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    Seit einem Jahr: Medientipps der Stadtbibliothek gegen Diskriminierung // #MontagGegenDiskriminierung

    Ein kleines Jubiläum feiert der Hashtag #MontagGegenDiskriminierung, unter dem die Stadtbibliothek seit einem Jahr auf ihren Social-Media-Kanälen immer montags einen Medientipp vorstellt.

    Die derart empfohlenen Medien beschäftigen sich mit Themen wie Rassismus, dem Leben als Black, Indigenous and People of Color (BIPoC), Antisemitismus, Leben mit Behinderung, Feminismus, Kulturen, Religionen und der Vielzahl unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten und -
    orientierungen.

    „Dabei legen wir nicht nur Wert auf ein breites Themenspektrum und die Abbildung verschiedener Lebensrealitäten, sondern wir versuchen auch mit Jugend- und Kinderbüchern, mit Sachbüchern und Romanen über oder von Betroffenen, Spielfilmen oder mit Bilderbüchern Menschen jeder
    Altersgruppe anzusprechen“, sagt Denise Farag, die sich bei der Stadtbibliothek im Rahmen des Programms 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft um Diversity Management kümmert. Ziel sei es, die Besucherinnen und Besucher vor Ort oder auf den Social-Media-Kanälen Anregung zur Auseinandersetzung mit vielfältigen Fragen zu bieten.

    „Den Startschuss für unsere Aktion gab das Erstarken der Black Lives Matter- Bewegung auch in Deutschland im Jahr 2020“, berichtet Farag. Seither ist das gesamte Team der Stadtbibliothek aufgerufen, Literatur zu allen Diversitätsdimensionen zu entdecken und sich an der Erstellung der Tipps zu beteiligen. Die Posts umfassen kurze Beschreibungstexte und meist auch Hinweise darauf, was den Kolleginnen und Kollegen an diesem Medium besonders in Erinnerung geblieben ist. „So trägt das ganze Team zum diversitätsorientierten Öffnungsprozesses bei“, betont Farag.

    „Selbstkritisch wollen wir uns der Reflektion anschließen, dass auch uns die Ereignisse in den USA stärker mobilisiert haben als der rechtsextremistische Terroranschlag von Hanau“, sagt Farag. Diese Erkenntnis fördere den kritischen Blick auf die deutschen Strukturen und die Berichterstattung, aber auch auf die eigene bzw. die unterschiedliche Auseinandersetzung der Menschen mit sich selbst, dem historisch und ideologisch begründeten Rassismus und unter anderem die fehlende Aufarbeitung der deutschen
    Kolonialgeschichte.

    „Weil die Aktion also aus vielerlei Gründen erfolgreich ist, wird sie auch noch über unser erstes Ziel, dies ein Jahr lang zu machen, fortgeführt“, sagt Farag.

    Und so werde auch die Stadtbibliothek Heilbronn weiterhin dazulernen und weitere Schritte gehen in ihrem Öffnungsprozess als Bibliothek für alle. Nähere Infos sowie die Links zu den Social-Media-Kanälen der
    Stadtbibliothek gibt es unter https://stadtbibliothek.heilbronn.de.

     

    Textquelle: Stadt Heilbronn

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