährleisten, ist inzwischen fest im Selbstverständnis der Hochschule verankert.

    Informationen für Ihre BU: Die HHN-Prorektorin Professorin Ruth Fleuchaus mit Birgit Englert vom Familienservice und der Familienbeauftragten Dr. phil. Wibke Backhaus (v.l.).

     

    Text- und Bildquelle: Hochschule Heilbronn

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