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    Nachhaltiger zum Auslandssemester

    Die Hochschule Heilbronn (HHN) will die Auslandsmobilität ihrer Studierenden nachhaltiger gestalten. Anlass sind die abzusehenden politischen Vorgaben seitens der finanzierenden Organisationen wie DAAD und EU, internationale Hochschulmobilität so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Auf Initiative des Prorektorats für Internationalisierung, des International Office und der Auslandsbeauftragten der HHN wurde eine Gruppe des Masterstudiengangs Nachhaltige Tourismusentwicklung (NTE) für ihr Projekt NTE im zweiten Semester damit beauftragt, drei Kernfragen nachzugehen:

    • Schätzung des CO2-Fußabdrucks bezogen auf die Auslandsmobilität der HHN-Studierenden, d.h. Auslands-Studiensemester und Auslandspraktika
    • Ermittlung der Vorstellungen, Erfahrungen und Bedürfnisse der Studierenden diesbezüglich
    • Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, wie die Studierenden der HHN zu nachhaltiger An- und Abreise ins Auslandssemester motiviert und besser informiert werden können.

    Zwar konnten keine konkreten Daten zum Reiseverhalten der Studierenden als Basis genommen werden, allerdings erkannte die Projektgruppe auf Basis einer Umfrage, dass grundsätzlich die meisten Studierenden mit dem Flugzeug ins Ausland reisen, selbst bei Zielen, die mit nachhaltigen Verkehrsmitteln erreichbar wären. Würden diese Reisen stattdessen mit der Bahn erfolgen, könnten deren klimaschädliche CO2-Emissionen um zwei Drittel (66 Prozent), unter Nutzung des Fernbusses sogar um 70 Prozent reduziert werden.

    Bei der Umfrage unter den Studierenden zeigte sich, dass rund die Hälfte bereit wäre, mehr Geld und Zeit für eine nachhaltigere Reise zu investieren.

    Zunächst wäre es aus Sicht der Studierenden-Gruppe daher sinnvoll, wenn das International Office Daten aller Student*innen bezüglich ihrer Reise-Art sammeln würde, um einen genaueren Überblick über das aktuelle Reiseverhalten und die Emissionsfreisetzung der HHN zu ermöglichen.

    Als wichtigster Ansatz, um diese zu verbessern, wird die Sensibilisierung und Information der Studierenden gesehen. Das könnte beispielsweise über einen integrierten Blog mit dem Fokus „Nachhaltig ins Ausland“ geschehen, um das zahlenbelastete Thema auch mittels Werkzeugen wie zur Ermittlung des eigenen CO2-Fußabdrucks greifbarer zu machen.

    Darüber hinaus wird eine Checkliste empfohlen, wie die An- und Abreise nachhaltiger gestaltet werden kann – etwa als Instagram-Guide auf den Kanälen der Fakultäten. Wenn das Thema außerdem in studentische Erfahrungsberichte einfließt und Teil des Motivationsschreibens sein muss, könne frühzeitig ein Denkprozess angestoßen werden, meinen die Autor*innen. Nicht zuletzt würden Info-flyer helfen, nachhaltiges Reisen etwa durch attraktive Zwischenstopps auf der Fahrt schmackhaft zu machen.

     

    Text- und Bildquelle: Hochschule Heilbronn

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